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Kategorien > Love Story´s > Tragik

Partynacht

von Kaktuspo

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Man hört die Musik bis vor die Haustür. Endlich öffnet sich diese und Mark lässt mich ins Haus. Wir begrüßen uns flüchtig und ich steige die Kellertreppe hinunter. Es ist nicht die erste Party, die er hier veranstaltet. Vor seinem Zimmer, das auch als Partyraum dient, bleibe ich stehen. Die Musik dröhnt in meinen Ohren. Mein Herzschlag passt sich dem pulsierenden Rhythmus an. Es riecht nach Schweiß und Alkohol … nach einer weiteren Partynacht. Ich öffne die Tür und mein Blick schweift durchs Zimmer. Es gibt keinen Quadratzentimeter, auf dem nicht jemand sitzt, tanzt oder eine Bierflasche abgestellt hat. Oben auf dem Hochbett erblicke ich Johanna, die schon ziemlich betrunken zu sein scheint, mit einigen anderen aus meiner Klasse.

Ich bin schon seit einer Stunde hier, als endlich Philip in den Raum kommt. Die Musik hat mich in ihren Bann gezogen … oder war es das Bier?
Ich stehe auf und winke Philip zu. Plötzlich wird mir schwindelig.

Stefanies wunderschöner Mund wird zu einem erfreuten Lächeln, als sie mich sieht. Bevor ich zu ihr hochkommen kann muss ich mich durch das Gedränge am Boden kämpfen. Sie steht auf und ich sehe, dass sie leicht schwankt. Sie versucht an einem an der Wand befestigten Nachttisch Halt zu finden, doch dieser gibt unter der Belastung nach. Sie schreit, aber die Musik übertönt alle anderen Geräusche.

Erschrocken trete ich einen Schritt zurück um das Gleichgewicht wieder zu finden. Ich fühle, dass ich mit der Ferse nur noch auf der Bettkante stehe, Mein Fuß rutscht immer weiter nach vorne, aber ich kann nichts dagegen tun. Den Bruchteil einer Sekunde falle ich durch die Luft und schlage dann unsanft am Boden auf.
Ein gellender Schmerz fährt durch meinen Rücken und ich kann mich nicht bewegen.

Mit einem Satz bin ich bei ihr und schaue in ihre vom Schmerz getrübten Augen. Sie stöhnt leise und versucht etwas zu sagen.
„Jemand muss einen Rettungswagen rufen!“
Die Musik wird abgeschaltet und noch immer haben Einige nicht bemerkt, was passiert ist.
Viele wollen nichts damit zu tun haben und gehen.
Ich nehme Stefanies kraftlose Hand und hallte sie fest. Das Atmen fällt ihr schwer. „Halte durch! Gleich kommt Hilfe.“

Ich sehe eine Gestalt, die sich über mich beugt und meine Hand nimmt. Es ist Philip. „Ich…“ beginne ich, aber ich kann nicht sprechen. Alles tut weh. Philip schaut mich besorgt an und redet mir gut zu.

Der Rettungswagen! Er kommt! Endlich!
„Hörst du es? Hilfe kommt!“ Sie wendet noch einmal all ihre Kraft auf und flüstert: „Ich liebe dich, Philip!“ Dann schließt sie die Augen und ihre Hand erschlafft.

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Kommentare

pink.pantha schrieb am 2006-06-06 15:40:10:
naja...also ist nicht so mein Geschmack und ich kenn viel bessere Liebesgeschichten und so was in der Art aber scheiss drauf! deine anderen Geschichten gefallen mir besser! außerdem ist die zu kurz?!
Franci schrieb am 2006-05-25 18:46:18:
is ne coole story, vorallem wenn du noch ne fortsetzuhng schreibst!! auch die idde von den 2 sichtweisen is voll cool!
leeza323 schrieb am 2006-05-10 18:21:07:
Is ganz schön zu lesen , auch mit den zwei verschiedenen Sichtweisen... Könnte etwas länger sein^^
greetingz
de Lee

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