Nachtclub
von
Lutana
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Sie liebte diesen Job über alles.
Sie liebte es, an der Stange zu tanzen und zu sehen, dass sich die Männer die Lippen nach ihr leckten.
Anfassen war verboten und das wussten die Männer. Und sie liebte diese Unerreichbarkeit gegenüber dem anderen Geschlecht.
Von 23.00 Uhr bist 02.00 Uhr tanzte sie um ihr Leben.
Sie hatte großes Glück einen gut bezahlten Job zu haben, der ihr so gefiel.
Aber es gab eine Seite in diesem Club, die sie hasste.
Sie hasste sie noch mehr, als sie damals die anderen aus ihrer Klasse gehasst hatte, die sie gehänselt hatten, weil sie dick war.
Aber das war einmal. Seither hatten alle Diäten versagt, sie hatte Bulemie und Magersucht.
Aber im Moment tanzte sie an der Stange im Scheinwerferlicht, mit ihren Maßen von 89-62-90 und genoss die Blicke der gierigen Männer.
Noch genoss sie es, eine halbe Stunde Zeit zum genießen war noch da.
Solange die noch konnte schwang sie ihren mit Schweißperlchen benetzten Körper.
Doch dann fing ihre Cheffin an, durch den Laden zu laufen und die Kerle auszusuchen, die aussahen, als würden sie mit Geld um sich schmeißen können. Jetzt fing wieder alles an. Ihr Leben zerbrach wieder, jeden Tag aufs neue. Wieder musste sie mit sich machen lassen, was immer die Typen wollten. Doch es sollte nie wieder so sein. Nie wieder wollte sie die widerlichen Wünsche erfüllen müssen.
Alles war schon vorbereitet. Als sie schließlich in ihrer Kabine auf den Stuhl stieg, sich die Schlinge um den Hals legte und den Stuhl wegstoß rief gerade ihre Cheffin ihren Namen, um ihr einen Freier zuzuteilen.
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Kommentare
Juju schrieb am 2008-12-10 16:07:23:
Die Geschichte ist der Hammer,... nur der offene Schluss, den finde ich nicht so gut!
Aber trotzdem, großes Lob, und weiter so!
Blackheart schrieb am 2008-01-21 14:21:41:
Sehr gut geschrieben. Also für mich ist es schon ein relativ abgeschlossenes Ende. Beide Daumen hoch und weiter so. Ich lieb dich Schatz. PS: Tagtraum is der Hammer geworden
Abba@Superstar.com schrieb am 2007-12-19 18:09:36:
Die Geschichte ist gut.
Aber der Schluss bleibt offen...
Schade.
Aber ich mag offene Geschichten.
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