Polen bittet um Aufschub
von
Lars Waejder
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Polen bittet um Aufschub
Wie bekannt wurde, wird Polens Sportministerin die UEFA bitten, die Abnahmefrist für die EM- Objekte, die bekanntlich erst gebaut werden müssen, um ein Jahr verschieben zu dürfen. Damit wäre noch genug Zeit, um alles rechtzeitig auf die Beine zu stellen, und es bestehe auch keine Gefahr, dass die UEFA Einwände vorlegen wird, sagte die Ministerin weiter.
Natürlich sei bis dahin noch viel zu tun - Gotteshäuser entlang der Autobahnen, eine Schnellzugverbindung nach Rom, sowie spezielle Unterkünfte für atheistische Fans müssen gebaut werden, noch bevor „Die vatikanische Kommission für Fussball im Dritten Jahrtausend” dem Land grünes Licht gibt, setzte die Ministerin fort. Erst dann könne mit dem Bau der Sportanlagen und Kommunikationswege begonnen werden. Bis dahin sollten auch genügend Neupriester die Seminare verlassen haben, damit 2012 keine Weihengpässe enstehen.
Klar, dass die UEFA hier keine Einwände vorlegen wird - auf die würde Polen wie gewohnt reagieren und drohen die EM einfach platzten zu lassen. Polen brauche Europa gar nicht, um die Meisterschaft zu organisieren, so die Ministerin. „Wer an unserer katholischen EM nicht teilnehmen möchte, kann einfach zu Hause bleiben. Notfalls werden Geistliche Spielfeld und Zuschauerreihe füllen, an denen fehlt es bei uns nicht.”
Der Anpfiff zur ersten Klerus EM dürfte also nach Plan ertönen
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