Ohne Titel
von
Krümelmonsterchen
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Wenn alles um dich rum zerbricht. Du keine Tränen mehr weinen kannst, keine Träume mehr hast, keine Ziele. Wenn du ganz langsam zerfressen wirst und niemanden mehr hast, der dich versteht,
der dich braucht, dem du etwas bedeutest. Lohnt es sich da die Qualen auf dich zu nehmen?
In der Hoffnung an eine besser Zeit? Die wird niemals kommen. Du wirst langsam sterben. Innerlich. Niemand wird dich aus dieser Schlucht ziehen. Niemand wird dich verstehen. Dein Herz wird hart. Deine Gefühle versiegen. Deine Seele wird zerstört. All das geschieht langsam aber Unaufhaltsam. Warum? Warum werden Menschen gezwungen zu Leiden? Sie haben keine Wahl. Werden gezwungen dieses dunkle Leben zu leben. Und irgendwann hält man es nicht mehr aus. Irgendwann möchte man nicht mehr. Irgendwann weiß man nur noch einen Ausweg. Man steht ein letztes mal auf. Schaut ein letztes mal zum Fenster raus. Hört ein letztes mal die Vögel zwitschern. Man denkt zurück an die Zeit, die so voll war mit Trauer. Mit Leid. An eine Zeit, die man nie erleben wollte. Man fragt sich: Wen kümmert es wenn man nicht mehr da ist? Diejenigen, die sich deine Freunde nennen? Waren die für dich da, als du hilfe brauchtest? Nein. Sie haben dich allein gelassen. In einer Zeit in der die Nähe zu einem Menschen alles hätte bedeuten können. Da warst du ihnen egal. Und du saßt da. Mit angezogenen Knien. Verschleierten Augen. Du Zitterstes. Und niemand war da. Du könntest einen Abschiedbrief schreiben. Tust es aber nicht. Du stehst oben. Eine einsame Träne fällt hinunter. Und du spingst. Springst aus der Hölle hinaus.
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