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Kategorien > Liebe+Fantasie *g* > Liebe

New World

von Sadi A.

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Es ist lediglich ein Kapitel einer langen Story. Ich schreibe nämlich an einbem Buch, würde aber gerne wissen, wie die Story auf andere wirkt. Also falls es euch gefällt, kann ich auch die Fortsetzung reinstellen ;)


Die erste Begegnung (Kapitel 1)

Pünktlichkeit war zwar noch nie eine Tugend an die ich mich halten konnte, egal wie sehr ich es auch versuchte, doch diesmal musste ich unbedingt dagegen ankämpfen, denn heute war ein sehr wichtiger Tag.
Nachdem ich mit meinem besten Freund Dane Winston – den ich schon aus Kindertagen kannte- das letzte Schuljahr erfolgreich abgeschlossen hatte, hatten wir uns für das letzte High School- Jahr an der Old Row High School angemeldet.
Sie galt in unserer Gegend, in Greenwich Village, als sehr beliebt, doch unterrichtete nur die Leute, die das High School Diplom haben wollten, also nur Seniors.
Ich hatte keine Lust länger auf meiner alten Schule zu bleiben. Die Leute waren ja zwar ganz nett, doch trotzdem war es dort langweilig und einfach nur unerträglich. Ich war froh, dass wir beide angenommen worden waren, denn ohne ihn, hätte ich’s auf der Old Row wahrscheinlich auch nicht überlebt.
Auf neuen Schulen und bei neuen Lehrern war es immer wichtig einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen, doch irgendwie war das Schicksal nicht ganz damit einverstanden.
Es hatte schon heute morgen begonnen: Als ich aufgewacht war, konnte ich mir nach dem Duschen nicht die Haare föhnen, da, als ich den Stecker drin hatte, ich nur noch ein Licht aufblitzen sah und Rauch aus dem Föhn kam. Da ich nicht wusste was ich tun sollte, band ich mir die blonden Haare einfach zu einem Pferdeschwanz. Ich konnte auch nicht frühstücken, da Mum vergessen hatte einzukaufen und wir einfach nichts mehr zu Hause hatten, wozu ich Lust hatte. Und als ich dann einfach zur Schule fahren wollte, wollte mein blauer alter Chevrolet nicht anspringen. Und als ich den Bus nehmen wollte, hatte dieser natürlich eine Panne und somit musste ich mir ein Taxi nehmen. Folge: Ich kam zu spät zur Einschulung.
Als der Taxifahrer mich vorm Schultor abgesetzt und ich ihm das Geld gegeben hatte, rannte ich auf das alte Gebäude zu, direkt zur Halle, wo das Treffen stattfinden sollte.
Als ich endlich ankam, riss ich die große schwere Hallentür auf und rannte rein. Ich befand mich am hinteren Ende der Halle. Die Leute, die dort saßen, drehten sich genervt um und manche schüttelten tadelnd ihre Köpfe.
Ich ignorierte sie und ging auf die Zehenspitzen, um nach Dane zu suchen. Obwohl es ziemliche viele Schüler waren, konnte ich ihn recht schnell finden, da seine braunen schulterlangen Haare einfach unübersehbar waren. Hier zulande trugen nur wenige Jungs so lange Haare.
Er saß weit vorne, umgeben von ein paar Leuten mit denen er redete. Als ich mich gerade auf den Weg zu ihm machen wollte, merkte ich, wie mich plötzlich jemand am Arm packte und zu sich umdrehte.
Ich sah in das Gesicht einer alten freundlich aussehenden Frau. „ Komm mit Schätzchen, hier hinten sind noch ein paar Plätze frei.“, sagte sie und nahm mich durch die Reihen mit zu einem freien Stuhl, zwischen einem Jungen und einem Mädchen.
Etwas enttäuscht setzte ich mich hin, denn eigentlich wollte ich gern bei Dane sein. So war sogar die Eröffnung langweilig.
Ich verschränkte meine Arme und sah nach vorne zu der Bühne, während ich versuchte dem Schuldirektor- ein kugelrunder kleiner Mann mit Brille und Glatze- zuzuhören.
Ich merkte, dass er Namen aufrief und einige Schüler nach vorn, zu ihm, liefen.
Dane und ich hatten als Hauptkurs, Chemie gewählt gehabt, doch ich wusste nicht, ob wir schon zugeteilt worden waren. Ich dachte eher nicht, da Dane ja noch auf seinem Platz saß, aber trotzdem wollte ich sicher gehen und drehte mich zur Seite, um den Jungen neben mir zu fragen, ob die Chemiekursliste schon vorgetragen worden war.
Doch als ich mich rumdrehte, blieb ich wie erstarrt.
Ich hatte mir den Jungen vorher noch gar nicht richtig angeguckt, doch als ich ihn mir jetzt betrachtete, war ich richtig erstaunt.
Er hatte dunkelblondes Haar, viel dunkler als meins, fast schon hellbraun. Er hatte keine bestimmte Frisur, die Haare sahen verwuschelt aus und standen in unterschiedlichen Richtungen ab. Doch es sah gar nicht schlimm aus. Ganz im Gegenteil! Es passte perfekt zu seinem wunderschönen Engelsgesicht und den großen hellbraunen Augen. Doch irgendwie war sein Blick komisch. Ich konnte nicht deuten, ob er genervt, wütend, überrascht oder gelangweilt war. Aber das war egal, denn bei diesem Anblick hätte ich sowieso keinen Ton rausbekommen, also beschloss ich, ihn lieber nicht anzusprechen.
Ich fühlte mich total dumm, da mir klar war, dass er merkte, wie ich ihn anglotzte, auch wenn er stur nach vorne sah und so tat, als wäre ich gar nicht da.
Beschämt drehte ich mich auf die andere Seite und beugte mich etwas zu dem Mädchen, dessen langen, glatten roten Haare die Schultern bedeckten. Wenigstens sah sie freundlicher aus.
„ Entschuldigung?“, flüsterte ich.
Sofort sah mich mit ihren schönen vollgeschminkten blauen Augen an. „ Ja?“, fragte sie freundlich.
„ Ich wollte fragen, ob die Chemiekursliste schon vorgelesen wurde.“
„ Oh, nein, noch nicht.“, antwortete sie. Plötzlich schien sie erheitert. „ Ich bin auch da angemeldet.“
„ Oh cool!“, sagte ich leise. „ Ich bin Juliette, aber du kannst mich Julie nennen.“, stellte ich mich vor und streckte ihr eine Hand aus.
Sie grinste und nahm meine Hand entgegen. „ Ich heiße Abigail, aber du kannst mich Abby nennen.“ Nun grinste ich ebenfalls.
„ Du hast Glück Julie“, sprach sie weiter, „ Es ist gut, dass du hier sitzt. Bei uns hier in der Reihe ist fast jeder im Chemiekurs.“
„ Oh“, war das einzige, was ich herausbrachte.
Denn meine Gedanken gingen sofort zurück zu dem hübschen Jungen neben mir. Ich fragte mich, ob wir wohl im gleichen Kurs sein würden.
Aber nach dieser peinlichen Aktion von mir, wollte ich das eigentlich nicht. Doch zugleich hoffte ich es irgendwie trotzdem.
„ Und nun kommen wir zu dem Chemiekurs von Professor Matthews.“, hörte ich den Direktor sagen.
„ Endlich sind wir dran!“, freute sich Abby.
„ Abigail Anderson.“, wurde sie schon nach einer kurzen Weile aufgerufen.
Ich saß nervös in meinem Sitz und sah nicht einmal zur Seite, während ich gespannt darauf wartete, dass der Name des Jungen fiel. Aus dem Augenwinkel sah es aus, als ob seine Mundwinkel leicht zuckten. Was er wohl so witzig fand?
Eine Weile lang saß ich einfach nur still da, doch auf einmal merkte ich, wie er seinen Kopf zu mir drehte und mich ansah. Ich bemühte mich darum, seinen Blick nicht zu erwidern und genauso wie er zuvor, stur nach vorne zu schauen. Es war echt schwierig, da ich dieses Engelsgesicht auch mal von der Frontseite sehen wollte.
„ Ich glaub du bist an der Reihe.“, hörte ich eine sanfte melodische Stimme sagen. So eine wunderschöne Stimme hatte ich noch nie zuvor gehört.
Sofort drehte ich mich nun zu ihm, um mich zu überzeugen, ob diese

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Kommentare

sunshine :D schrieb am 2011-08-12 21:34:14:
ich find deine geschichte gut, nur der anfang ist etwas langweilig, weil deine sätz e so seltsam aufgebaut sind und du immer wieder "und...." schreibst . aber sonst gefällt sie mir
lg, sunshine

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