New York, New York
von
Michi B
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Mit verträumten Augen warf ich einen Blick auf den Wecker. Es war 13:13 Uhr. Ich weiß nicht warum ich aufwachte. Vielleicht lag es an der lärmenden Shopping-Mile, oder an dem Geschrei der Familie, von nebenan. Jedoch waren dies nur Vermutungen.
Meinen ersten Fuß hiefte ich vom warmen, durchgelegenen Bett auf den Boden, wo ich eine halb- aufgegessene und etwas klebrige Pizza mit meinen Füßen erkundigen durfte. Einmal tief Luft geholt.....der beißende Geruch unserer WG veranlasste mich die Fenster zu öffnen, um etwas Großstadtfeeling in unsere Wohnung zu bringen. Zeit um mich in meinen Anzug zu werfen. Nochmal einen Blick aus dem Fenster geworfen........das Symbol der Freiheit! Mir wurde klar, dass ich hier raus muss. Noch schnell etwas Aftershave aufgetragen und Abschied von der Bruchbude genommen. Zuletzt noch einen aufwändigen Abschiedsbrief auf dem Tisch platziert, in dem stand:
>>Danke für alles<< und >>Chiao<<
Vom Schicksal gebeutelt war ich auf der Suche nach einem Job, neuen Freunden und einer neuen Wohnung. Da war ich nun, obdachlos. Müde von der erfolglosen Suche, setzte ich mich auf eine
Parkbank. Ein Blick über die Landschaft... wieder stach sie mir ins Auge, die Freiheitsstatue.
Mir wurde klar, dass ich frei war. Aber ist das die Freiheit, die ich gesucht habe?
Ausgeruht führte ich meine Suche fort. Nach einer Weile begann es zu dämmern. Das Abendrot
erstreckte sich über dem Horizont und das Schreien von New York verstummte ein wenig.
Dann sah ich es: „help wanted“, stand auf einem Schild im Fenster. Darüber war eine gelbblinkende Leuchtschrift auf rotem Untergrund, auf dem stand:
>>A-CLUB-13<<
Daneben war eine nackte Frau abgebildet. Ich hielt den Club für einen vernünftigen Laden.
Daraufhin beschloss ich hinein zu gehen, um mit dem Discothekenbesitzer zu reden. Als ich nach ihm fragte, wurde mir gesagt ich solle doch zu big Joe gehen, doch wo ich ihn finden kann wusste ich immer noch nicht. Instinktiv beschloss ich an der Tür zu klopfen, an der ein Stern mit den Schriftzügen >>owner of the club: BIG JOE<<hing. Keine Antwort. Ich klopfte noch einmal. Wieder keine Antwort. Beim dritten mal ertönte ein zorniges..... >>komm rein<<. Ich trat ein und fragte, ob das Schild in der Tür noch aktuell sei. Er antwortete nur >> Ja<<.Ich fragte, ob ich den unten ausgeschriebenen Job haben könne. Er sagte ich solle mich ausziehen und fragte, ob ich zuvor schon mal gestripped hätte. Um mich herum brach eine Welt zusammen. Schon mit einem Fuß in der Tür, bereit zu gehen, fragte ich dann, ob er mir nicht was anderes anbieten könne und ob er eine bleibe für mich hätte. Er sagte:
>>Über meinem Club habe ich ein freies Appartment. Du könntest die Miete ja abarbeiten.<<
In einem Konflikt mit mir selbst überlegte ich, ob ich mich für eine Bleibe ausziehen würde.
Befor ich antworten konnte, sagte er:
>>Du kannst gleich morgen als Barkeeper anfangen.<<
Ich willigte sofort ein. Er gab mir Geld um mir eine passende Barkeeper-Bekleidung zu kaufen.
Er meinte ich solle doch am besten im Laden gleich um die Ecke nach solcher schauen.
BIG JOE rief in dem Laden an und Reservierte die Kleidung schon mal vor. Er beschrieb der Geschäftsleitung, wie ich auszusehen habe. Ich stellte mir ein adrettes Outfit mit Stil und Klasse
vor. Die 13 Verkäuferinnen fingen mich an der Eingangstür ab und kleideten mich ein.
Sie zerrten an mirund vermessten mehr als mir lieb war. Größe, Breite,....
Ein weißer Smoking, mit kurzer Hose und einer schwarzen Fliege - kein Hemd. Adrett?
Fehlanzeige! Einige Köperstellen waren auffällig betont! Was nicht meinem Wunsch entsprach, doch ich vertraute auf BIG JOE, der mir schon richtig ans Herz gewachsen ist.
Ich legte das Geld auf den Tresen und verschwand zurück in den Club. Ich war BIG JOE dankbar, dass er mir sein Luxusapartment zur Verfügung stellt. Mit kritischen Blicken musterte ich das Zimmer. Keine Ratten, keine Pizzen am boden,...
Ein Traum!
Hundemüde versank ich im Bett. Gerade noch über dies und jenes Nachgedacht...
...13:13 Uhr der Wecker klingelt!
...FORTSETZUNG FOLGT
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Kommentare
Michi schrieb am 2006-03-07 21:24:10:
Danke für die Kritik sie ist sehr Hilfreich!
Moa schrieb am 2006-03-06 15:13:47:
Hallo Michi,
mir ist nicht so ganz klar, warum du deine Geschichte in die Rubrik Humor" gestellt hast. Ich musste nu reinmal bei dem Satz "Daneben war eine nackte Frau abgebildet. Ich hielt den Club für einen vernünftigen Laden." schmunzeln. Der
Stil ist ok, aber du solltest das noch mal überarbeiten.
Hier noch ein paar Tipps:
Jedoch waren dies nur Vermutungen. Ich würde schreiben: "Das waren aber nur Vermutungen". Mich stört dieses
"Jedoch".
Mit verträumten Augen warf ich einen Blick auf den Wecker. Es war 13:13 Uhr: Vielleicht solltest du ausführen, warum
er so spät aufwacht.
Mir wurde klar, dass ich hier raus muss: "Mir wurde klar, dass ich hier raus musste."
Aber ist das die Freiheit, die ich gesucht habe? "Aber war das die Freiheit, die ich gesucht hatte? Du wechselst die
Zeiten. Entweder Präsens oder Präteritum.
"das Schreien von New York verstummte ein wenig" Das klingt für mich ein bisschen ohilosophisch. Ist es auch so gemeint, dann würde ich das noch ausbauen. Meinst du damitaber nur, dass der Lärm verstummte, dan würde ich
das auch so schreiben.
finden kann wusste ich immer noch nicht. Wieder so ein Zeitfehler
Um mich herum brach eine Welt zusammen. Das solltest du auch noch etwas ausführen.
In einem Konflikt mit mir selbst überlegte ich, ob ich mich für eine Bleibe ausziehen würde: Dieser Satz ist nicht
ganz klar, vielleicht so: In einem Konflikt mit mir selbst überlegte ich, ob ich mich wohl für diese Bleibe suziehen
müsste.
Befor ich antworten . . . : Bevor ich antworten . . .
den Absatz danch, mit dem Laden und so, würde ich auch noch näher beschreiben. Auch wenn alles ein Traum ist,
freut er sich sicher, fragt sich, ob Big Joe in ihm wohl so etwas wie ein verborgenes Talent vermutete, ist überrascht,
als er die Wohnung sieht usw.
Ich würde mich freuen, wenn du mal eine Gesdchichte von mir (Laura Zermin) lesen würdest!
Lg
Moa
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