Prinzessin Ozeana: Kapitel 7
von
Silberhorn
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aber kein gutes Gefühl dabei.
Den Rest weißt du ja!“
Die Königin seufzte laut und ein klein wenig erleichtert aus und strich ihrem Sohn sanft über die Wange.
„Vielleicht wirst du es nun besser verstehen, obwohl ich selbst das Handeln deines Vaters nicht begreifen kann!“
„Vielleicht, aber ich denke darüber genau wie du!“, gab er seiner Mutter zu verstehen und legte ihr seine warme Hand auf ihre. Dann kam er wieder auf den Gedanken von vorher. Er musste es wissen, ob ihm seine Mutter diese Frage beantworten konnte.
„Aber Mutter, glaubst du, dass sie…ich meine, ob sie…!“ Philus wusste nicht, wie er es am Besten sagen sollte. Doch die Königin verstand sofort.
„Du meinst, ob die Prinzessin noch lebt? So gern ich dir dies mit ja beantworten würde, bin ich mir selbst nicht sicher. Es wurde zumindest kein kleines Mädchen tot aufgefunden!“
Das gab Philus dennoch Hoffnung. „Danke, Mutter! Ich glaube auch, dass Ozeana….ich meine die Prinzessin es überlebt hat!“
Schweigen.
„Aber du hättest dasselbe getan, oder Mutter?“
Diesmal konnte sie ihrem Sohn nicht gleich folgen.
„Was meist du?“
„Ich habe Gerüchte gehört, dass die Königin von Walerheim ihrer Tochter geholfen hat, zu flüchten und schließlich für sie ihr Leben gegeben hat. Du hättest dasselbe getan, oder?“
Fragend blickte Philus seine Mutter an. Die Königin hatte keinen Grund, lange nachzudenken. Dennoch legte sie ihre Stirn in Falten.
„Natürlich, ich hätte dich genauso mit meinem Leben beschützt, so wie es jede Mutter tun würde!“, beruhigte sie ihren Sohn und strich ihm eine goldene Haarsträhne aus der Stirn.
Daraufhin lächelte der Prinz und legte seine Arme um sie. Die Königin erwiderte die Umarmung und drückte ihren Sohn noch fester an sich.
„Ich wünschte, es gebe immer Frieden auf der Welt!“, seufzte sie und wurde sich plötzlich der Zeit bewusst, die bereits durch ihr Gespräch vergangen war.
„Himmel, ist die Zeit vergangen. Ich hab heute noch so viel zu tun!“, gestand sie und sprang auf. „Es tut mir leid, mein Sohn, doch länger kann ich nicht mehr bei dir verweilen. Ich muss noch einiges erledigen!“
Sie gab dem Prinzen einen flüchtigen Kuss auf die Wange und ging mit schnellen Schritten Richtung Tor. Dabei machte sie plötzlich halt und drehte sich noch einmal um.
„Eher ich es vergesse, inzwischen wird der Schwertmeister schon eingetroffen sein. Du solltest nun zu ihm gehen!“ Dann konnte man nur mehr, wenn man ein gutes Gehör hatte und bei Prinz Philus war das der Fall, das leise Rascheln der Röcke hören, eher sie verschwand.
„Danke, Mutter!“, schrie er ihr noch hinterher und sprang ebenfalls vom Stuhl.
Von dem langen Gespräch hätte er beinahe den Schwertmeister vergessen. Doch nun wusste er, dass er jetzt eine Ablenkung brachte und freute sich schon auf das, was ihm bei der beruhigenden und zugleich strengen Stimme des Schwertmeisters erwarten würde.
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Kommentare
Gimliy schrieb am 2008-08-10 22:08:41:
Nun, ich gebe eigentlich fast immer possitive Kommentare ab, aber hier muss ich ein besonderes Lob aussprechen! Deine Geschichte ist so wahnsinnig toll, so spannend, so mitreißend. Ich würde es dir gönnen, wenn du es einmal als Buch veröffentlichen könntest. Das hat sehr hohe Qualität!
Mach auf jeden Fall weiter!!!
Ganz liebe Grüße: Gimliy
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