Reatv Resnu
von
Haac Siddenrich
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[Nicht Lektoriert; Rechtschreibfehler dienen zur Allgemeinen belustigung :-) ]
Reatv Resnu
by Haac Siddenrich--Copyright--09.01.2008--
Sie nahm ihre beiden Hände und strich mit ihnen Gleichzeitig ihre dünnen blonden
Haare hinter ihre leicht abstehenden Ohren zurück, beugte sich vor, zog ihre Backen
ein und sammelte Speichel im Mund, spitze ihre Lippen. Sie lies ihren Speichel
demonstrativ vor meinen Füßen auf den Boden langsam hinunter gleiten. Sie war einen Kopf größer als ich, blickte auf mich herab und winkte mich mit ihrem Zeigefinger zu sich her.. Kerstin und Melanie standen neben ihr, und sahen gespannt in die Runde. Ich machte einen Schritt auf sie zu, während sich mein Blick in ihren Stahl grauen verfing. Als ich über ihren Spuckehaufen mit einem Schritt überquerte stand ich ganz dicht vor ihr. Wir Standen zu Viert in Ihrer Gartenlaube, Ines Gartenlaube. Sie öffnete meine Winterjacke ein Stück, das Licht dass um die Mittagszeit noch kräftig genug war, dass durch milchigen Plexiglassscheiben in die Laube drang, lies mich ahnen das der Frühling im kommen war. Meine Hände glitten im fahlen Licht an ihre ausladenden Hüften. Sie zog mich näher und näher an ihren Körper heran, unsere Lippen trafen aufeinander, ich spürte das ich mich unbeholfen anstellte, während ich begann das Spiel der Liebe zu spielen.
Unversehns drückte sie mich nach einigen Momenten mich von ihr wieder weg.
{{ So, das wars, jetzt weist du wie man küsst}}
Ich öffnete meine Augen, blickte mit meinen brennenden Backen in die drei grinsenden Gesichter vor mir.
{{Kerstin, Zigarette}} warf Ines, streng mit Hochmut in den Holzverschlag von Gartenlaube. Kerstin zog automatisiert die Zigarettenschachtel aus ihrer Jackentasche und verteilte artig jedem eine aus. Ines strich sich mit der Hand in der sie die Zigarette bekommen hatte wieder ihre Haare zurück und spuckte abermals auf den Boden, bevor sie sich die Kippe in den Mund schob.
Ich sah auf die Zigarette herab, die in meiner Hand war, schluckte begierig
mehrmals, um den Moment des ersten Kusses in mir zu behalten, um darauf genauso
demonstrativ auf den Boden zu spucken wie sie es tat.
{{Okay, lasst uns hier zu ende Rauchen, dann gehen wir wieder rein}}
Melanie zückte ein Feuerzeug und gab jeden Feuer, letzter der Reihe war ich, als sie
meine Kippe ansteckte lächelte sie mich etwas verlegen an. Nach diesem Kuss wusste ich, dass ich mehr wollte, mehr, mehr als nur einen Kuss.
{{Meine Eltern werden Übermorgen wieder hier sein}} Ines sich um blickend zu uns.
{{Meine Eltern wissen Bescheid}} murmelt Melanie.
{{Meine auch}} sagte Kerstin.
Ich setzte ein grinsen auf und sagte:
{{Meine Eltern denken, dass ich bei Tom penne}} und zog an meiner Zigarette.
Ines tat es mir gleich und zog ebenfalls an ihrer, und betrachtete ihre Kippe , lies
sie vom Mittel und Zeigefinger zu Zeigefinger und Daumen rollen, hob ihre Hand über meine Schulter hinweg „Schnipp“ und schnippte sie zum Ausgang zielend raus in den Garten. Sie streichte mir die Asche, die von ihrem Manöver auf meiner Schulter herab gefallen war weg und sagte:
{{Ich Habe alles vorbereitet}}
Zuversichtlich gingen wir über den Garten in das Haus ihrer Eltern.
In der Küche angekommen, ging Ines von einem zum anderen Fenster, um die Vorhänge zu schließen. Ich beobachtete jeden ihrer Schritte -musste wie in Bann gezogen, wie ich sie da durch die Küche huschen sah, immer und immer wieder an das Gefühl denken, das sie mir gab, als wir uns Küssten.
Wir saßen der Runde nach am Küchentisch. Kerstin holte einige Blätter aus ihrer Tasche, entfaltete sie und gab jeden von uns eines. Ines deutete mit einer Kopfbewegung zu Melanie, und nickte zur Kommode, die eine Armlänge von Melanie entfernt war hin. Melanie beugte sich zur Kommode, schob die Schublade auf und holte nach einander Kerzen aus der Schublade, die sie auf dem Tisch aufreihte. Ich sagte:
{{ Brauchen wir nicht echtes Blut?}} und blickte unschuldig in die Runde.
Als mein blick bei Ines stehen blieb, schweifte sie kurz zu Kerstin und Melanie, Sie
zog ihre Schultern an, setzte die Ellbogen auf den Tisch, beugte sich vor. Blickte
wieder zu Kerstin und Melanie, sah in mein unschulds Gesicht, in dem Augenblick
vernahm sie, dass sie es tun musste. Sie stand auf und holte sich ein Messer, ich tippte Kerstin an, deutete ihr noch ein Blatt zu entfalteten, Sie lag es in die Mitte des Küchentisches. Ines hielt eine Hand über das Blatt, in der anderen hatte sie das Messer, das geballt senkrecht in ihrer Faust nach oben funkelte. Sie senkte es mehrmals in die Handfläche der anderen Hand.
Ich sagte:
{{Nicht in die Handfläche, nimm einen Finger}}
Melanie hob ihren Zeigefinger und malte in die Luft ein Pentagramm, als sie es in die Luft gezeichnet hatte fing sie erneut an und flüsterte zu Ines:
{{Fang am besten so an}} sie zeichnete wieder ein Pentagramm in die Luft.
Ich nahm Ines das Messer aus der Hand, sie lies ihre Hand auf´s Papier fallen und
drehte ihren Kopf weg. Ich stach ihr mit der Spitzte des Messers in die Kuppel ihres Zeigefingers.
{{Aua, ahh}} biss Ines ihre Zähne zusammen. Ich lies das Messer fallen, totenstille.
Meine zitternden Hände zog ich zurück. Ines Hand verkrampfte, ihr blutender Finger
streckte sich über das weiße Blatt empor, das Blut pochte in leichten Schüben aus
der Wunde über ihren Fingernagel herab auf das Papier. Melanie begann wieder in die Luft zu zeichnen. Ines folgte ihr, doch der erste versuch gelang ihr nicht. Ines
drehte das Blatt und zeichnete wieder. Nachdem Ines das Pentagramm richtig gezeichnet hatte, gab ihr Kerstin ein Tempo, das sich Ines um ihrem Finger wickelte.
{{Melanie, den Spiegel}} Melanie gab Ines einen kleinen Schminkspiegel.
Ines öffnete den kleinen Handspiegel, nahm das Messer und zertrümmerte mit dem
Handgriff des Messers den Spiegel, sie teilte jeden von uns einen Splitter aus und
sagte mit dem Stolz einer Zeremonienmeisterin:
{{Alle Hände an die Tischkante, auf drei, alle Gleichzeitig!}} Sie zählte, eins und
nickte, zwei und nickte, drei...
Melanies und Ines Splitterstücke trafen das Pentagramm nicht, Kerstins landete in
einem Zacken des Pentagramms, meines fiel direkt in die Mitte.
{{Wenigstens hast du getroffen}} während Ines aufstand um das Küchenlicht zu löschen. Melanie zündete die Kerzen an und stellte an jeden Zacken des Pentagramms eine auf. Wir streckten uns die Arme entgegen und hielten uns der Runde nach die Hände,
beugten uns auf die Blätter, die Kerstin uns zuvor ausgeteilt hatte.
{{Ich kanns nicht lesen, es ist zu dunkel}} Ich stand auf, ging zur Kommode, und
stelle jedem meiner Mitbeschwörerinen eine weitere Kerze zur Seite. Abermals ergriffen wir uns an den Händen. Ines begann zu lesen:
{{Retav Resnu, Tgilieheg edrew nied.............!}} und wir stimmten alle mit ein.
Nachdem dritten oder vierten Vater Unser auf rückwärts, fügte Ines hinzu:
{{wir
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Kommentare
hans schrieb am 2008-01-19 18:20:34:
bohah echt gut...
Peter Keller schrieb am 2008-01-19 00:17:29:
Sehr Gut, gefällt mir. Du hast Talent weiter so!
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