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Kategorien > Erotik > Hingabe/Liebe

Nachts in der Bücherei

von LadyBlack

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Jedes Mal wenn ich die Bibliothek betrete, passiert etwas Merkwürdiges, Obwohl man merkwürdig verschieden definieren kann. Es kann etwas schlechtes sein, aber auch etwas verdammt gutes. Ja ich hatte hier schon beides erlebt. Zum einen hatten ich den peinlichsten Auftritt meines Lebens hier erlebt, mit 12 Jahren war ich gestolpert und mit einem riesen Stapel Bücher vor den Füßen meines damaligen Schwarmes Adrian Aumer gelandet. Ich hatte mir die Nase dabei blutig geschlagen und mich danach nie wieder in seine Nähe getraut. Als ob er sich auch davor jemals für mich interessiert hätte. Ich war nun mal das stille, brave Mädchen von Nebenan, das nicht gerade mit ihrer Schönheit prahlen konnte und er war…….nun ja sagen wir´s so, ich war nicht die Einzige die sein Telefonnummer abends herunterbetete, als wäre sie das Vaterunser.
Zum anderen hatte ich hier meinen ersten Kuss erlebt, mit Sven Palmer meinem dicken, verpickelten Nachbarn, der mich bereits seit der Kindergartenzeit mit selbstgepflückten Blumen beschenkte. Ob man das wirklich als Erfolgserlebnis verbuchen kann ist eine andere Frage.
So viel dazu, für den heutigen Abend hatte ich geplant gemütlich vor dem Kamin zu sitzen und mir eine leckere Pizza zu gönnen während ich mein neues Buch anfing, doch dann hatte ich gemerkt, dass ich noch immer „Stolz und Vorurteil“ besaß und heute meine Frist ablaufen würde. Mit einem schnellen Blick auf die Uhr erkannte ich, dass ich noch genau 10 Minuten Zeit hätte, ehe die Bücherei schloss. So schnell mich meine kurzen und untrainierten Beinchen trugen rannte ich nun zu meinem Lieblingsplatz, einem Ort der mir immer Trost und Geborgenheit geschenkt hatte……und seit dem heutigen Tag noch viel mehr.
Völlig verschwitzt erreichte ich die Stadtbibliothek, doch was interessierte mich schon mein Aussehen? Dem alten Herr Meyer konnte doch egal sein ob ich eine Jogginghose und ein verwaschenes Sweatshirt trug.
Als ich die Theke erreichte um das Buch zurückzugeben vernahm ich von dort eine tiefe Stimme:
„ Wir haben bereits geschlossen.“
Mist auch das noch. Naja noch würde ich nicht aufgeben.
Aber Moment, das war nicht Herr Meyers Stimme. War der alte Mann etwa entlassen oder in Rente gegangen?
„Tut mir leid, aber ich muss noch unbedingt das Buch zurückgeben.“
Endlich kam ein Mann hinter einem Bücherregal hervor und stellte sich hinter den Tresen. Als er mich ansah, stockte mir der Atem. Schwarze Haare, grüne Augen und noch immer kein Gramm Fett an diesem perfekten Körper. Er war zwar älter geworden, sah aber noch immer genauso fantastisch aus wie in dem Moment, als ich mit den Büchern zu seinen Füßen gelandet war.
Adrian Aumer.
„Katja? Katja Stein?“
O Gott er kannte tatsächlich meinen Namen! Diese Neuigkeit überforderte mich vollkommen, ich war viel zu sehr damit beschäftigt beim Anblick seines perfekten Oberkörpers, der sich deutlich unter seinem T-Shirt abzeichnete nicht loszusabbern. Vor allem überkam mich plötzlich eine gewaltige Hitze zwischen den Beinen.
„Ja..“, gelang es mir endlich zu antworten, „Was machst du hier?“
Ich hatte nicht so vorwurfsvoll klingen wollen, doch plötzlich wollte ich in meinen derzeitigen Klamotten nur noch im Boden versinken. Hätte ich mir nicht wenigstens eine andere Hose anziehen können?
„Ich bin nach meiner Scheidung wieder hergezogen und arbeite seit heute in der Bibliothek.“
Gott, er hatte tolle Lippen. Wie es wohl wäre sie zu berühren? Hatte er gerade gesagt, dass er geschieden war, also single? Ich musste mich beherrschen um keinen Freudentanz aufzuführen.
Doch etwas irritierte mich noch immer.
„Woher kennst du meinen Namen?“
Er sah mich überrascht an.
„Den kannte ich immer. Du bist mir das erste Mal aufgefallen, als du mit den Büchern unter mir gelandet bist….“
Na toll.
„…..nur warst du immer so distanziert, ich dachte du mochtest mich nicht.“
„Dich nicht mögen?!“, entfuhr es mir, „Jedes Mädchen in der Schule hat dich angebetet!“
Ich auch, fügte ich im Stillen hinzu.
„Das waren nur billige Barbies, sonst nichts.“
Warum sah er mich plötzlich so seltsam an? Hatte ich gerade Lust in seinen Augen gesehen?
„Aber du hast Sven geküsst.“, fügte er bitter hinzu.
„Woher weißt du das?“ Das war mir wirklich unangenehm.
„Ich war zufällig in der Bücherei und hab auch gesehen. Das hat mich…..traurig gemacht.“
„Wieso?“ Ich wagte nicht mehr wie ein Flüstern.
„Weißt du das denn nicht?“
Langsam kam er um den Tresen herum und blieb direkt vor mir stehen. Lange sah er mir in die Augen, dann strich er mit dem Daumen vorsichtig über meine Unterlippe. Das Kribbeln von vorhin verstärkte sich.
„Das wollte ich schon immer tun. Darf ich dich küssen?“
Stumm und voller Erwartung nickte ich.
Langsam kam er mir näher und ich spürte erst zögerlich, dann mit immer mehr Sicherheit seine Lippen auf mir. Seine Lippen fühlten sich noch besser an, als erwartet, so weich und voller Begierde. Mir entfuhr ein Stöhnen als der Kuss immer drängender und leidenschaftlicher wurde. Ich vergrub die Finger in seinen Haaren und er legte seine Hände um meine Taille und zog mich so nah an sich heran, dass kein Strohhalm mehr zwischen uns gepasst hätte. Durch diese spürte ich, dass sich etwas hart gegen meinen Unterleib presste. Mir entfuhr erneut ein Stöhnen und ich rieb mich an ihn. Da keuchte auch er auf und nahm mein Gesicht zwischen seine Hände.
„Wenn du willst, können wir jetzt aufhören und ich lasse dich in Ruhe.“
Als Antwort darauf ließ ich meine Hand in seine Hose gleiten und umfasste sein steifes Glied. Erneut stöhnte er auf. In diesem Moment fiel alle Schüchternheit und Unsicherheit von mir ab. Endlich war ich mit Adrian Aumer an den Punkt angelangt, an dem ich ihn immer haben wollte. Das würde ich mir von nichts und niemandem verderben lassen, auch wenn es nur für diese eine Nacht wäre. Ich ging vor ihm auf die Knie, öffnete den Hosenknopf und zog dann die ganze Hose mit den Boxershorts herunter. Meine Freundinnen und ich hatten darüber Wetten abgegeben, aber die Größe seines Gliedes überstieg all unsere Vorstellungen. Mamma mia!
Zuerst berührte ich ihn zögerlich, ich war zu überrumpelt von seiner Maskulinität und wollte nichts überstürzten. Doch als ich zu ihm aufsah und das Feuer der Leidenschaft in seinen Augen erkannte, wagte ich mehr. Ich ergriff seinen Penis und fing an ihn zu reiben. Vor und zurück. Vor und zurück. Unter meinen Händen spürte ich wie Adrian zuckte, er schloss genüsslich die Augen und hauchte meinen Namen aus. Als er endlich kam, ergoss sich sein weißes Sperma über meinem Handrücken. Bei jedem anderen Mann hätte mich das geekelt, doch zu meinem eigenen Erstaunen leckte ich es genüsslich ab. Ich wuchs heute Nacht wirklich über mich selbst hinaus.
„Katja, du machst mich verrückt.“, stieß er mit tiefer, kehliger Stimme aus.
Mit einem Ruck hatte er mich wieder zu sich hochgezogen und küsste mich stürmisch. Dabei wanderten seine Hände nun unter mein Sweatshirt und unter den BH. Seine Hände waren genau so wie Männerhände sein sollten:

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Kommentare

LadyEln schrieb am 2010-06-07 14:54:54:
Würd mich auch über eine weitere Geschichte freun, oder eine fortsezung.
Renergie schrieb am 2010-03-01 15:16:29:
hallo LadyBlack
dein schreibstil gefällt mir und ich mag die story -
der gedanke, mich in einer Bücherei zu bewerben war geraume zeit präsent !
Renergie schrieb am 2010-02-27 09:19:48:
hallo LadyBlack
ich mag den schreibstil. obwohl ich der meinung bin das er, mit zunehmender emotion, umschlägt.
deine geschichte hat mir gefallen und in mir für einen moment
den gedanken geweckt mich mal in einer bücherei zu bewerben !
weiter so - renergie
nina schrieb am 2010-02-23 14:42:27:
das ist keine kurzgeschichte
The Ghostman schrieb am 2010-02-19 13:13:00:
klasse Story, gerne hätte ich mit Adrian getauscht fg, hoffentlich gibt es bald eine neue Story von dir?

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