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Kategorien > Fantasie und Liebe > Licht und Dunkelheit

Naturally [vorläufig, noch kein wirklicher Name vo

von Elena

1

Also, ich hab einfach mal drauflosgeschrieben und wollte wissen, wie es so ist. Würde mich über Kritik und so sehr freuen!
Also:

Prolog

Langsam schritt Lehdry voran. „Es ist nur ein Experiment.“
Varran, sozusagen sein Kollege, schüttelte leicht den Kopf. „Und was versprecht Ihr euch davon? Menschen, die zu Tieren werden? Und vereinsamen?“ Ein leichter Vorwurf klang in seinen Worten mit. Beide wussten, was es hieß, einsam zu sein.
„Nein, sie werden nicht allein sein. Sie haben doch dann ihresgleichen.“
„Irgendwo in der Welt verstreut? Wie sollen sie jemanden finden, der so ist wie sie?“ Seine Stimme wurde lauter. Doch Lehdry war damit nicht aus der Ruhe zu bringen.
„In ihrer tierischen Gestalt offenbart sich nicht nur ihr wahres Inneres, sondern sie erkennen einen von ihnen sofort, sofern er ebenfalls in seiner tierischen Gestalt ist.“
Varran gab auf. Es hatte noch nie Sinn gemacht mit Lehdry zu streiten. „Dann“, murmelte er trotzdem leise vor sich hin, „würde ich lieber das Tierleben wählen.“
Er dachte schon, sein Freund hätte ihn nicht gehört, da dieser nichts darauf erwiderte, doch er hatte wenig Lust, sich zu wiederholen.
Nach ein paar Minuten des Schweigens fing Lehdry jedoch nachdenklich wieder mit sprechen an: „Wer weiß ... vielleicht ist das sogar besser so. Ihr wisst, was ich von Menschen halte.“
Varran schnaubte. „Du bist selber einer.“, erinnerte er ihn, woraufhin Lehdry die Stirn runzelte.
„Das hält mich aber nicht davon ab, schlecht über sie – uns – zu denken.“
Zu verschwenderisch, zu gewalttätig, zu egoistisch, zu schlecht zu Tieren. Oder überhaupt zu schlecht zu allen, die jeweils unter ihnen stehen. Seine Züchtungen würden besser sein.
Viel besser.


1.

Ein seltsamer Ausdruck lag auf seinem Gesicht. Ich wusste nicht, ob er es nun ernst meinte. Oder nicht. Die Worte waren spielerisch, leicht, über seine Lippen gekommen. „Du bedeutest mir mehr als sie – viel mehr als alle anderen zusammen.“
Ich wandte meinen Blick ab. Das war alles, was ich mir schon lange wünschte, doch ... es war schwer zu glauben. Noch vor einem Monat hatte er beteuert, seine Freundin, Clara, sei die einzig Wahre. Noch vor einem Monat war ich total unglücklich gewesen. Und so sollte es sein. Das Glück konnte nicht auf einmal beschlossen haben, mich zu beachten.
Obwohl – es gab genügend Geschichten, in denen sich beste Freunde ineinander verlieben. Wieso sollte das nicht eine dieser Geschichten werden? Sie war nicht viel anders. Außer dass sie wirklich war, dass ich an ihrem Ausgang beteiligt war. Und auf einmal war die Angst vor Zurückweisung verschwunden. Beiseite gewischt.
Solange er sich nicht sicher sein konnte, dass ich dasselbe für ihn fühlte, würde er wahrscheinlich nicht ernst sein bei diesem Thema. Und es gab nur einen Weg herauszufinden, wie viel Ernst wirklich in diesen Worten gesteckt hatte. Zumindest nur einen, den ich jetzt benutzen wollte.
Ich blickte wieder auf. Er saß noch immer genauso da wie vorher. Der Wind spielte mit seinen Haaren und er wehte mir auch seinen Geruch zu mir herüber, der sich mit dem Geruch des Waldes vermischte ... Er schaute mich an. Unwillkürlich lächelte ich ihn an. Selbst wenn das hier in die Hose ging, wusste ich, dass er mich nicht lächerlich machen würde. Die Zehn Jahre, die wir uns nun schon kannten, reichten aus, um ihm vollkommen zu vertrauen.
Langsam beugte ich mich zu ihm hin. Er blickte irritiert. Ich versuchte, ihn aufmunternd anzulächeln und rutschte noch ein Stück näher an ihn ran, sodass ich mit meinem Gesicht seins ohne großen Aufwand erreichen konnte.
„Du bedeutest mir mehr als die ganze Welt zusammen.“, flüsterte ich und dann küsste ich ihn einfach.

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Kommentare

!!! schrieb am 2009-11-20 15:02:54:
klingt interessant, schreib auf jedenfall weiter

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