Rauhnächte
von
Anariel, die Nomadin
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Rauhnächte
Einherja, einherja!
Es folgt die wilde Jagd.
Komm nur mit, komm nur mit,
wer auch immer es denn wagt.
Wendenfeuer, Wendenfeuer!
Brennen hoch hinauf.
Hexen, Geister, Ungeheuer
Weckt sie alle auf.
Werft um den Rauch, das Fetzgewand
Zieht vor den Besen aus dem Eck.
Reich die Hand, reich die Hand.
Bei Morgengrau sind wir wieder weg.
Singt und ruft im Nachtgefild.
Dreht im Kreis und schwingt.
Tanzt chaotisch wild.
Wer weiß was morgen bringt.
Rauhnacht, Rauhnacht!
Alles aufgewacht.
Perchten, Geister, Ungeheuer.
Wendenfeuer, Wendenfeuer!
Einherja, Einherja!
Es zieht die wilde Jagd.
Komm nur mit, komm nur mit
Wer immer es auch wagt.
Anariel 2006
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Kommentare
nova schrieb am 2007-01-19 12:42:24:
hexentanz, oh yes.... mag das gedicht sehr, es hat auch so nen schönen rhytmischen fluss, möchte ich gern für nen song verwenden...
Leeloo schrieb am 2007-01-03 12:29:38:
Echt stark magisch und total rund!
wie ein Hexentanz
super
lg Leeloo
Anariel schrieb am 2007-01-02 15:45:54:
Hallo Lucie Li,
danke dir.
Fremanso,
um den 21. Dezember rum ist die Wintersonnenwende, auch Jul (wenn ich mich nicht täusch) und soweit ich weiß dann und wann auch als Mitwinter bezeichnet. Die längste Nacht, der kürzeste Tag des Jahres. Von diesem Zeitpunkt an werden die Tage wieder länger.
Wendenfeuer ist, wenn ich mich nicht irre ein recht alter Begriff.
Auch dir ein Danke.
Grüße Anariel
fremanso@gmx.de schrieb am 2006-12-30 20:06:28:
wendenfeuer? etwa mittwinter?
tolles gedicht
Lucie Li schrieb am 2006-12-28 20:44:04:
Ich bin dabei, jippiee!
Wieder einmal ein gelungenes Werk!
Liebe Grüße
Lucie
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