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Kategorien > Action > Fantasy

Prinzessin Ozeana: Kapitel 5

von Silberhorn

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So, sry, dass ich erst jetzt mit dem nächsten Teil herausrücke, aber ich bin erst jetzt dazu gekommen!
Mal ein sehr herzliches Dankeschön an alle, die meine Geschichte lesen- hätte mir nicht gedacht, dass sie so gut ankommt- grins! Das freut mich wirklich sehr!
Nun aber genug gequatscht- das nächste Kapitel ist hoffentlich genauso spannend, wie das vorige!
Viel Spaß beim Lesen wünscht eure Autorin Silberhorn!

Kapitel 5
„Also, erzählt, was ist los?“, platzte Gilmor hervor, als sich alle beim Küchentisch gesetzt hatten. Phill legte einen ernsten Blick auf, blickte noch einmal zu Ozeana, die immer noch nicht wusste, um was es ging und Phill umso mehr ihren fragenden und neugierigen Blick zu spüren bekam. „Also es geht um dieses Pergament, dass mir soeben ein Bote gegeben hat!“
Phill zeigte das vergilbte Schriftstück in die Höhe, um es allen zu zeigen und legte es anschließend wieder auf den Tisch zurück. Wie es aussah, waren die „Neuen“ sogar so geldgierig, keinen einzigen Penny für eine neue Schriftrolle zu verschwenden.
„Ja, das haben Ozeana und ich draußen schon mitbekommen!“, erklärte Gilmor ärgerlich. Er würde sich keine Minute länger mehr zurückhalten können, wenn Phill und Sera nicht sofort mit der Sprache herausrückten. Plötzlich spürte er eine kleine, warme Hand auf seinem Arm. Als er in die Augen der kleinen Prinzessin sah, lächelte es ihn an und in gab ihn zu denken, dass er abwarten sollte. Er legte ebenfalls seine Hand auf die ihre und nahm ihre stumme Bitte entgegen und wartete. Phill holte währenddessen Luft, um fortzufahren.
„In dieser Schriftrolle steht geschrieben, dass es eine neue Herrschaft geben wird, weil alle der Meinung sind und zumindest den Beweis gesehen haben, dass die Königsfamilie ausgelöscht wurde!“ Phill machte eine kurze Pause und blickte traurig zu Ozeana.
„Heißt das, auch Mutter ist….“, sprach Ozeana leise und mit belegter Stimme. Phill brachte es nicht übers Herz, weiter zu sprechen, weshalb Sera das Weitersprechen übernahm.
„Es tut uns allen sehr leid, aber…ja, auch deine Mutter wurde von den Kriegern getötet!“
Ozeana konnte es nicht glauben. Wie konnte das nur passieren. Mach dir doch nichts vor.. du hast es doch schon irgendwie geahnt…ermahnte sie ihre innere Stimme, doch dieser wollte sie in diesem Augenblick des Schocks kein Gehör schenken. Ohne sie zurückzuhalten, kullerten ihr Tränen über die rosigen Wangen und schniefte leise.
Obwohl dies nicht Renas Art war, legte sie ihren Arm und die kleinen Schultern der Prinzessin und tröstete sie: „Es tut uns allen so leid um deine Eltern. Aber jetzt kann man es nicht mehr ändern!“, sprach sie ruhig auf die Kleine ein. Währendessen schniefte Ozeana noch lauter und Sera reichte ihr ein Tuch hin, damit sie ihre Tränen fortwischen konnte. Doch Ozeana nahm nur das Tuch geistesabwesend entgegen und ließ ihren Tränen freien Lauf.
„Mutter….“, rief sie in Gedanken und erinnerte sich an sie zurück, wie sie angefleht hatte, mit ihr zu flüchten und sie sich geweigert hatte, nur um sie zu beschützen und in Sicherheit zu wissen. „Warum Mutter, warum?“, flüsterte Ozeana und schickte ein Stoßgebet zum Himmel und ihrer Mutter, die sie nun für immer verloren hatte. Rena drückte sie noch fester an sich und wiegte sie leicht hin und her, was bis jetzt bei jedem geholfen hatte und beruhigend wirkte, während Ozeana ihr Gesicht in dem feinen Seidenkleid der hübschen Frau verbarg.
Gilmor machte dies nicht gerne, aber er konnte sich nicht vorstellen, dass das schon alles gewesen war. „Steht sonst noch etwas in dem Pergament. Z. B. wer das Königreich übernehmen wird oder so etwas?“
Sera ließ ein kurzes Schnauben von sich hören und Gilmor zuckte zusammen. Er wusste, das dies nicht gerade der beste Zeitpunkt war, um weiterzufragen, doch Sera wusste auch, dass sie zum nächsten Thema kommen sollten, um die kleine Ozeana von ihrem Kummer abzulenken. Als sie weitersprechen wollte, legte Phill ihr seine Hand auf ihren Unterarm. Sie verstand sofort und ließ Phill fortfahren.
„Ja, man weiß, wer die Herrschaft übernehmen wird!“, sagte Phill grimmig und redete weiter.
„Niemand anderer, als die Eroberer. Genau das war es was mich aufgeregt hat!“
„Mich genauso, immer werden diejenigen unterdrückt, die am Meisten leiden müssen!“, brachte Sera mitliedvoll in das Gespräch ein.
„Heißt das, dass die königliche Familie der Phillen nun die Herrschaft übernommen hat?“, fragte Gilmor ungläubig und zugleich geschockt nach. Doch er wusste bereits die Antwort, die ihm ohnehin keiner mehr gab, weil es alle anderen im Raum ebenfalls wussten. Wie bitter.
Für einige Zeit trat Stille ein. Währendessen wand sich Ozeana behutsam aus Renas Umarmung und wischte sich die Tränen weg. Sie hatte sich bereits etwas beruhigt, hatte jedoch immer noch den glasigen Blick, denn Gilmor, als er seinen Blick zuwandte, nicht standhalten konnte. Die Traurigkeit in ihren Augen war zu groß, als das Gilmor es hätte vertragen können.
„Und was ist dann mit mir?“, fragte Ozeana mit leiser Stimme und fuhr fort. „Mir wurde gelehrt, dass ich als Prinzessin einmal ein Land regieren werde, wenn mein Vater und meine Mutter das Amt abtreten oder sterben! Aber ich kann das nicht…ich bin noch zu jung dazu!“
Es war wieder still im Raum, bis ein lautes Räuspern aus Phills Kehle kam.
„Das ist richtig!“, bestätigte Phill und war erstaunt über die Kenntnisse der kleinen Prinzessin, die ihre Bestimmung wirklich ernst zu nehmen schien. Sie wurde praktisch schon unterrichtet und in ihre Aufgaben als zukünftige Königin eingeführt, obwohl sie noch so jung war. Anscheinend war es nicht leicht, ein adeliges Mitglied der Königsfamilie zu sein.
Sera empfand den Drang aufzustehen und den anderen etwas zu trinken zu bringen.
Wenige Minuten später hielt ein jeder einen Becher mit warmer Milch in den Händen. Ozeana und Rena nippten an ihrem Becher, während Sera und Phill ihn bereits wieder auf den Tisch stellten.
„Wie du schon gesagt hast“, begann Gilmor, „bist du noch zu jung, um zu regieren. Daher wird es wahrscheinlich momentan in dem Zustand bleiben, dass die Phillen die neuen Herrscher über dein Land werden!“
In Ozeanas Ohren klang „dein Land“ etwas fremd, da sie es als solches noch nie betrachtet hatte. „Ja, daher muss ich schnell erwachsen werden!“, rief sie nun mit neuer Lebensenergie und sprang auf. Über die Aussage von Ozeana mussten die anderen lachen. Wie sie feststellte, war es kein Auslachen, sondern eher ein Lachen über ihren Entschluss. Sera drückte sie wieder sanft in den Stuhl.
„Ja, das wirst du wohl! Und wenn du erwachsen bist, dann wirst du dir deinen rechtmäßigen Platz als Prinzessin zurückholen!“, ermutigte Sera sie in ihrer Aussage und strich ihr sanft über die Wange. „Aber bis es so weit ist, bleibst du bei uns!“
Ozeana brachte ein leichtes Kopfnicken zustande, während Phill sich am Kopf kratzte.
Sera konnte man es ansehen, dass sie aber noch etwas anderes wissen wollte.
„Sagt mal, habt ihr eine Ahnung, warum wir

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Kommentare

Gimliy schrieb am 2008-08-10 21:53:55:
Wow, das ist sooooo schön!!! Wunderschöne Geschichte, ich werd auf jeden Fall mal weiterlesen.
lg: Gimliy

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