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Kategorien > Essay > Kurzgeschichte

Psycho in Berlin

von IOMMOI

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von einer Nebenstraße, in Blickweite das Bundestagsgebäude, an der Straße des 14. Julis entlang bis zum Brandenburger Tor an dem auch nochmal fette Botschaften und Bankgebäude stehen. Alles klar, ein paar Fotos, Staunen, Pflichtprogramm erledigt. Jetzt können sie beruhigt in die Jugendherberge fahren. Was bringt der Abend? Ju hat sich gemeldet. Weggehen!? Erstmal Hunger! Um die Ecke entdecken sie einen kleinen schnuckeligen Italiener. SM ist bedenklich ruhig, schlingt sein Essen runter und sagt: „Also, ich kann heut nichtmehr weggehen, morgen früh aufstehen und den halben Tag fahren, ich geh schon mal ins Zimmer.“ Und geht.
Alk und KDC schauen sich fragend an. KDC hat mit Ju schon so gut wie ausgemacht, sich zu treffen. Ratlosigkeit. Was sollen sie tun? Sie durchlaufen ihren Kurzurlaub mir den Gedanken und stellen fest, wie kacke SM an vielen Stellen war und eigentlich sollten sie ihn allein auf dem Zimmer versauern lassen, denn sie müssen ja morgen früh nicht Auto fahren. Aber im Grunde genommen war der Trip ein voller Erfolg und deswegen beschließen die beiden sich noch ein Bier an der Bar zu genehmigen und dann auch auf’ s Zimmer zu gehen. Doch als SM erfährt, das Alk und KDC nicht weggehen, taucht er wieder unten auf und nimmt auch noch ein Bier zu sich. In der Bar steht ein klappriger Plastikbillardtisch, der viel zu klein geraten ist. Die Queues dazu sind kürzer als normal und aus einem undefinierbaren Material. Es gibt keine Kreide und die Kugeln haben schon überall Dellen und Macken. SM, der das Billardspielen im Blut hat, hat schon den ganzen Urlaub über immer wieder auf den Tisch schielen müssen. Ist doch wurscht, ob der so gut wie kaputt ist, hauptsache spielen!
SM ergreift seine Gelegenheit, denn die Australier, die noch an dem Tisch spielen, wären gerne dazu bereit ein Doppel mit zwei von uns zu machen. Eine Weile spielen die sechs (Alk, SM und KDC und die drei Australier) immer wieder abwechselnd miteinander, doch nach einer Weile wird klar: Des geht net! Der Tisch mit allem drum und dran ist einfach zu scheiße. Also, noch ein Bier und dann doch rauf auf’ s Zimmer. Ein eher ruhiger Abschlussabend in Berlin.

5.Tag:
Der Morgen graut. Es ist trotz des ruhigen Abends zu früh aufzustehen. Aber alles hat mal ein Ende und so auch der „Psycho in Berlin“ – Trip. Die drei packen ihre Sachen zusammen und frühstücken noch ein letztes Mal im „Generator“. Ab ins Auto und wieder zurück in den Alltag.

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Kommentare

jan schrieb am 2008-10-11 11:00:26:
Finde deine Geschichte sehr schön! Weiter so

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