Racheengel
von
Mary
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Sie sah an ihn herunter. Das Blut quoll aus der tiefen Wunde nur so hervor. Lächelnd stieß ein letztes mal den blutverschmierten Dolch in seinen geschunden Körper. Ein letztes mal bäumte er sich vor Qualen auf. Sie grinste und fühlte tiefe Befriedigung in ihr. Er war tot. Unter schlimmsten Schmerzen war er verrottet. Und er hatte es verdient. Wie konnte er es wagen die all die jungen Mädchen zu schänden? Jetzt war er tot. Sie liebte es ein Racheengel zu sein. Schon viele mussten durch ihre Hand den Tod erfahren. Ja, sie hatten es alle verdient. Viele Jahrhunderte lebte sie nun schon als Bote des Todes. Und würde es weiterhin tun. Noch mal sah sie den verstümmelten Leichnam an. Wieder huschte ein Grinsen über ihr Gesicht. Langsam stieg sie aus dem Fenster, die rabenschwarze Haare flatterten im kühlen Abendwind. Sie breitete ihre ebenso schwarzen Flügel aus und stieß sich ab. Den Dolch versteckte sie sorgfältig. Wieder war ein Mörder und Schänder getötet. Wieder würde die Polizei suchen und nichts finden. Und die Mütter und Väter würden sich freuen, das wieder einer dieser Verbrecher tot ist und würden sich nun nicht mehr all so viele Sorgen machen müssen. Ja, sie liebte dieses Leben. Sie hatte längst aufgehört zu zählen wie viele Menschen sie schon getötet hatte, den nach so vielen Jahren war ja eigentlich egal. Jetzt musste sie sich beeilen. Sie hatte noch einen Auftrag heute Nacht, der wieder große Freude unter die Menschen bringen würde.
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Kommentare
Raindrop schrieb am 2009-01-08 23:48:02:
Hi!
Ich finde deine Geschichte an sich eigentlich gut, eine interessante Idee. Du hast eine etwas ungewöhnliche Aussage gewählt, denn natürlich ist töten in keinem Fall gut, selbst wenn er es noch so sehr verdient hat. Ich finde aber, dass gerade dadurch von der Geschichte ein gewisser Reiz ausgeht.
Dass ein paar Fehler dadrin sind finde ich jetzt auch nicht so gravierend, man kann sich ja denken, was gemeint ist.
Insgesamt gefällt mir deine Geschichte gut, sie ist anders als die Mehrheit der Geschichten, die man sonst liest.
Trotzdem ein kleiner Kritikpunkt: Ich denke, du solltest vielleicht den Satz "Das Blut quoll aus der tiefen Wunde nur so hervor." streichen, man kann sich auch so gut vorstellen, was da los ist.
LG,
Raindrop
black flower schrieb am 2008-10-09 16:28:44:
tschuldigung...*unschuldig guck*
Moonwish schrieb am 2008-09-13 16:18:37:
Also, ich finde diese Geschichte sehr gut und die paar Fehler macht jeder. Die Logik dahinter muss man zwar teilweise erst herausfinden, doch es ist nicht unmöglich. =)
Zu euch Streithähnen da unten:
Was fällt euch eigentlich ein?! So einen Streit schreibt man nun wirklich nicht in die Kommentarfläche. Ihr seid beide unmöglich und habt beide Recht und Unrecht zugleich.
Es war Marys Idee, dies hier zu schreiben und jeder kann seine Meinung auch äußern.
@ easyrider: Wenn du schon so rummaulst, kannst du auch direkte Verbesserungsvorschläge machen, anstatt dein Temperament hier raushängen zu lassen.
@ black flower: Auch wenn du "gegen" easyrider bist, musst du ihn/sie nicht gleich als "piep" bezeichnen. Bitte bleibt fair.
LG Moonwish
Easyrider schrieb am 2008-08-24 23:47:42:
Zu allerersteinmal scheint dir nichts daran zu liegene, deine Aussagen auch mal mit ein paar Argumenten zu verzieren. Und genau diese Tatsache lässt dich und deine Kommentare einfach gänzlich lächerlich dastehen.
Darüber hinaus kannst du mir nicht einmal Gegenargumente zu meinen nennen.
Es geht beim Geschichtenschreiben darum, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen, und solange es niemand anderes liest können die Texte so voller Fehler und Ungereimtheiten sein, wie man will. Aber sobald man seine Geschichte veröffentlicht muss man damit rechnen, das jemand Kritik daran ausübt.
Und wieder einmal habe ich dein unhaltbares Argument auseinandergerupft und kann mir ins Fäustchen lachen. Ich bin schon jetzt gespannt, mit welch ungeheuerlichen Lächerlichkeit, die du Argument nennst, du als nächstes aufwartest.
Grüße
Easyrider
black flower schrieb am 2008-08-23 21:28:57:
Anscheinden hast du keine Ahnung um was es beim Geschichten schreiben eigentlich geht!
Easyrider schrieb am 2008-08-07 20:29:42:
Dieser Beitrag von black flower zeugt ja von wahrer Intelligenz.
Der Sinn darin eine Geschichte zu veröffentlichen ist ja wohl der ein ordentliches und ernst gemeintes Feedback zu kriegen.
Und im Gegensatz zu dir black flower habe ich meine Aussagen mit klaren Argumenten ausgelegt.
Das mit den Fehlern ist insofern schlimm, als das es davon zeugt, das sich die Autorin ihren Text nicht einmal durchgelesen hat, bevor sie ihn hier veröffentlicht hat. Das fängt doch schon damit an, dass im ersten Satz direkt ein Grammatikfehler ist.
Den Sinn dieser Geschichte musst du mit allerdings erklären black flower. Welcher soll das denn sein? Dass es gut ist, Mörder zu ermorden? Ein wundervoller Sinn.
Desweiteren habe ich nichts schlecht gemacht, sondern nur meine Meinung gesagt. Und, mit Verlaub, von den paar Feedbacks die hier stehen, war meins das, was der Autorin am meisten helfen sollte sich zu verbessern.
Vielleicht solltest du dir also lieber selbst einmal durch den Kopf gehen lassen, ob du den Sinn meines Beitrages verstanden hast, denn das hast du mit Sicherheit nicht.
Grüße
Easyrider
black flower schrieb am 2008-08-03 15:16:53:
Deine geschichte ist cool! Find sie echt toll, aber wenn son ( piep) wie dieser easyrider den Sinn ned schnallt sollte er/sie lieber das schreiben sein lassen, weil sojemanden der immer alles schlecht macht, kann man beim storyschreiben nicht brauchen! Ausserdem, sind ein paar Fehler ned schlimm!
Easyrider schrieb am 2008-07-24 16:57:56:
Eine ausserordentliche Geschichte.
Allerdings nur ausserordentlich schlecht.
Nicht nur mehrere Grammatikfehler, sondern auch Logikfehler und falsche Wortwahl.
Was macht diesen Racheengel denn besser als all die Mörder, wenn sie doch ebenfalls tötet? Ein Mörder bleibt ein Mörder, auch wenn er einen anderen Mörder tötet!
"Unter schlimmsten Schmerzen war er verrottet" <--- das habe ich im Kontext gar nicht verstanden. Zuerst hat sie doch mit einem Dolch auf ihn eingestochen, wie kann er dann unter schlimmsten Schmerzen verrotten?
Eine Geschichte, bei der ich mir sogar bei starker Überarbeitung überlegen würde, ob ich sie dann nochmal lese.
Grüße
Easyrider
TJ Omar schrieb am 2008-07-24 00:25:42:
Eine schön düstere Geschichte. Gefällt mir. Dein Schreibstill ist auch sehr gut. Die länge der Geschichte ist für diese Story genau passend. Ich denke vielle würden sich soeinen Racheengel wünschen. Ich denke auch, dass sich auch vielle über den Tod solcher Verbrecher freuen würde (Vorrangig die Eltern der Opfer).
Mach weiter so. Du bist gut.
MfG TJ Omar
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