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Kategorien > Vampire > Fantasy

Nur du bist meine Ewigkeit Kapitel 2

von BlackArina

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Stunden vergingen und das Mädchen wachte langsam wieder auf.
Doch wo befand sie sich? Was war das für ein Ort, an dem sie sich befand?
Verstört blickt sie umher und konnte sich kaum an was erinnern. Nur ein verschwommenes Bild lag in ihren Gedanken. Ein Bild eines Mannes, den sie nicht kannte, der aber etwas Magisches an sich hatte.
Verunsichert schaute sich das Mädchen in dem Zimmer um und musste feststellen, dass sie überhaupt nicht wusste wo sie sich befand.

Sie sah das große Fenster und lief langsam darauf zu.
Sie erblickte ein Dorf, das nach ihrer Meinung, unbewohnt war. In ihr machte sich ein Gefühl der Unruhe breit. Sie fühlte, dass hier etwas komisch war und wollte wissen was. Neugierig war sie schon immer gewesen, was ihr schon so oft Probleme machte.
Wohin sollte sie nun gehen? Sollte sie das Zimmer verlassen und den Weg nach Hause suchen? Oder sollte sie lieber in dem Zimmer bleiben und warten das was passierte? Sie war sich sehr unschlüssig und das seltsamste war, dass sie die Schmerzen in ihrem Bein nicht mehr wahrnahm.

Von oben bis unten war sie von Schmutz und Staub bedeckt und klopfte erstmal etwas davon ab, bevor sie langsamen Schrittes zur Tür ging und ihr Ohr dagegen hielt.
Sie schreckte kurz zurück. War da was? Oder hatte sie sich getäuscht?
Wieder drückte sie ihr Ohr gegen die Tür und hörte gut hin, um sich noch einmal sicher zu sein, ob sie was gehört hatte oder nicht.
Nun hörte sie nichts mehr. Keinen Ton nahm sie wahr. Hatte sie sich nur verhört?
Mit zitternden Händen griff sie den Türknauf und wollte die Türe öffnen, doch…
Von der anderen Seite öffnete plötzlich und unerwartet jemand die Tür.
Der Kopf des Mädchens befand sich noch immer an der Tür und durch das unerwartete öffnen von der anderen Seite, konnte sie ihren Kopf nicht mehr rechtzeitig wegnehmen und so schlug die Tür leicht gegen ihre Wange.
Schreckhaft ging sie einige Schritte zurück und hielt dabei ihre rechte Hand auf ihre Wange, die anfing zu Schmerzen.
Von Furcht übersät schaute sie wieder in das Gesicht des Mannes.
Seine weiße Haut schreckte das Mädchen sehr ab und sein düsterer Blick machte es ihr nicht leicht ihm in die Augen zu sehen.
“Habe ich dir nicht gesagt du sollst nicht so ein Feigling sein? Schau mir gefälligst in die Augen und verhalte dich nicht wie ein Angsthase. Dir tut niemand was, also benimm dich auch dementsprechend.”
Sie versuchte ihn anzusehen, schaffte es jedoch nicht. Sobald sie in seine Augen sah, lief ihr ein Schauer über den Rücken.
Ein leichtes Lachen war von dem Mann zu hören, bevor er das Zimmer verließ.
Ein leichtes Kopfnicken seinerseits und das Mädchen folgte ihm langsam und unauffällig.
Sie lief immer hinter ihm und schaute die ganze Zeit auf ihre Füße.
Als sie langsam und schüchtern ihren Kopf anhob, sah sie an den Wänden viele Bilder von Männern hängen.
Ob das wohl seine Verwandten waren? Oder waren es die Vorbesitzer dieses Anwesens?
Der Mann warf immer wieder einen kurzen Blick zu dem Mädchen, bis sie es einmal merkte. Sofort senkte sie ihren Kopf zum Boden und wagte es auch nicht ihn wieder anzuheben.
“Wie ist dein Name?” Fragte der Mann plötzlich, als er vor einer Treppe stehen blieb.
Das Mädchen hob ihren Kopf an, schaute ihn aber nicht an.
“Marietta!”
“Welch ein bezaubernder Name. So unschuldig und rein. Welch Eltern können einem so wunderbaren Kind keine Zuneigung zeigen und es sich selbst überlassen?”
Der Mann wusste, dass er so die Aufmerksamkeit von Marietta erlangen konnte und wartete gespannt auf eine Reaktion.
“Woher weißt du das von meinen Eltern?” Marietta war wie auf einen Schlag aufgedreht und unhöfflich.
“Hast du mich beobachtet? Was soll das?”
Sanft lächelte der Mann ihr zu und kniete sich zu ihr runter.
Vorsichtig legte er seine Hand auf ihre Schulter und schloss seine Augen.
“Ich habe dich reden gehört, als du nach Hause gelaufen bist. Du solltest nicht so viele Selbstgespräche führen. Vielleicht erfährt man dann weniger über dich!”
Der Mann stand wieder auf und lief weiter.
Mit hochrotem Kopf stand Marietta da und folgte ihm. Aber diesmal nicht unauffällig, sondern laut stampfend.
“Es geht dir überhaupt nichts an wenn ich mit mir selber rede. Ich kann doch machen was ich will. Wer bist du eigentlich und was ist mit diesem Dorf hier los?”
Marietta hatte zwei Seiten an sich. Die ein war die Schüchterne und Zurückhaltende, während die andere aufbrausend und furchtlos war.
“Wer ich bin? Mein Name ist Harry, freut mich sehr deine Bekanntschaft zu machen!”
Der Mann nahm die Hand von Marietta und küsste sie kurz, ehe er schnell zurückzuckte und sich von ihr abwandte.
Marietta war verwirrt, doch das war sie schon die ganze Zeit.
Sie verstand nichts mehr was hier geschah. Alles schien ihr zu viel zu werden, obwohl sie doch noch so jung war und nicht so viel verstand. Sie zerbrach sich den Kopf über diesen Mann, was einem anderen Mädchen egal gewesen wäre.
Aber da war etwas unbekanntes, etwas zauberhaftes, was Marietta keine ruhe ließ und sie immer wieder über Harry nachdenken musste.
Marietta war aber weiterhin verunsichert und ängstlich, was dieses Dorf betraf.
Am liebsten würde sie nur noch zu Hause bei ihren Freunden sein, um mit ihnen spielen zu können.
Weiter folgte sie dem Mann, die Treppen hinunter, in eine große Vorhalle.
Sie sah die große Eingangstür und blieb zögernd stehen.
Nach wenigen Schritten drehte sich Harry zu ihr um und bemerkte, dass sie zur Tür starrte.
Marietta bemerkte anfangs nicht wie er sie ansah, aber als sie es nach einigen Sekunden wahrnahm, schaute sie nicht weg.
“Ich will nach Hause. Sofort!”
Marietta klang wütend und traurig zugleich, was Harry weniger störte.
“Du willst nach Hause gehen? Du würdest es nie schaffen nachts alleine nach Hause zu finden. Schon zuvor würden dich die Wölfe zerfleischen und als ihr Nachtmahl ansehen. Bleib hier, denn hier kann dir nichts geschehen. Es gibt noch so viel mehr Gefahren, von denen du keine Ahnung hast mein Kind. Glaube mir, hier bist du in Sicherheit und musst dich vor nichts fürchten.”
“Ich will aber sofort nach Hause zu meinen Freunden!”
Schimpfte Marietta herum.
Harry lief zur Eingangstür und öffnete sie langsam.
“Du willst gehen? Hier, wenn du immer auf dem Weg bleibst, kannst du dich überhaupt nicht verlaufen. Du kannst nur von den Wölfen gefressen werden, oder von anderen Wesen der Nacht angegriffen werden. Willst du das wirklich in kauf nehmen und dein Leben aufs Spiel setzten, nur um zu denen zurückzukehren, denen du nichts bedeutest?”
Marietta sagte nichts mehr zu Harry, sondern lief einfach durch die Eingangstür hinaus. Ohne sich noch einmal umzudrehen, rannte sie den Weg entlang, um endlich nach Hause zu kommen.
Harry war nur ein grinsen anzusehen, das sehr hässlich an ihm aussah.
Er wusste genau was passieren würde und verließ ebenfalls das Haus, um ihr gemütlich zu folgen.

Ihr Herz rannte wie verrückt, doch sie wollte nicht stehen bleiben. Die Worte von Harry hingen in ihrem Kopf

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Kommentare

storyengel 007 schrieb am 2010-01-19 18:16:14:
die geschichte ist echt gut ich habe sie beide gelesen mach weiter so bitte schreib die geschichte weiter du hast das zeug zum geschichten schreiben

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