Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Beziehungen > Sozialkritisches

Nathalie

von Schreibman

"Schatz, Sabine fragt, ob Du Dich um die Entjungferung von Nathalie kümmern kannst. Du weisst ja, dass die beiden unheimlich auf Dich stehen. Ich finde, Du kannst es ruhig machen."

Ja, sie standen auf ihn. Mutter und Tochter, die nur ein paar Häuser entfernt von Anke und Thiery wohnten, bewunderten Thiery wegen seiner Ruhe und Zärtlichkeit. Anke wusste das und empfand ausser Liebe für ihn auch eine ganze Menge Stolz. Seine Intelligenz war allgemein geachtet. Er konnte weder verletzend noch arrogant sein, das hätte seinem freundlichen Wesen widersprochen.

"Ja, mein Herz. Sag' ihnen, dass ich mich morgen Abend darum kümmern werde."
"Ich weiss ja, dass Du ganz behutsam sein wirst."

Thiery lehnte sich zurück und steckte sich eine Zigarette an.

Als sie noch eine kleine Göre gewesen war, hatte Nathalie ihn manchmal genervt. Im Lauf der Zeit hatte er sich an ihre eher zurückhaltende Art ihm gegenüber gewöhnt.

...

Es klingelte. Thiery sass im Hausmantel an seinem Schreibtisch, während Anke zur Haustür ging. Sie bat Mutter und Tochter herein.

Sie gingen zu dritt ins Wohnzimmer und verteilten sich auf Couch und Sessel. Thiery kam hinzu und setzte sich neben Nathalie. Sie sah gut aus und verströmte einen dezenten Duft von Yves Rocher. Er kannte das Aroma, hatte ihr bei Gelegenheiten einen Flakon geschenkt.

Vorher hatte er sich noch stehend zu ihr hinunter gebeugt, um das übliche Wangenküsschen zu tauschen. Diesmal war es etwas anders. Beide wussten, dass es heute nicht dabei bleiben würde.

"Du musst keine Angst haben", sagte Anke zu Nathalie, während sie Kaffee einschenkte. Sabine sass stumm an der Stirnseite des Tischs.
Nathalie nahm Milch und Zucker und versuchte, sich ihre Aufregung nicht anmerken zu lassen. "Nein, Angst hab' ich nicht."

Thierry legte seine Hand auf ihren Oberschenkel und sagte: "Wir haben ja Zeit, Nathalie. Der ganze Abend gehört uns. Wenn Dir irgendwas nicht gefällt oder fehlt, dann sag' es einfach." Er nahm seine Hand wieder zurück und griff ebenfalls zu Milch und Zucker.

Anke verstand sich gut mit ihrer Nachbarin, hatte oft die Mutter vertreten oder mit etwas ausgeholfen, was grade in der Küche fehlte.

Nathalie schaute Anke fragend an.

"Sei ganz entspannt. Es wird Dir nichts Schlimmes passieren. Du kennst doch Thiery. Er möchte ja, dass Du auch morgen wieder kommen kannst, so wie immer, ganz normal. Und ich und Deine Mutter sind auch da. Wenn Du willst, bleiben wir bei Euch. Aber vielleicht willst Du ja auch lieber..."

"Nein, nein", unterbrach Nathalie. Sie überlegte kurz und blickte zu ihrer Mutter, die gerade ihre Tasse abstellte und sagte: "Ich geh' jetzt erst mal wieder heim und komm' nachher wieder." Sie verabschiedete sich von Thiery mit einem tiefen Blick in die Augen, dessen Bedeutung nur sie selber kannte.

Thiery griff zur Gauloises-Schachtel und bot den Damen eine an, bevor er sich selber bediente.

...

"Was wir heute tun, machen wir nur für Dich und nur heute." Er streichelte Nathalies Wange mit den Fingerrücken. Sie schaute ihn an, warf dann ihre Arme um seinen Hals und presste sich mit der Seite ihre Kopfs an seine Brust.

Er fuhr ihr mit der rechten Hand unter das T-Shirt, um ihr den Rücken zu streicheln, und dann mit der linken auf eine ihrer Brüste, dann auf die andere. Über ihre Schulter hinweg blickte er zärtlich zu Anne, die nun ebenfalls mit einer Hand über Nathalies Rücken fuhr.

Dann zog er ihr langsam das T-Shirt über den Kopf. Ihm war klar, dass er sie nun nicht weiter wie ein Mädchen behandeln konnte. Ein Gedanke, an den er sich erst gewöhnen musste. Wie eine Frau konnte er sie ebenso wenig behandeln, denn sie war noch keine.

Hoffentlich würde er sie auch morgen wieder unbefangen und uneigennützig behandeln können.

Im Moment sah die Behandlung etwas anders aus.

Er vernaschte sie nach Strich und Faden.

Nathalie genoss ihre Entjungferung. Ihre Mutter hatte sie ihr zum achtzehnten Geburtstag geschenkt.

Alle Mädels im Dorf wollten das jetzt auch haben.


Diether Petter

Kommentare

Sarah schrieb am 2010-07-01 16:36:19:
Anfang gut, Ende Müll.
DEFLORIST schrieb am 2010-01-02 22:10:35:
Ok ganz netter Anfang .......aber dann is ja ziemlich schnell die Spannung raus und es fehlz nen richtiger Schluß
Trashmaster schrieb am 2009-05-21 15:50:07:
Sehr guter Anfang un Mittelstück und dann so ein abgahacktes und liebloses Ende. Echt traurig . Hattest da dann wohl keine Lust mehr ??
SchaumbadSarah schrieb am 2007-05-08 20:19:34:
Also ich sehe es nicht so wie Sandy, Details wie Alter, Hintergründe und Ähnliches müssen nicht in einer Kurzgeschichte erläutert werden. Was mich an der Geschichte stört, ist das Ende. Es ist nichts Überraschendes, nichts Unerwartetes, und zudem ist es auch nicht sonderlich gut geschrieben. Den ganzen Text hindurch schreibst du in einem eher gehobenen Schreibstil, sehr interessant, finde ich. Die letzten Sätze, vor allem der vorletzte Satz und der letzte, fallen gänzlich aus diesem Konzept. Ist das Absicht? Mir gefällt es nicht. Ansonsten, nicht schlecht.
denis schrieb am 2007-03-06 15:55:24:
ich finde die geschichte doof wiel es nicht näher beschrieben ist
Anya schrieb am 2006-09-26 17:29:10:
Ich könnte mir das gut vorstellen... Wenn ich mit 18 noch Jungfrau wäre, dann wär mir das ganz Recht, dass da jemand eingreift.
jule schrieb:
Interessant! Passt sehr gut in die Rubrik Sozialkritisch. Nur weiß ich nicht ob es realistisch ist, das sie die Entjungferung nach "Strich und Faden" genießt. Man merkt das du ein Mann bist. Aber trotzdem guter Schreibstil.
hey schrieb:
auf deri einen seite mag ich deine geschichte, sie is ma was völig anderes. andererseits, welches mädchen möchte schon so entjungfert werden???
Sandy schrieb:
Ich verstehe den Sinn, hm, nicht soo wirklich. Ich hätte mehr erfahren wollen, wie alt war Thierry? Und, nun gut, wurde schon gesagt, ist aber wahr; wer möchte so entjungfert werden? Und welche Mutter bittet jemanden darum das du übernehmen? Also irgendwie...

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.