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Kategorien > Fantasy > Fantastisches

Nimasarel und Adelahn

von Anariel, die Nomadin

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(eine jener Geschichten,die aus dem dunkel der Nacht zu mir kommen-siehe mein AutorenProfil-. Sie war plötzlich da, voller Leben, voller Gefühl, voller Sein....also hab ich sie niedergeschrieben.
Es ist nur der Anfang...ob ich weiterschreib, weiß ich noch nicht. Aber da der Anfang bereits geschaffen ist, werd ich das früher oder später wohl machen. Aber habt in diesem Fall bitte etwas Geduld mit mir.
Der Titel ist bisher nur ein Arbeitstitel, wenn euch ein besserer einfällt, bitte sagen.
Mit liebevollem Gruße
die Autorin,
Anariel, die Nomadin.)


Nimasarel und Adelahn
(Arbeitstitel)


Widerstrebende Retterin

Nima saß auf einem halbversunkenen Baumstamm, der wie ein Mahnmal schräg in den Himmel ragte. Von hier aus hatte sie einen guten Blick auf den Silberwald. Dem wabernden Nebel und dem schmatzendem Glucksen unter ihr, schenkte sie wenig Beachtung. Dennoch waren ihre Sinne auf das Moor eingestimmt. Eine einzige Unachtsamkeit konnte hier einem das Leben kosten.
Seit drei Stunden kauerte sie schon hier, ihr Gleichgewicht hielt sie dabei mühelos. Sie starrte unverwandt auf die Rauchsäule, die jenseits der Grenzen des Sumpfes aufstieg. Sie entsprang tief im Silberwald, die Heimat der Elfen. Die Grenze zum Wald lag gut eine Stunde entfernt.
Nima schnaubte ärgerlich. Sie hatte ja versucht, die Elfen vor den Weißröcken zu warnen. Weißröcke, das waren die Soldaten eines fanatischen Herrschers, der einer ebenso fanatischen Religion anhing. Alles was auch nur entfernt mit Magie zu tun hatte, verdammte dieser Glaube und verlangte, es auszulöschen. In letzter Zeit drangen diese Soldaten immer weiter in die bisher unberührten Gebiete diesseits der Janaberge vor. Wie es jenseits der Janaberge aussah, das mochte sie gar nicht wissen. Wenn sie daran dachte, das die Soldaten von dort kamen...... Nein, das wäre kein schöner Ort für sie.
Nima schürzte angewidert die Lippen. Als gäbe es nicht schon genug Probleme! Jetzt musste man sich auch noch vor den Weißröcken in Acht nehmen!
Ein Rascheln weit rechts von ihr lies die Frau den Blick abwenden. Angespannt versuchte sie den Verursacher des Geräusches zu erkennen. Ihre großen, dünkelgrünen Augen verengten sich wachsam.
Hier in den Mahrl konnte jedes Geräusch einen Angreifer signalisieren.
Die Mahrl, so wurde dieser Landstrich gemeinhin genannt. Ein weites Gebiet aus Sümpfen, Mooren und Wasserwald. Wasserbäume ähnelten Mangroven, mit hochragenden und weitverzweigten Wurzeln. Allerdings wurden sie viel, viel großer und älter.
Im Zentrum dieser Landschaft gab es trockenen Boden, wo ein dichter Laubwald wuchs. Aber kein so sanfter und gezähmter, wie der Silberwald. Nein der Schattenwald war dicht, wild, gefährlich und wie der Name schon sagte, voller Schatten. Eine halbe Tagesreise von diesem Wald entfernt lag ein großer Wasserwald, mit großen und uralten Bäumen. Eine ganze Stadt war in seine Wipfel und Kronen gebaut und die einzelnen Häuser wurden durch ein Gewirr von Hängebrücken und Leitern verbunden. Diese Stadt hieß Sumpfheim!
Ja das waren die Mahrl! Im Zentrum der Schattenwald und Sumpfheim, Drumherum nichts als Sümpfe, Moore, Wasserwälder, Treibsand, Schlammlöcher, schwimmende Inseln, eine Unzahl von gefährlichen Kreaturen, giftigen Tieren und bösartigen Pflanzen. Kein Wunder das sich die Elfen und Menschen davor fürchteten. Das war ihre Heimat!
Nima erspähte den Verursacher des Geraschels. Eine Riesenkröte war im Nebel herausgekommen und lauerte nun kleinen Tieren und Insekten auf. Die Frau atmete auf, diese Wesen waren harmlos. Ihr Blick wanderte zurück zu der Rauchsäule.
Sie war heute Morgen weit in das Grenzgebiet südlich von hier vorgedrungen. Ein Gebiet wo aus Moor fester Boden wurde, dicht und stark mit Rohr, Binsen und Gräser bewachsen. Ihre Jagd hatte sie dorthin geführt, als sie einer Gruppe Moorrehe folgte. Plötzlich waren die Tiere erschrocken geflohen und kurz darauf hatte auch Nima die Geräusche gehört. Sie hatte sich tief ins Röhricht geduckt, als die Weißröcke vorbeimarschierten. Nachdem sie vorüber waren, zögerte Nima nur kurz.
Die Männer folgten dem langen Weg, der im weitem Bogen zurück in den Silberwald führte. Der Weg quer durch das Moor war um vieles kürzer. Nima wusste, das die Elfen nicht viel von Geschöpfen wie ihr hielten, dennoch lief sie los. Zumindest warnen wollte sie die Bewohner des Silberwaldes. Eigentlich hätte sie es sich denken können, das man ihr nicht zuhören oder gar glauben würde.
Elfen lebten die Sommermonate nomadisch. Was bedeutete das sie Sommerlager errichteten und nur ein vielleicht zwei Wochen am selben Platz blieben. Danach zogen sie weiter. Nur während des Winters bezogen sie feste Wohnsitze im Herzen des Waldes.
Nun brannte ganz offensichtlich eines dieser Sommerlager. Selbst Schuld, dachte Nima verärgert. Sie hatte ja versucht, die Elfen zu warnen. Aber hatten sie zugehört?
Nein, natürlich nicht!
´Jada´ hatten sie die Elfen genannt und mit blankgezogenen Klingen und gespannten Bögen vertrieben. Nima stieß verächtlich die Luft aus. Jada, ein Elfenwort, das übersetzt soviel bedeutet wie ´unrein´ oder auch ´Bastard´. Die Elfen verwendeten es für alle Bewohner der Mahrl.

Nima knurrte leise, immer noch verärgert über die rüde Behandlung.
Als wenn sie etwas dafür könnte, das sich ihre naive Elfenmutter mit einem Wandler, also einem Jahrl eingelassen hatte. Was hatte sie sich wohl dabei gedacht? Das ihr Kind so hübsch sein würde, wie die Elfen? Nima lachte kalt. Vermutlich, wenn sie überhaupt gedacht hatte, ihre “Mutter”.
Denn natürlich wich ihr Aussehen deutlich von dem der Elfen ab.
Ihr Gesicht wirkte mit dem spitzen Kinn und den großen, schrägstehenden, dunkelgrünen Augen eher dreieckig. Die Gesichtszüge der Frau waren zwar ebenso fein gezeichnet, wie bei den Elfen, aber viel schärfer und härter geschnitten. Sie besaß dichtes Rotbraunes Haar, das so dunkel war, das es fast schwarz wirkte. An den Fingern, sowie an den Zehen hatte sie kleine scharfe Krallen und wenn sie lächelte offenbarte sich ihr raubtierartiges Gebiss. Zudem war sie kleiner, als die hochgewachsene Rasse und ihre Haut war viel dunkler. Nein sie sah ihrer Mutter und deren Volk nicht sehr ähnlich!
Nima grinste kurz, was ihr ein unheimliches Aussehen verlieh. Natürlich hatte es auch Vorteile einen Wandler zum Vater zu haben. So sah, hörte, roch und schmeckte sie viel besser als ein Elf. Ihre außersinnliche Wahrnehmung war auch viel schärfer. Zudem konnte sie die Farbe ihrer Haut und Haare im geringem Maße verändern, wodurch sie regelrecht mit ihrer Umgebung verschmolz. Die Gabe der Illusion, die den Jahrl zu eigen war, hatte Nima ebenfalls geerbt.
Aber das hatte auch nicht geholfen, als sich bei ihr im alter von fünf Jahren die Krallen und die Zähne gezeigt hatten und ihre Haut nachdunkelte. Ihre Mutter hatte sie an den Rand der Mahrl gebracht und dort zurückgelassen.
Nima war tagelang in den Sümpfen herumgeirrt und wie durch ein Wunder war ihr nichts schlimmes geschehen. Eine alte

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Kommentare

Anariel schrieb am 2006-08-15 22:15:37:
Hier auch erst mal ein liebes Danke für die Kommentare.

smoking-soldier,
nein macht mir nichts aus. Ich les sie mir gerne mal durch und schreib was dazu, kann aber einige Tage dauern.

LG
Anariel
smokin-soldier schrieb am 2006-08-15 19:04:50:
ich finde die Geschichte sehr gut, würde mich über eine fortsetzung freuen!!!!!!!

PS: Wenn du mal zeit haben solltest macht es dir was aus meine geschichte ( Dark Princess) mal durch zulesen und mir ein paar tipps dazugeben?? Würde mich echt freuen
RisingSun schrieb am 2006-08-15 15:42:02:
Wunderschön! Die Beschreibung von Nimas Welt ist gut gelungen und die Geschichte zieht einen sofort in seinen Bann. Kaum hat man sie gelesen, wünscht man sich schon eine Fortsetzung.

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