Nowhere to hide
von
Felicitas
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Nowhere to hide
Bombenanschlag auf ein kleines Dorf im Jahre 1940.
Britische Flugzeuge sirren durch die Luft, wie mutierte Hummeln und werfen ihre tödliche Fracht zur Erde.
Menschen huschen, wie irrenhausreife Ameisen durch die Gegend, suchen verzweifelt Schutz.
Doch wo?
Im Bombenkeller?
Es gibt nur einen einzigen für das ganze Dorf. Zu klein für alle.
Der Überlebenskampf beginnt. Die Nächstenliebe endet.
Wer sichert sich einen Platz?
Kinder stolpern, sie haben keine Chance.
Alte humpeln, sie sind zu langsam.
Triumphgeschrei ertönt von denen, die ihr Ziel erreicht haben. Um es auf keinen Kampf ankommen zu lassen, wird die Tür früh verschlossen und verriegelt.
Sicher. Sie würde sogar einem Baumstamm standhalten.
Die dem Tod geweihten Menschen hämmern und treten verzweifelt gegen die Tür. Sie betteln um Einlass.
Bodenlose Angst.
Die letzte Bombe wird abgeschossen und trifft zielsicher die zuckende Menschentraube und den Bombenkeller.
Explosion!
Apokalypse!
Trügerische Sicherheit …
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Kommentare
Storyparadies Moderator Klaus schrieb am 2006-07-30 12:18:26:
Hallo
Dein Beitrag ist sehr real geschrieben, aber leider passt er nicht in diese Rubrik.
Stelle ihn bitte in die Rubrik, Krieg, oder Gedanken oder Nachdenkliches.
Gruß Klaus
nadinchen schrieb am 2006-07-24 23:49:07:
hi, ich finde du hast das wirklich gut geschrieben, wirst nicht theatralisch und lässt durch die gelungene mischung aus emotionen und objektivem berichten viel platz zum nachdenken und interpretieren. Auhc wenn ich das nich als ein märchen bezeichnen würde, absolut gelungen!
lg
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