Nebel
von
Anna Kondraschenko
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Eines Nachts träumte ich wieder von dir.
Wie schon so oft…
Morgens stand ich auf
und es war neblig auf den Straßen.
Ich wollte raus gehen und dich suchen,
denn in meinen Träumen warst du hier!
Doch ich konnte nichts erkennen.
Der Nebel war zu dicht…
Ich konnte dich nicht finden.
Wo warst du nur hin?
Wie ein Versteckspiel kam es mir vor
und der Nebel löste sich einfach nicht auf.
Ich suchte immer schneller…
soweit das Sehvermögen reichte.
Plötzlich stand ich in mitten vom Nebel.
Ich sah nichts mehr!
Abgegrenzt von allem stand ich da.
Wohin ich auch lief -
der Nebel wurde immer dichter…
Wie ein Schleier verschloss er mir die Augen.
Ich beschloss abzuwarten.
Der Nebel verschwand nach einiger Zeit,
doch du bist nie mehr zurückgekehrt…
Natürlich!
Es war auch nur ein dummer Traum.
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