Necro-Reader 3.Band
von
Leinad Linguisti
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Davidson. Aber mit der Zeit würden sie sicherlich verblassen. Die höllische Bibliothek nahm drei Etagen ein. Ich brachte das Buch an seinen Platz zurück. Zuvor jedoch wagte ich noch einen Blick hinein. Wenn Satan erfuhr, dass ich es lesen konnte, würde er wer weiß was mit mir anstellen. Ich stellte es zurück und versuchte es aus meinen Gedanken zu verdrängen.
Andere Dinge gingen mir durch den Kopf.
Zum Beispiel, wie die Portale im HQ erscheinen konnten. Klar war Satan das mächtigste Geschöpf, aber selbst er konnte sich über sterbliche Gesetze nicht hinweg setzen. Das demines magika hätte die Verbindung unterbrechen müssen.
Das Ganze ergab keinen Sinn. Ziellos streifte ich durch das lodernde Paradies des Bösen.
VII.
Zeitgleich kehrte „Nice Guy“ in seine Wohnung zurück. Er entkleidete sich. Er blickte in den Spiegel. Schon wieder konnte man seine roten Augen sehen. Der Chef des FBI knurrte. Es war ein tiefer Laut. Er trat vor den großen Spiegel im Schlafzimmer.
„Alles entwickelt sich nach euren Wünschen, Gebieter.“
Das Schlafzimmer löste sich auf. Zurück blieb nur eine endlose Leere. Ein Feuerkreis bauschte sich auf und das Gesicht des Satans manifestierte sich darin.
„Der Necro-Reader ist zu mir zurückgekehrt. Noch weiß er nichts von seinem Schicksal.“
„Er darf es nie erfahren, mein Meister.“
„Ben ist naiv, es wird ein leichtes sein ihn zu kontrollieren.“
Der dämonische Mensch verzog das Gesicht zu einer Fratze.
„Da wäre noch etwas, Herr. Die Banshee hat mit einem Mann verkehrt. Sie hatten Sex, ich hab es gerochen.“
„Das kümmert mich nicht weiter. Wenn es deinem Wunsch dient, vernichte ihn, aber sorgsam und diskret.“
Der schwarze Prinz unterbrach die Verbindung. Der Dämon stand wieder in seinem Schlafzimmer. Seine Augen leuchteten rot vor Gier.
„Wie ihr befehlt.“
Ein kehliger Laut entrang sich seiner Kehle, der sich zu einem heiseren Lachen steigerte.
Ende des dritten Buches
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