Nur Worte
von
Leviathan
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Endloses Design der kreischenden Stille. Furchen, gezogen aus rohem Metall, welche den Mutterboden zerklüftet seinem Schicksal überlassen. Ein ewig währender Zyklus aus Fragmenten, klopft an die Innenseite des Schädels. Betend, hoffend und horchend. Welch Verzweiflung vermag sich nun, in jenem Augenblick in den schwärzlichen Opalen des Seins widerspiegeln. Nichts. Denn nur Kälte umfängt den bebenden Muskel, der einst so gute Dienste in dieser Hülle aus Fleisch leistete. Doch tat er dies wirklich. Ist es nicht viel mehr so, das nun eben jener Klumpen aus tropfendem Schmerz, zerschlagen auf dem Grund, was früher einmal die Seele war, liegt? Oder spielt die Gewalt des Schreckens wieder mit Täuschung? Wie sie es so oft tat.
Somit seht ihr nun diesen nackten kleinen Körper auf vereistem Felde liegen, gekrümmt von all der Schmach. Zerschunden von all jenen die es doch zu Beginn noch so liebevoll umsorgten. Widerrum fallen gelassen, enttäuscht, geschändet. Jenes tote Feld, umzäunt von Fratzen des Hasses, unsäglich sich zu wehren. Kein Laut erklingt von den spröden Lippen, nicht einmal mehr dies klägliche Wimmern, was einst vor Zeiten zu hören war. Es ist vollends verstummt und wartet nur mehr auf das Ende. Welches sich stetig und monoton ankündigt. Mit jeder Minute, mit jeder Stunde. Mit jedem Tag. Mit jeder Woche. Die Monate lohnt es schon nicht mehr zu zählen, verloren in der Zeit.
Die Maske hängt in Fetzen herunter. Doch das Bild unter ihr nimmt niemand wahr. Vielleicht können sie es nicht wahrnehmen. Vielleicht weil es ihnen einen Spiegel vorhält. So blicken sie alle trostlos hinweg, lassen den Schein. Verblasst ist die Flamme, von welcher der Klumpen seine Energie bezog. Kein Feuer der Welt vermag es sie wieder zum lodern zu bringen. Die Resignation ist zu weit fortgeschritten. Doch es ist gut so. Denn den Kampf der Titanen, welche an ihm rissen, ward eh nicht zu gewinnen. So liegt er zerteilt auf dem Ödland.
Vorbei.
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