Orkkriege 2.5
von
Lurz
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Eine weiterfüng des Prologs
255 FZ Winter, Kaltortal
Bereits zum dritten Mal sah er ihn sterben. Karban hatte nur noch ein intaktes rot glühendes Auge. Siron hatte beschlossen, dass dieses Ding nichts mehr mit seinem Sohn zu tun hatte. Auch wenn er ihn irgendwie retten hätten können, es war von größter Wichtigkeit, dass die Ahnenorks keinerlei Bezug zu ihren lebenden Vorbilder besaßen, das machte es einfacher sie zu töten.
Mit einem Lichtstein brannte Siron einem Ahnenork, den er aus dem Leben flüchtig kannte ein Loch in die Brust. Dieser hier würde wohl nicht mehr wiederkehren.
Doch, wie um ihn zu verhöhnen lebte Karban immer wieder auf.
Siron hatte nicht darauf geachtet, wohin ihn seine Füße in den vielen Stunden der Schlacht getragen hatten, doch als er einen weiteren Feuerstein gegen einen Drachen warf, konnte er ihm Hintergrund die Konturen Der Frostwarte erkennen.
Plötzlich stieß ein Drache, größer als alle bisherigen auf eine Rotte von Schlächtern herab. Mit geöffnetem Schnabel stieg das Wesen vom Rücken des orkzerfleischenden Ungetüms, das das Lachen ausstieß. Dunkles Gefieder spross aus jedem freiem Stück Haut, das unter der silberweißen, mit Orkblut bespritzten Rüstungzu sehen war, deren Knie- und Schulternschützer in Form von Rabenköpfen gearbeitet waren. Die Hände, vogelklauenartige Krallen waren um einen Säbel geschlossen, der so groß war wie das Wesen selbst, und damit einige Meter maß.
Doch der Kopf war am furchterregendsten. Ein dunkelrote Augen starrten aus tiefen Höhlen, zwei Hörner wuchsen aus den Schläfen, und anstatt eines Mundes, hatte es einen Schnabel, schwarz und weit geöffnet, immer das Lachen ausstoßend, das so viele Männer einzuschüchtern vermochte.
Mit einem einzigen Schlag zerschmetterte das Wesen mehrere Rüstungen, vier Orks flogen in hohem Bogen über ihre Gefährten.
Ein Teil der Orks wich entsetzt zurück, vor diesem Wesen an dem Pfeile und Stahl abprallten. Andere nahmen es einfach nicht wahr und schlugen weiter auf die Ahnenorks ein.
Doch dann gab es noch jene, die traurig auf das Wesen zuschritten und einfach die gefallenen ersetzten, nur um selbst zu sterben. Sie waren wie... wie die Ahnenorks. Gefühllos. Hoffnungslos. Kalt. Doch sie waren noch Orks. Keine Projektionen ihrer Selbst, keine untoten, hirnlosen Maschinen.
Und das machte Siron wütend. Wut war ein Gefühl mit dem Orks kämpfen müssen. Nicht Trauer, nicht Verzweiflung. Wut.
Er zog ein gewaltiges Schwert aus einer übel zugerichteten Ahnenleiche und hielt es ungeübt in einer hohen Deckung über seinen Kopf. Dann rannte er auf ihn zu.
Karana, der Rabe bemerkte etwas. Eine Aura mit einem furchtbar falschen Gefühl. Es konnte doch keine Wut sein…?
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Kommentare
Lurz schrieb am 2008-03-22 19:05:48:
Der Text, bei dem ich angab ein Buch zu schreiben ist nicht mehr aktuell. Bin zu jung dafür.
Dementsprechend muss ich mich auch noch formen
Pfuhler schrieb am 2008-03-20 17:01:56:
also ich find der text ist mittelmäßig. jetzt mal unabhängig von der story, weil bei der hast du dir wirklich mühe gegeben, aber ich finde einfach dein sprachliches talent nicht so hervorragend. Vieles wirkt auf mich einwenig stumpf und abgehackt.
im großen un ganzen is es okay, aber wenn du vorsiehst, dich auch mal an verlage zu wenden, solltest du deine sprachliche kompetenz noch reichlich ausbauen
;-)
Lurz schrieb am 2008-03-20 09:37:08:
Normalerweise zeichne ich mich nicht durch ausgeprägte Bescheidenheit aus, aber du BIST besser als ich
Bone1979 schrieb am 2008-03-19 22:02:19:
Hallo Lurz.
Mach dich doch nicht schlechter als du bist. So groß finde ich den Unterschied zwischen uns gar nicht.
Ich finde auch diesen Teil sehr gut.
Weiter so...
Gruß
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