Nibelheim
von
kaipi
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verlassen?“
[I]Hast du es noch immer nicht begriffen?[/I]
„Soll das bedeuten...?“
[I]Deine Bestimmung wird sich nun erfüllen[/I]
Yaros Körper hatte begonnen sich aufzulösen. Das Licht der Sonnenstrahlen, das dem Jungen, nach all der Zeit, die er in der Finsternis zugebracht hatte, beinahe unerträglich grell vorkam, schien durch seine Hände hindurch, als seien sie aus Glas. Was er nun fühlte waren Trost und Geborgenheit, als würde er in den Mutterleib zurückkehren. Dann umfing ihn das Nichts.
Die Schwalbe hatte ihre Flügel ausgebreitet und glitt durch die kühle Luft über Wiesen und Wälder, Hügel, Seen und Flüsse hinweg. Unter ihr bewegten sich einige winzige Punkte. Es waren Menschen in einer Siedlung. Ohne ersichtlichen Grund setzte der Vogel zum Sturzflug an. Als er des Fuchses gewahr wurde, der einsam auf einer Lichtung stand, ergriff ein seltsames Gefühl der Vertrautheit von ihm Besitz. Der Fuchs war auf die Schwalbe aufmerksam geworden und blickte ihr interessiert entgegen. Yaro verspürte das Bedürfnis geradewegs auf ihn zuzufliegen und in die Tiefen seiner großen, braunen Augen einzutauchen. Nur noch wenige Meter trennten ihn von dem Gras, das ihm ein unsanftes Grab bereiten würde. Es gelang ihm im letzten Augenblick, dem Drang zu widerstehen und mit gleichmäßigen Schlägen seiner Flügel schraubte er sich wieder in die Höhe.
[I]Die Zeit ist noch nicht gekommen[/I]
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