Neuland
von
Worm
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Tief in den Wellen trüben Seins
Verschwimmt, was einst so rein und klar
Die bunten Farben werden eins
Sind fern von mir und doch auch nah
So nah, dass sich der Horizont
Heiß in die müden Augen brennt
Und man, für das Taglicht blind
Zum ersten Mal die Nacht erkennt
Ach, was war man doch geblendet
Von hohlem Schein und leerem Wort
Ach, was hat man Zeit verschwendet
Als man im Lichterwald geirrt
Es löst sich die Umklammerung
Gibt gnädig frei das Seelenreich
Nun denn, dies ist die Dämmerung
Zu einem neuen, dunklen Ich
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