Rabenschrei Prolog
von
Arkotar
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Rabenschrei
von ArkotarProlog: Ryans Tagebuch
Flora, 128. Tag
Heute brach ich auf, um nach einer neuen Wohngelegenheit zu suchen. Ich wusste, dass es da draußen in der Welt gefährlich ist, aber ich musste gezwungenermaßen aufbrechen. Von den Bewohnern meines ehemaligen Dorfes gehasst, die mir sagten, ich sei eine Schande für das ganze Dorf, verließ ich in Trauer mein altes Haus. So viele Erinnerungen hingen daran. Einen kurzen Moment dachte ich an die unbeschwerten Zeiten und sah es vor mir, wie ich mit meinem Bruder auf den schönen Wiesen spielte. Mein Freund Harl war stets dabei. Wir lieferten uns immer kleine Duelle, die wir mit dem Schwert aus fochten. Seit Dieses eine Ereignis mein Leben völlig veränderte, Verschwand mein Bruder Cecil spurlos. Man vermutete, er sei bei dem Vorfall gestorben.
Die Stimmen der aufgebrachten Dorfbewohner holten mich in die Realität zurück. Sie forderten, dass ich nicht weiter an die alten Zeiten dachte und das Dorf sofort verließe. Obdachlos, streife ich nun durch das Land, in der Hoffnung, eine neue Heimat zu finden.
Flora, 129. Tag
Nach langen Wegen fand ich das Paradies auf Erden! Zwar nicht für jemanden, der sesshaft ist, aber in meiner Situation schon. Ich ging meines Weges, als ich eine Quelle, in der Form, dass Wasser mitten aus einem Stein sprudelte, und einen Großen Baum mit reifenden Früchten vor fand. Da ich mein Zelt dabei hatte und eine ganze Nacht nicht geschlafen hatte, nutzte ich die Gelegenheit natürlich aus und machte Rast. Die Früchte, die der Baum trug waren süßlich und saftig. Das Wasser war kristallklar und überhaupt nicht Schmutzig.
Etwas später bin ich dann in meinem Zelt erwacht und setzte meinen Weg fort. Mittlerweile ist es wieder Abends geworden und ich fand einen weiteren Platz zum Rasten. Hier bleibe ich bis morgen früh!
Sola, 1. Tag
Man merkt, dass bald die warmen Tage kommen, denn die Zeit des Sonnengottes Sola ist angebrochen. In voller Hoffnung begann ich den neuen Tag. Unterwegs begegnete ich einem Händler, der mir freundlicherweise den Weg zum nächstgelegenen Dorf erklärte. So suchte ich das Dorf auf, doch ich wollte nicht hier sesshaft werden, Ich wollte noch weiter! Ich wollte so weit wie möglich weg und meine schauderhafte Vergangenheit hinter mir lassen. Ich nahm ein Reittier, um schneller voran zu kommen.
Des Abends erreichte ich dieses wunderschöne Dorf, in dem ich ein Haus fand, das sofort von mir bewohnt werden konnte...
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