Nightdancer - Killerin aus Liebe -
von
Mihikoru
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Nightdancer - Killerin aus Liebe -
The Story begins - the early day of corps
Ich weiß nicht warum ich warte...
Ich weiß nur, dass ich auf Dich warte...
Eines Tages wirst du mich finden!
Kapitel 1: The Story begins - the early day of Corps
Die aufgegangene Morgensonne tauchte die Metropole Japans in ein strahlendes, warmes Licht. Die reflektierenden Strahlen des glühenden Himmelskörpers trafen auf die unzähligen Stahlkolosse der riesigen Wolkenkratzer und gaben Lichtspiele als tanzendes Kaleidoskop wider.
„Nippon” - Das Land der aufgehenden Sonne auch Japan genannt, wohl der Anfang von allem Schönem. Für mich war es der banale Anfang eines neuen Tages: Voller Aufregung, Ärger und… einem Weckruf um 8 Uhr morgens.
Ich stieß einen wüsten Fluch aus als ich mich aus dem überladenen Bus an der Hauptkreuzung von Shibuya zwängte und versuchte mich in die dichte Masse der Frühgänger am morgen einzureihen. Kein Wunder das ich sonst nie vor halb 11 aus dem Haus ging, diese Stoßzeiten in der japanischen Hauptstadt waren ätzend und kamen einem Nervenzusammenbruch gleich.
„Diesen Typen werde ich kriegen und wenn ich dafür ganz Tokyo ins Polizeipräsidium laden muss!” Murrte ich bitterböse vor mich hin während ich meine Handtasche zurecht rückte die drohte mir von der Schulter zu rutschen.
Mein selbst aufgelegter Schwur galt dem Drecksack der es gewagt hatte eine Leiche in einem Gebüsch des Hibya-Parks zu hinterlegen und nicht denkend an die Konsequenzen, dass die Früh-Jogger diesen gräulichen Fund bald entdecken würden.
Mir war es gleich welches Motiv der Täter gehabt hatte aber diese Rücksichtslosigkeit war nicht zu überbieten. Hätte dieser Blödmann seine Tat nicht auf einer einsamen Lichtung gegen Mittagszeit erledigen können? - Dann wäre der Leichnam bald darauf gefunden und ich herbeordert worden, jedoch diesmal nicht um 8 Uhr morgens! Verfluchte Gelegenheitsmörder!!
Mein Schlafdefizit in den letzten Tagen war sowieso miserabel. Dank einem überraschenden Auftrag gegen halb 2 nachts war ich erst in den frühen Morgenstunden wieder in mein weiches Bett gekrochen und kaum, so schien es mir, hatte ich die Augen geschlossen durchbrach auch schon der laute Klingelton meines Handys die selige Ruhe. Ein Grund mehr dieses verflixte Mobilteil vor dem Schlafengehen auszuschalten.
Mein erster Impuls war den Gerichtsmediziner Dr. Seno durch das Telefon zu erwürgen. Doch ersteres, hätte ich schlecht zustande gebracht und des Weiteren konnte der zuständige Kriminalarzt auch nichts dafür, dass es so ein Irrer wieder mal für lustig befunden hatte einem Anderen das Licht auszuknipsen.
Nun war ich mit unbeholfenen, wenn auch schnellen Schritten auf dem Weg zur Pathologie wo ich mir in aller Frühe den Anblick eines niedergeschlagenen Mannes antun konnte.
„Sauberer Schädelbruch.” Hatte mir Dr. Seno durch den Apparat erläutert:„Der Mörder scheint ganze Arbeit geleistet zu haben. Wahrscheinlich eine äußerst solide Metallstange.”
Tja, und dieses Prachtteil von einem Beweisstück fehlte natürlich am Tatort.
Weitere gut gemeinte Hinweise des Herrn Dr. hatte ich überhaupt nicht mehr mitgekriegt so verschlafen war ich noch gewesen. Eilig hatte ich mich mit hochgesteckten Haaren unter die Dusche gestellt um mich dann im zusammenpacken meiner Handtasche rasch anzuziehen. Mein Frühstück an diesem wundervollen Tag bestand aus zwei Aspirin; langsam lachten sich die Migräneenzyme in meinem Kopf nur darüber kaputt.
*Noch nicht mal Zeit für einen Cappuccino hatte ich.* Ging es mir nun selbstmitleidig durch den Kopf als ich mit eiligen Bewegungen die letzte Schnellstraße überquerte und endlich vor dem großen Backsteingebäude ankam.
Langsam wurde es Zeit das mein Auto wieder aus der Werkstadt kam, noch einmal den Trubel der Rush-Hour würde ich mir nicht antun.
Kaum hatte ich die weite Flügeltür des Inneren Eingangs hinter mir zufallen lassen kam mir auf dem weißen Gang ein bekanntes Gesicht entgegen:
„Konnnichi-wa Angel! Hab ich den Weltuntergang verpasst oder was machst du hier in aller Herrgottsfrühe?”
„Vorsicht Dave, mit mir ist heut nicht gut spaßen!” Ein mahnender Blick von ihm durchbohrte seine braunen Augen doch er gab nur ein belustigtes Lächeln vor.
„So früh am Morgen schon so schlechte Laune? - Mach dir nichts draus, auch ich war nicht gerade erpicht darauf um 6 Uhr morgens in den Park gerufen zu werden.”
Auf seine Antwort rollte ich die Augen:,, Warum kann es nicht anständige Kriminelle geben die wenigstens soviel Courage vor den Ermittlern ihres Landes besitzen und erst nach der Mittagszeit anfangen zu morden?”
Ein herzhaftes Lachen von Dave erfüllte die leeren Gänge der Etage. Er schüttelte amüsiert den Kopf und fuhr sich durch sein wirres dunkelblondes Haar.
„Meine Güte! Du gibst dich aber mit wenigen Forderungen zufrieden. Mir wäre es lieber, diese Typen würden ganz aus der Welt verschwinden.”
„Nein, das ehrlich gesagt nicht. Sonst wärst du arbeitslos und ich müsste als adrett gekleidetes Blondchen in irgendeinem hochmodernen Büro arbeiten und meinem Chef den Hintern küssen.”
„Das würde ich zu gerne sehen.”
„Was? Das adrett gekleidete Blondchen??”
Er grinste breit:„Das auch aber noch viel mehr den geküssten Hintern deines Chefs. Wobei, ich eher denke das du ihm einen Tritt in den Allerwertesten versetzen würdest.”
„Wäre auch ein guter Ansatz.” Gab ich um einiges stimmungsgeladener als vor wenigen Minuten zurück und strich mein langes, blondes Haar nach hinten.
„Ist Seno im 1. Pathologiesaal?”
Von Dave kam ein Kopfschütteln:„Nein, der Doktor hat sich im zweiten Raum einquartiert.”
„Wieso das?”
„Im Anderen liegt noch die vermoderte Leiche des Kerls von letzter Woche.”
Ich verzog das Gesicht:,, Na, lecker! War das nicht der Kerl der über 3 Wochen im offenen Wald rum lag?”
Ein nicken war die Antwort:„Richtig. Eklige Angelegenheit. Der Bursche war so verwest das man kaum was erkennen konnte. Ein Auge hat ihm zu allem Überfluss auch noch gefehlt, hat ihm wohl irgendeine Krähe rausgepickt.”
„Musst du mir so was erzählen wenn ich noch nichts intus hab?” Murrte ich nun da sich allein bei der Vorstellung ein leichtes Druckgefühl in meinem Magen ansammelte. Ich wusste nicht woran es lag aber mit vollem Magen waren für mich solche Geschichten leichter zu ertragen als nüchtern.
„Du hast doch damit angefangen, Angel.” Beleidigt verzog er den Mund sodass ich leicht lächelte.„Ich weiß, sei nachsichtig mit mir. In 2-4 Stunden bin ich vollkommen wach und resistent.”
Ich klopfte ihm aufmunternd auf die rechte Schulter:„Dann werde ich mich endlich zum Doktorchen begeben. Sonst denkt er noch, mich hätte vor lauter Müdigkeit ein Auto erwischt.”
„Wie ich schon sagte, Saal 2. Aber der Bursche sieht auch nicht grad besser aus, sauber niedergeschlagen.”
„Hab ich schon gehört. Die Schädeldecke ist geteilt?”
„Sauber… Kein schöner Anblick.”
„Was sein muss, muss eben sein.” Zwinkernd gab ich ihm einen Klaps auf den Rücken und setzte mit entschlossenen Schritten meinen Weg
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Kommentare
poker schrieb am 2009-08-24 13:50:24:
also entschuldige bitte, das ist keine kurzgeschichte mehr, das ist ein ganzer roman! ;)
aber ich fand ihn echt klasse, ein paar kleine macken hier und da, aber niemand ist perfekt oder;)
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