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Kategorien > Action > Fantasy

Prinzessin Ozeana: 4. Kapitel

von Silberhorn

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Hier nun der 4. Teil. Ich hab ihn heute, den 4. Juli 2008 geschrieben und hatte sehr viel Spaß dabei. Es kommt langsam Leben in meine Geschichte! *freu*

Kapitel 4
Sera hatte einen guten Schlaf und war bereits schon früh auf, um für die anderen das Frühstück vorzubereiten. Währendessen wischte sie den Tisch sauber und deckte das Geschirr auf. Währendessen kam Rena gähnend in die Küche. „Guten Morgen, Sera!“, begrüßte sie sie schläfrig. „Guten Morgen, Rena!“, grüßte Sera zurück und gab das frischgebackene Brot aus dem Ofen. Dabei verbrannte sie sich. „Au!“
„Alles in Ordnung?“, fragte Rena besorgt und rannte sofort zu ihr. „Ja, ich hab mich nur verbrannt, nichts Schlimmes.“
„Hätte aber schlimmer sein können!“, gab Rena ihr zu bedenken und reichte ihr ein feuchtes, kaltes Tuch. Die Kühlung tat Sera gut und sie entspannte sich ein wenig. Während sie sich die Hand hielt, stellte Rena das heiße Brot vor ein geöffnetes Fenster, damit es besser abkühlen konnte. Sie reichte Sera erneut ein kaltes Tuch und legte es ihr auf. Das Alte legte sie zurück in den Zuber mit kaltem Wasser. „Na siehst du, ist schon besser!“, munterte sie Sera auf und setzte sich zu ihr zum Tisch.
„Was ist besser?“, fragte Gilmor und kam gähnend auf sie zu.
„Seras Verletzung. Sie hat sich beim heißen Brot verbrannt.“
„Aha, nun Sera du musst schon besser auf dich aufpassen!“, zog Gilmor sie auf und holte sich einen Becher mit Wasser und trank es mit einem Schluck aus. Sera rümpfte nur kurz die Nase, eher sie wieder das Tuch wechselte.
„Morgen!“, grüßte der Nächste in die Küche. Es war Phill. „Na, alle schon munter?“
„Nein, Paps, das kleine Mädchen schläft noch.“, erklärte Sera. Gilmor wusch den Becher ab und ging aus der Küche. „Ich sehe mal nach ihr!“, rief er noch und verschwand aus dem Raum. Als Gilmor sich mit dem Rücken zu ihnen umdrehte, erkannte Rena einige Strohhalme in seinem Haar. „Heute Nacht schlief er wohl im Stahl!“, stellte sie fest und verkniff sich ein Kichern.

Als Ozeana die Augen öffnete und als erstes eine Decke aus Holz erkannte, schreckte sie hoch und blickte nach allen Seiten. Ihr Herz klopfte ihr bis zum Hals und sie versuchte sich wieder zu beruhigen. „Ach so, hier bin ich!“, erinnerte sie sich und fiel wieder erschöpft ins Bett zurück. Der Schreck war deshalb da, weil sie im ersten Moment nicht wusste, wo sie war.
Als sie im Gang Schritte immer näher kommen hörte, deckte sie sich bis zu den Ohren zu und stellte sich schlafend. Die Tür ging auf und Gilmor betrat den Raum. Er sah, dass Ozeana noch schlief und beschloss, sie sanft zu wecken. Doch als er sich ihr näherte, öffnete das kleine Mädchen die Augen, gähnte und blickte ihn mit verschlafenen Augen an.
„Guten Morgen, Prinzessin!“, sagte er zu ihr und schenkte ihr ein strahlendes Lächeln. Ozeana wunderte sich über die Ansprache, lächelte aber zurück. „Guten Morgen, Gilmor. Sind die anderen alle schon wach?“, fragte Ozeana neugierig und erhob sich vom Bett.
„Ja, und Frühstück gibt es auch schon!“, erklärte er ihr und half ihr, aus dem Bett zu steigen, denn es war für ihre Größe etwas hoch.
Gilmor reichte ihr ihr Kleid und das kleine Mädchen war zugleich erstaunt, dass es gewaschen war. Er erkannte ihren Blick und erklärte. „Ich hab es gewaschen, weil du ja sonst keine andere Kleidung bei dir hast. Und bis wir dir eine besorgt haben, dauert es noch.“
„Das heißt, du willst mir neue Kleider kaufen?“, fragte sie ihn neugierig und lächelte. Aber sogleich erstarb ihr Lächeln wieder. „Aber das musst du nicht. Ich kann nicht lange bleiben!“, redete sie weiter und ihr Blick senkte sich. Gilmor wurde ebenfalls sofort ernst.
„Aber warum nicht? Sera, Rena und Phill hätten sicher nichts dagegen. Und außerdem, wohin möchtest du denn jetzt?“, versuchte Gilmor ihr einzureden. Ozeana musste zugeben, dass er Recht hatte. Wohin sollte sie denn gehen? Ihre Familie war tot, zumindest der Vater, von ihrer Mutter wusste sie es nicht und ihr Heim zerstört.
„Du hast Recht. Also hättet ihr nichts dagegen, wenn ich bleiben möchte? Denn ihr seit sehr nett zu mir und ich könnte es mir im Moment nirgends schöner vorstellen!“
Bei diesem Worten wurde Gilmor warm ums Herz. Sie hatte wirklich Ähnlichkeit mit seiner verstorbenen Schwester, gestand er sich ein. Doch sie war ein anderer Mensch und das wusste er. „Das freut mich, von dir zu hören, nun aber rasch. Zieh dich an! Ich warte auf dich draußen und wenn wir zu Sera, Rena und Phill stoßen, können wir ihnen gleich die erfreuliche Nachricht mitteilen!“
„Ja!“, entgegnete die kleine Prinzessin fröhlich und wartete sogleich, bis Gilmor die Tür wieder geschlossen hatte. Dann nahm sie ihr Kleid und zog es sich über den Kopf. Im Zimmer war ein kleiner Spiegel angebracht, indem sie sich betrachtete, ihr Kleid zurecht zupfte, den eine Prinzessin konnte nicht mit einem Kleid unter Leuten gehen, das voller Falten war, und ging nach draußen.
„Gehen wir!“, sprach sie zu Gilmor und gingen gemeinsam in die Küche.
„Na, ist die kleine Prinzessin auch aus der Welt der Träume zurückgekommen?“, sagte Phill sanft und führte sie zum Tisch. Alle nahmen Platz und speisten das köstliche Frühstück.
Wie Ozeana von Rena erfahren hatte, hatte dieses Haus einen eigenen Stahl mit vier Pferden, für jede Person eines, einer Kuh und ein paar Hühner mit Hahn.
„Diese Eier sind von unserer fleißigen Henne. Kiki heißt sie. Wenn du willst, kann ich sie dir später zeigen!“, schlug Gilmor vor und biss von seinem Brot ab. „Ja, gerne!“, antwortete Ozeana und schälte das Ei ab, das einen ganz besonderen Geschmack hatte, wie sie später feststellte.
„Danke, dass war sehr gut!“, lobt sie Sera und Rena und ergriff Gilmors Hand. Im ersten Moment war Gilmor gerührt von dieser Geste. Doch er wusste, warum sie dies tat.
„Ich habe eine wichtige Mitteilung zu machen!“, rief er in die Runde und alle erhoben neugierig den Kopf. „Um was geht es?“, fragte Phill und kaute seinen letzten Bissen noch fertig, eher Gilmor fortsetzte. „Ich möchte euch fragen, ob jemand etwas dagegen hätte, wenn Ozeana bei uns bleiben würde?“
Stille. Alle hatten seine Worte wahrgenommen, doch niemand äußerte sich dazu. Als das Schweigen länger anhielt, fragte Gilmor nervös weiter. „Also, was sagt ihr dazu?“, wiederholt er. Sera meldete sich als erste zu Wort. „Also ich hab nichts dagegen und um ehrlich zu sein. Mir ist die Kleine bereits jetzt schon ans Herz gewachsen!“, gestand sie und lächelte dabei Ozeana an. Sie war ihr dankbar für ihre Worte. „Mir auch!“, rief Phill und war derselben Meinung wie Sera. Fehlte nur noch Rena. „Und was sagst du dazu?“, fragte Gilmor Rena und alle Blicke waren nun auf sie gewand. „Ich habe auch nichts dagegen. Ich finde, das Mädchen passt sehr gut zu uns oder Sera?“ Dabei blickte sie die liebevolle Sera an. „Ja!“, sagte sie und schenkte allen noch einmal ihr schönstes Lächeln. „Wie schön, dass wir uns alle einig sind!“, rief Gilmor voller Begeisterung und legte Ozeana eine Hand auf ihre Schulter, nachdem er sich

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Kommentare

Gimliy schrieb am 2008-07-08 09:56:52:
Ja, echt eine tolle Geschichte. Doch das ungerechte ist, immer wenn es übelst spannend wird, endet ein Kapitel^^ schreib auf jeden Fall weiter, bitte! Ich freue mich schon darauf.
lg: Gimliy
!!! schrieb am 2008-07-06 19:52:11:
Deine Story ist echt toll!!! Hoffe du schreibst bald weita!!!
lg

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