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Kategorien > Romane > Familie

Nadine Kehlmüller

von Mia Pia

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Tja, jetzt stehe ich hier auf der Brücke unter mir die brausenden Autos und ich werde gleich springen. Ihr wollt bestimmt wissen, warum ich hier stehe. Es begann, als ich 16 Jahre alt war. Meine Mutter Katharina kam eines Tages zu mir und sagte:
<br>
<br>"Also, Nadine, mein Liebling..."
<br>
<br>Nadine bin ich. Meine Mutter machte weiter:
<br>
<br>"...Papa und ich müssen weg. Dein Bruder kommt mit. Du wirst bei deiner Patentante Gertrud leben."
<br>"Was?!", fragte ich verwirrt.
<br>
<br>Meine Eltern haben es mir x-mal versucht zu erklären. So kam ich zu meiner Patentante. Aus meiner fröhlichen Art wurde eine traurige Person. Seitdem laufe ich auch nicht mehr mit knallbunten Klamotten rum, sondern mit schwarzen Klamotten. Meine Haare waren früher gelockt, aber ich habe sie platt gemacht. Gertrud hatte viele Probleme mit mir. Ich nahm Drogen. Als die Schule zu Ende war, starb meine Patentante. Ich hatte kein Geld und kein Job, so zog ich unter der Brücke. Dort lebt auch Jean-Pierre. Ein 25jähriger Franzose, der seine richtige Mam suchte, aber nicht gefunden hat. Eines Tages ging ich mal wieder zum Postamt, um zu gucken ob ich Post habe. Da lag wirklich ein Brief an Nadine Kehlmüller. Schnell musste ich vom Postamt weg, da mich jemand gesehen hatte und mir was hinterher rufte. Bei der nächsten Straße riß ich den Brief auf und las ihn. Dort stand, dass ein Klassentreffen vom Gymnasiums stattfindet. Diese Klasse haßte mich, zwar nur ein Jahr, aber sie haßte mich. Seit den Drogen. Ich nehme keine Drogen mehr, weil ich kein Geld habe. An den ersten Tagen hatte mich Jean-Pierre gefesselt, ich habe ihn angeschrien. Aber ich bin glücklich daß er das gemacht hat. Jean-Pierre und ich sind wie Geschwister. Na ja, okay, zurück. Nachdem ich den Brief gelesen hatte, ging ich wieder zur Brücke. Dort suchte ich meine schönsten Klamotten raus und zog sie an. Jean-Pierre war mal wieder unterwegs, um Geld zu holen. Ich zog mich um. Da es schon abends war, ging ich los. Bei dem Gymnasium angekommen, schleichte ich mich in das Gebäude rein und hockte mich in eine Ecke. Alle Anderen hatten viel Spaß. Ich stand nur auf, wenn ich mir was zum Essen oder Trinken holten musste. Plötzlich setzte sich Cindy zu mir. Wir unterhielten uns. Eigentlich ging es nur darum, wieviel Millionen die einzigen Personen besitzen und wie sie Lilian haßt. Mich ließ sie nicht reden, das war mir egal. Sie sagte zum Schluß:
<br>
<br>"... nun ja. Tim besitzt schon Milliarden. Er hat fast jeden Laden in seinem Besitz. Von dir hört man aber
<br> nichts, so wie du aussiehst, bist du eine Bettlerin."
<br>
<br>Das reichte mir. Ich lief wütend aus dem Gymnasium zur Brücke. Jetzt stehe ich hier und gucke runter. Ich habe schon immer gehofft mein Leben so schnell wie möglich zu Ende zu bringen. Nun ist es soweit. Ich springe....
<br>
<br>"Wo bin ich? Das sieht aus wie ein Krankenhaus."
<br>
<br>Es ist wirklich ein Krankenhaus. Ich setze mich hin und suche meine Klamotten. Ich ziehe mich um. Mein Kopf tut weh und ich lege mich wieder kurz hin. Später gehe ich vorsichtig zum Spiegel und sehe, dass ich ein Verband um den Kopf trage. Den Verband mache ich ab. Auf der Platzwunde mache ich nachher ein Pflaster drauf. Ich gehe aus dem Zimmer, aber dort steht ein Mann.
<br>
<br>"Du gehst rein und legst dich ins Bett", sagt er.
<br>"Sie haben mir nichts zu befehlen!", sage ich ihm.
<br>"Geh erst mal rein."
<br>
<br>Ich gehe ins Zimmer und setze mich aufs Bett. Da sagt der Mann:
<br>
<br>"Ich bin Tim."
<br>"Kenn ich nicht", antwortet ich ihm.
<br>"Du hast eine Gehirnerschütterung."
<br>"Wer bin ich denn?"
<br>"Nadine."
<br>"Kehlmüller."
<br>"Genau. Erzähl noch was von dir."
<br>"Ich heiße Nadine Kehlmüller und bin 16 Jahre alt."
<br>"Du müßtest 20 sein."
<br>"Oh. Wo ist Gertrud?"
<br>"Keine Ahnung."
<br>
<br>Plötzlich kommt der Arzt rein und sagt:
<br>
<br>"Nadine Kehlmüller, Sie müssen gehen."
<br>"Ja", antworte ich.
<br>"Auf Wiedersehen."
<br>"Auf Wiedersehen."
<br>
<br>Der Arzt geht raus. Tim geht ihm hinter her. Ich mache das Bett und gehe aus dem Krankenhaus. Dieser Tim folgt mir.
<br>
<br>"Komm, ich bringe dich weg", sagt er.
<br>"Du bringst mich nach Hause? Sind wir Verwandt?", frage ich.
<br>"Steig ein."
<br>
<br>Tim und ich steigen in ein dunkelblaues Cabrio ein und er fährt los. Wir schweigen. Wir kommen an einem wunderschönem großem Haus an. Dort hält er an.
<br>
<br>"Da sind wir", sagt er.
<br>"Dort wohne ich?", frage ich.
<br>"Seit heute."
<br>"Was ist mit mir passiert?"
<br>"Du bist von einer Brücke gesprungen."
<br>"Wieso sollte ich das gemacht haben?"
<br>"Keine Ahnung."
<br>"Sind wir jetzt Verwandt oder nicht?"
<br>"Nein. Ich war früher ein Klassenkamerad von dir."
<br>"Wieso machst du das?"
<br>"Weil ich dich mag und nun geh ins Haus."
<br>
<br>Ich steige aus dem Auto. Tim macht das Dach vom Cabrio hoch und steigt dann auch aus. Wir gehen rein. Er zeigt mir das Haus. Zum Schluß gehen wir in ein Zimmer, dort sagt er:
<br>
<br>"Das ist jetzt dein Zimmer. Dort drüben ist das Badezimmer. Meine Schwester kommt vielleicht gleich, ihr
<br> könnt ja dann einkaufen gehen."
<br>
<br>Ich suche meine Taschen ab und antworte:
<br>
<br>"Ich habe kein Geld bei mir."
<br>"Ich gebe dir schon Geld. Keine Sorge."
<br>"Wieso tust du das für mich?"
<br>"Weil ich dich mag."
<br>"Ah ja. Darf ich Baden gehen?"
<br>"Ja, natürlich. Ich habe jetzt bloß nichts für dich zum Anziehen."
<br>"Ich zieh das schon wieder an."
<br>"Das ist doch dreckig."
<br>"Egal."
<br>"Na ja. Ich bin im Wohnzimmer. Soll ich deine Freunde anrufen?"
<br>"Wen?"
<br>"Nun, Lilian, Sabine, Nina und Cindy."
<br>"Ich habe Freunde?"
<br>"Ja, das meine ich doch."
<br>"Na, dann. Mach das ruhig."
<br>"Okay."
<br>
<br>Ich gehe ins Badezimmer. Die Badewanne ist Riesengroß. So wie das Zimmer. Ich suche das Zimmer nach Handtüchern, Shampoo und Badeschaum ab, dann lasse ich das Wasser in die Badewanne mit einem Schuß Badeschaum ein. Danach ziehe ich mich aus. Die Badewanne ist voll, ich schalte den Wasserhahn ab. Langsam steige ich rein. Es ist warm. In der Badewanne entspanne ich. Eine lange Zeit. Die Minuten gehen schnell um. Als ich merke, daß das Wasser kalt geworden ist, steige ich wieder raus. Während das Wasser abläuft, trockne ich mich ab. Dann zieh ich mich an. Am Waschbecken wasch ich meine Haare 5 mal, weil sie so fettig sind. So ging meine schwarze Farbe aus meinen Haaren raus, nun habe ich wieder Blonde. Ich lege das Handtuch über meine Haare und mache es fest, dann gehe ich raus. Auf mein Bett sitzen vier Frauen und gucken mich an.
<br>
<br>"Wer seid ihr?", frage ich.
<br>"Ich bin Lilian", stellt sich eine kurz rothaarige Person vor.
<br>"Ich bin Sabine", sagt eine langhaarige blonde Person.
<br>"Ich bin die Nina", sagt eine kurz haarige Brünette.
<br>"Na ja, ich bin Cindy", sagt eine rothaarige mit einer hochgesteckten Frisur.
<br>"Ah ja. Dieser Tim meinte, ihr seid meine Freunde. Was wißt ihr von meiner Vergangenheit?", frage ich neugierig.
<br>"Weißt du überhaupt nichts?"
<br>"Nein."
<br>"OK.

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Kommentare

anna schrieb am 2007-09-21 21:18:12:
hey ich find deine geschichten insgesamt sau cool!!.. ja okay sind halt en paar rechtschreibfehlerund sowas .. abba wen störts??? du hast sau geile ideen und so bist voll kreativ freu mich immer wenns was neues von dir gibt ..
Tini16@hotmail.de schrieb am 2006-12-22 15:46:20:
ich finde die geschichte ist gut, aber es fehlt ein richtiges ende, bei allen deinen geschichten
Marie schrieb am 2006-05-24 18:28:29:
Also die Geschichte an sich ist echt interessant, aber die Spannung kommt mit deiner Schreibweise einfach nicht
rüber... Aber die Story ist gut *)
Grüße Marie
creativ-head@gmx.de schrieb:
Die Idee ist nicht schlecht, die Art, in der die Story geschrieben ist nervt nach ner Weile. Kurze, abgehackte Sätze, keine Satzgefüge und vor allem keine wirklichen Gefühle. Statt zu schreiben "wir küssen uns" wäre soetwas wie "langsam nährten sich unsere Lippen, und ich konnte in seine
blauen Augen sehen...". Vielleicht nicht ganz so kitschig, wie meine Version, aber zumindest mit Gefühl.
TheBoss@gmx.net schrieb:
Ich schließe mich c-h. an und möchte noch hinzufügen, dass du die Details mehr ausbauen solltest. Das mit der Abhängigkeit hätte echt genauer sein können.
huj@gmx.de schrieb:
Was boss und c-h meinen, denke ich auch, außerdem wechselst du die Zeit. Erst hast du im Präteritum und dann in Präsens geschrieben. Nach der ersetn Seite habe ich aufgehört zu lesen, ich weiß ja nicht wie oft du noch gewechselt hast, aber ich hatte einfach keine Lustt mehr sie zu lesen. Lies dir deine Storys lieber nochmal durch wenn du etwas einsendest! Und ich habe ne Frage, was bedeutet dieser Satz: stellt sich eine kurz rothaarige Person vor.
Möglichkeit 1: Sie stellt sich kurz vor
Möglichkeit 2: Diese Person ist kurz, also ziemlich klein
Möglichkeit 3: Sie hat kurze Haare

So ich tippe mal auf letzteres, bin mir aber nicht ganz sicher, vielleicht kannst du mir ja helfen??
Übung macht den meister, also übe mehr zu schreiben und deine Sätze mit Emotionen zu füllen!
Viel Glück!
Mary
Caiberbaibiee@gmx.net schrieb:
Nummer 3 ist richtig. Das meine ich damit.

Mia Pia
maria.fiedler@gmx.de schrieb:
Boah sorry , aber die endlosen dialoge nerven... sie bedankt sich ständig bei ihm und er sagt dasses okay ist... ich find die geschichte net interessant sondern zum gähnen langweilig... LG Maria
Stoni schrieb:
Hallo,

ich schließe mich an. Auch wenn ich die Geschichte nicht ganz zu Ende gelesen habe, war es genug um zu sagen: war nix. Du solltest versuchen die Sätze längerzu gestalten. (Oder wozu meinst hat Gott die Kommata erfunden? ;))
Auf Wortwiederholungen und RS solltest du wirklich achten. Davon gab es nämlich viele...
Der Anfang: Einen ungeschickteren Anfang habe ich selten gelesen. Du verrätst das Ende zu aller Erst und der Leser frägt sich noch, wird sie springen oder nicht. Aber der Anfang ist so emotionslos und fade, dass mir der Rest der Geschichte verging. Leider hatte sich die Situation um die Gefühle, Beschreibungen, Gedanken nicht gebessert. Unbedingt daran arbeiten!

Die Dialoge: Gute Dialoge zu schreiben ist eine wahre Kunst, manche müssen sie leider noch erlernen.

Liebe Grüße Stoni

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