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Kategorien > Vampire > Liebe

Red Kapitel 1

von Becki Raaberlaren

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öffnen. Dort sah ein Jahr jüngere Halbschwester schlafend auf dem Bett liegend. Sie hatte sich nicht einmal mehr die Mühe gemacht sich vollständig auszuziehen und Stella sah den grauen Stoff ihrer Bluse unter der Decke hervor blitzen.
Seltsam berührt, starrte sie auf das entspannte Gesicht, dass dem ihrigen keineswegs ähnlich sah. Stella hatte sich insgeheim, während der ganzen Fahrt mit June verglichten, doch zu ihrem Entsetzen hatte sie festgestellt, dass sie unterschiedlich nicht hätten sein können. Während Stella, zugegeben blond gefärbt Haare und grau blaue Augen hatte ihre Schwester dunkle Haare und tiefgrüne, große Augen. Stella schätzte außerdem, dass sie mindestens 10 Zentimeter größer war, als ihre kleine Schwester. Stella schloss die Tür leise hinter sich und ging hinunter ins Wohnzimmer, wo sie sich auf ihren alten, zerknautschten Ohrensessel fallen ließ und die Beine untereinander schlug.
„ Wie geht es dir?“ erkundigte sich ihr Vater.
„ Sie schläft!“, beruhigte Stella ihn und sah ihn fragend an: „ Wie hast du eigentlich ihre Mutter kennengelernt?“
„ Ach,... Stella!“, begann ihr Vater und zu ihrer Überraschung sah sie wie er leicht errötete, „ Jetzt bin ich aber neugierig!“, stichelte Stella und sah ihren Vater erwartungsvoll an.
„ Sie war Tänzerin in Vegas!“, erklärte Billy und starrte dabei angestrengt auf den Fernseher. „ In Vegas? Was zum Teufel hast du in Vegas gemacht?“, Stella lachte laut auf.
„ Was man eben in Vegas so macht!“, antwortete Billy ärgerlich, „ Trinken und Spielen“
„ Was sie hübsch?“, fragte Stella neugierig. „ Verdammt hübsch!“, grummelte Billy. „ Sieht sie Audrey ähnlich?“. „ Verdammt ähnlich!“, schnaubte er. „Dann hast du also keinen Zweifel, dass sie nicht deine Tochter ist!“, bohrte Stella weiter. „ … kein Zweifel!“, antwortete Bily wortkarg und konzentrierte sich wieder auf das Spiel. In der Hoffnung, dass seine älteste Tochter genug von der Fragerei hatte.

Als Audrey ihre Augen öffnete,fühlte sie sich wie nach einer durchzechten Nacht. Ihr Kopf schmerzt fürchterlich und auch der Rest ihres Körpers war bleiern und sie senkte stöhnen die Augenlider. Ihr Hals war trocken und sie verspürte fürchterlichen Durst. Audrey seufzte. Sie fühlte sich so elend. Als sie spürte, wie ihr die Tränen in die Augen stiegen, stand sie entschlossen auf und schlümpfte in ihre verwaschenen Jeans. Die Sonne ging gerade erst auf, als Audrey leise die Zimmertür öffnete und leise durch das stille Haus schlich und durch die Haustür verschwand. Sie vergrub ihre Hände in den Taschen und starrte auf den Kies zu ihren Füßen. Sie atmete tief ein, doch das Brennen in ihrem Hals verging nicht. Um sich abzulenken durchwühlte sie ihre Jackentasche nach ihren Zigaretten und einem Feuerzeug. Sie seufzte und nahm einen tiefen Zug von ihrer brennenden Zigarette. Sie wischte sich über die feuchten Augen, drehte sich auf dem Absatz herum und folgte der Straße, die in die Stadtmitte führte. Auf ihrem Weg sah sie kaum eine Menschenseele, nur eine alte Frau schüttelte ihren Teppich vor der Tür aus und warf Audrey einen misstrauischen Blick zu. John ist tot! Audrey blieb stehen und schüttelte langsam den Kopf. Sie wollte nicht mehr darüber nachdenken müssen!! Gottseidank hatte sie noch einige der Wunderpillen, die ihr Alex auf der Beerdigung zugesteckt hatte. Sie würgte eine davon herunter und versuchte sich auf das monotone Geräusch ihrer Schritte zu konzentrieren. Nach einiger Zeit fühlte sie die wohlbekannte Wirkung der Tabletten. Sie fühlte sich nicht high, aber ihre Gedanken und Gefühle nahm sie nur wie durch dichten Nebel war. Sie fühlt sich wie in Watte gepackt, nichts konnte sie erreichen. Sie kramte ihr Handy aus der Tasche, nur um festzustellen, dass es nicht ihr eigenes war. Es sah aus wie Johns. Audrey zuckte mit den Schultern und schob es zurück in ihre Tasche. Dann suchte sie ihr eigenes Telefon aus der Tasche und wählte Alex Nummer.
„Ja!“, meldete sich seine verschlafene Stimme, nach einigen Sekunden.
„Ich bins!“, antwortete Audrey, „ Was machst du? Du hörst dich betrunken an!“
„Hör mal,.. ich,... ach scheiße, sag mal hast du schon wieder eine Tablette eingeworfen?“, nuschelte Alex und Audrey hörte, wie er die Kühlschranktür öffnete.
„ Ja! Alkohol hab ich in diesem Nest noch nicht gefunden!“, Audrey rieb sich die Stirn. Diese elenden Kopfschmerzen kamen schon wieder!!
„ Wo bist du, Rey? Soll ich dich abholen?“, fragte Alex mit belegter Stimme.
„ Keine Ahnung,... ich melde mich wenn ich dich brauche, okay?“
„ Rey,... bau keine Scheiße, bitte! Und nimm diese Tabletten nicht mehr,.. bitte“, fehlte sie Alexs Stimme durchs Handy an.
Doch Audrey schwieg nur und stellte die entscheidende Frage, die ihr so lange auf der Seele brannte: „ Weißt du etwas?“
Alex schwieg, das einzige was sie hörte war sein Seufzen. Sie unterbrach die Verbindung. Er wusste etwas!! Doch im Grunde war ihr das eigentlich egal. Sie erblickte einen Laden und betrachtete die liebevoll dekorierten Süßwaren, die im Schaufenster aufgereiht waren. Audrey hielt einen Augenblick inne und lief weiter wahllos durch die Straßen, bis sie in der kleinen Bahnhofshalle des Ortes stand. Sie war gerade auf dem Weg zum Ticket Schalter, als die Farben, um sie herum verschwammen. Sie schwankte, konnte sich aber noch rechtzeitig an die kühle Backsteinmauer anlehnen, bevor sie den Halt verlor. Sie holte tief Luft und schloss die Augen einen Moment lang, um das Schwindelgefühl zu vertreiben. Sie wischte sich den Schweiß von der Stirn und schwankte in die erstbeste Kabine der Bahnhofstoilette. Ihr wurde erneut schummrig und ihr Magen rebellierte. Sie konnte gerade noch die Türe der Kabine schließen, bevor sie sich krümmend übergab. Atemlos lehnte sie sich an die Kabinenwand und massierte ihre Schläfe. Die Wirkung der Tabletten ließ schon wieder nach, dafür meldeten sich ihre Kopfschmerzen wieder. Sie betätigte die Spülung und hielt ihr Gesicht unter den eiskalten Strahl des Wasserhahns. Bei einem Blick in den beinahe blinden Spiegel erhaschte sie einen Blick auf ihr eingefallenes, blasses Gesicht und die violetten Augenringe unter ihren Augen. Sie sah aus wie ein verdammter Junkie.
„ Na, Süße was machst du denn hier?“, ertönte es von der anderen Seite des Raumes und als Audrey sich umdrehte, sah sie wie ein schmalschultriger Mann mit fettigen Haaren auf sie zusteuerte, der noch mieser aussah, als sie selbst. Audrey blieb stehen und zog lediglich die Augenbrauen hoch, als sich der Kerl vor ihr aufbaute und mit einem durchsichtigen Päckchen vor ihrer Nase herumwedelte. „ Willste ´ne Line. Für eine so eine Süße wie dich gibt’s auch nen süßen Preis!“ Audrey schüttelte nur den Kopf, drehte sich um und ging auf den Ausgang zu.
„Hey!“, seine Hand legte sich auf ihre Schulter und drehte sie zu sich herum. „ Verpiss dich!“, antwortete Audrey ruhig und schlug seine Hand von ihrer Schulter und verließ kopfschüttelnd die Männertoilette. Am nächsten Mülleimer blieb sie stehen und feuerte die restlichen

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Kommentare

thrustworthy schrieb am 2010-05-28 22:33:08:
schreibst du hier eigentlich noch weiter? ich find den anfang nämlich echt vielversprechend^^
thrustworthy schrieb am 2010-05-24 21:32:12:
also, konstruktive kritik: ;P ich mag deinen schreibstil. es sind natürlich noch einige kleine grammatikfehler drin, aber die stören nicht großartig. eine sache die mir aufgefallen ist: bring ein paar mehr absätze rein, dann erkennt man eher, wer redet, ich hatte nämlich teilweise das prob, dass ich das nicht ganz wusste, und musste den absatz erneut lesen. bin aber echt gespannt auf mehr! warte auf ne fortsetzung^^
Becki Raaberlaren schrieb am 2010-03-04 20:05:20:
Ich würde mich wirklich über ein Feedback freuen.... :( Also wenn jemand irgendwas zu sagen hat. Lasst´s raus ;)

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