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Kategorien > Vampire > Fantasy

Nur du bist meine Ewigkeit Kapitel1

von BlackArina

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Das verirrte Mädchen



Still und leise war es mitten in der Nacht und es war kein einziger Stern zu sehen.
Die Wölfe heulten und waren auf der Suche nach Beute.
In dem dunklen Wald war nichts zu sehen, es war, als würde es kein Lebewesen mehr geben, außer den Wölfen.
Doch in der Ferne war ein Wimmern zu hören, ja fast ein weinen.
Dieses Wimmern stammte von einem kleinen Mädchen im Alter von 8 Jahren, dass sich beim spielen mit ihren Freunden verlaufen hatte und nun schon die ganze Nacht in diesem Wald saß und nicht mehr nach Hause fand.
Ob sie jemand vermisste, war zu bezweifeln, denn ihre Eltern kümmerten sich so gut wie überhaupt nicht um sie.
Ihre Freunde waren der Meinung, dass sie schon lange zu Hause war und sorgten sich daher nicht um sie.
Doch alles war anders. Ängstlich und zitternd saß sie in einer Baumhöhle und hoffte dass es endlich wieder Tag werden würde.
Es war eine kalte und sehr bewölkte Nacht, sodass sie kein bisschen sehen konnte.
Das heulen der Wölfe kam immer näher, denn sie hatten ihre Witterung aufgenommen. So hungrig wie die Wölfe waren, würde es wohl nicht lange dauern und das kleine Mädchen würde zerfleischt werden.
“Was soll ich nur tun?” Wimmerte das Mädchen vor sich hin und schluchzte ein paar mal. Immer wieder streckte sie ihren Kopf langsam aus der Baumhöhle hinaus, um zu sehen ob da irgendwas war.
Als ein knacksen von Ästen zu hören war, zog sie ihren Kopf so schnell wie möglich wieder in die Baumhöhle hinein. Doch dann war wieder absolute Stille.
So ein Gefühl hatte das Mädchen noch nie empfunden und wünschte sich, dass es nie mehr zurückkommen würde. Ein Gefühl von Angst, der Angst zu Sterben.
Wieder streckte sie ihren Kopf aus der Baumhöhle hinaus und erblickte einen Wolf, der eine Witterung aufgenommen hatte. Als dieser Wolf langsam in ihre Richtung lief und weiter auf dem Boden herum schnüffelte, packte dem Mädchen die Panik und sie rannte aus der Baumhöhle heraus. Wohin sie rannte wusste sie zwar nicht, doch sie wusste nur, dass sie so schnell wie möglich weg musste. Der Wolf entdeckte das Mädchen sofort und durch seinen Hunger getrieben, nahm er gleich dir Verfolgung auf. Das Mädchen rannte so schnell sie konnte, obwohl ihr genau bewusst war, dass der Wolf viel schneller war als sie selbst.
Immer wieder drehte sie sich zu dem Wolf um, ohne auf ihren Weg zu achten, was ihr zum Verhängnis wurde.
Eine Sekunde der Unachtsamkeit und sie stolperte über die Wurzel eines Baumes.
Sie lag mit dem Gesicht zum Boden und wollte ihren Kopf nicht hochheben, aus angst in die Fratze des Wolfes zu schauen und dann nur noch seine scharfen Zähne als letztes sehen würde, ehe er sie auffraß.
Aufzustehen wäre zwecklos gewesen, da sie sich an ihrem Oberschenkel stark verletzt hatte und nicht mehr gehen hätte können.
Der Wolf stand nun genau hinter hier und schnüffelte kurz an der Wunde des Mädchens, wobei sie zusammenzuckte und der Wolf kurz zurückwich.
Doch dem Wolf war das egal.
Kurz bevor der Wolf dazukam das Mädchen zu tote zu beißen, geschah etwas seltsames.
Das Mädchen lag noch immer auf dem Boden, doch es tat sich nichts.
Schon längst hätte der Wolf zugeschnappt, doch es geschah nichts.
Sie öffnete ihre Augen und bewegte ihre Pupillen ganz langsam hin und her.
Als sie um neben sich den Wolf nicht entdecken konnte, war ihr ganz klar, das er nur noch hinter ihr sein konnte.
Aber als immer noch nichts geschah, fasste sie all ihren Mut zusammen und drehte sich hastig um.
Was sie aber dann erblickte, ließ sie mehr erschrecken, als wo sie den Wolf gesehen hatte.
Eine männliche Gestalt, ziemlich düster im Blick und eine weiße Haut. So stand er vor ihr. Der, der dem Mädchen das leben gerettet hatte.
Sie drehte ihren Kopf zur linken Seite und sah den Wolf am Boden liegen.
Er atmete nicht mehr. Regungslos lag er am Boden und gab kein Lebenszeichen von sich.
Sie drehte ihren Kopf wieder herum zu dem Mann und die Angst war ihr immer noch wie ins Gesicht geschrieben.
“Steh auf und sei nicht so ein Feigling!”
Dem Mann seine Stimme klang streng und furcht einflößend zugleich.
Ruckartig stand das Mädchen auf und schaute dem Mann stumm ins Gesicht.
Von Schmutz befleckt, stand sie nun da und die Schmerzen in ihrem Oberschenkel wurden immer schlimmer, je länger sie da stand.
Doch traute sie sich nicht wieder hinzusetzten, weil ihr die Stimme des Mannes immer noch in den Ohren lag.
“Du hattest Glück, dass du nicht gefressen wurdest. Kleine Kinder wie du sollten sich Nachts nicht in einem Wald wie diesem hier aufhalten. Geh nach Hause!”
Der Mann drehte sich um und lief weg.
“Ich weiß nicht wo mein zu Hause ist! Ich habe mich verlaufen!”
Rief das Mädchen, bevor sie umfiel und bewusstlos wurde, da sie sehr viel Blut verloren hatte.
Der Mann drehte sich wieder um und lief langsam auf das Mädchen zu, das nun am Boden lag und sich nicht mehr bewegte.
Der Mann atmete tief ein und überlegte eine Zeit lang.
Schließlich bückte er sich zu dem Mädchen runter und nahm sie in seine Arme.
“Bevor ich dich hier den Wölfen überlasse, werde ich dich mitnehmen und sehen was ich mit dir anfange.”
Sagte der Mann zu sich und ehe man sich versah, verschwand er mit dem Mädchen im dunklen Wald.

Es sind ungefähr 20 Minuten vergangen und der Mann kam mit dem Mädchen in einem Dorf an, das wohl verlassen war. Doch der Schein trügt, denn es war ein sehr “Belebtes” Dorf, indem dieser Mann lebte.
Zwar war niemand zu sehen, jedoch gab es hier mehr Menschen als man glaubte
Ohne eine Mine im Gesicht, lief der Mann durch das Dorf in Richtung eines riesigen Anwesens, das hoch oben auf einem Berg stand.

“Wen bringst du uns diesmal mit? Ist es ein…”
Hörte man eine Stimme aus der Ferne sagen, doch der Mann unterbrach den Redner.
“Warte ab. Du wirst schon noch bald genug jemanden bekommen. Such dir doch zur Abwechslung mal selbst jemanden und lasse nicht immer anderen die Drecksarbeit erledigen. Ich habe jetzt keine Zeit für solche Dinge!”
Der Mann lief eine große Treppe hoch und verschwand um der nächsten Ecke.
Er betrat ein Zimmer, groß und von der Einrichtung her ganz kühl und dunkel gehalten. Vorsichtig legte er das Mädchen in ein Bett, das schon sehr alt zu sein scheint.
Der unwiderstehliche Duft, der von dem Mädchen in die sensible Nase des Mannes kroch, machte ihn fast wahnsinnig.
“Nein, ich kann nicht…Nicht bei einem so kleinen Mädchen. Erst wenn sie eine Frau geworden ist, dann kann ich sie… Nein, jetzt noch nicht. Sie ist so unschuldig und wehrlos. So würde es keinen Spaß machen. Ich muss mich noch etwas gedulden. Die Zeit wird noch kommen, in der sie mir gehört. Und zwar nur mir alleine!”
Er öffnete das Fenster, damit das Mädchen frische Luft bekam, was ihr bestimmt gut tat. Jedoch wurde der Mann nach binnen weniger Minuten wieder gestört.
“Warum schleppst du sie an? Ihre Eltern werden sie suchen und wahrscheinlich schon ahnen wo sie sich befindet. Soll es so sein wie das letzte mal, als eine junge Frau sich hier her verirrt hatte?

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