Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Fantasie und Liebe > Vampire

Renesmees Geschichte

von Anna Schmidt

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Renesmees Geschichte



Vorwort:

Bitte lebe nur ein bischen!, hatte sie gesagt. Warum ließ ich mich immer von ihr so sehr beeinflussen? Wie konnte ich sie dieser Gefahr aussetzen? Wie konnte ich behaupten, sie zu lieben? Hätte ich auf meinen Verstand gehört und nicht auf mein Herz, hätte sie andere, normale Freunde gehabt. Dann müsste ich mich jetzt nicht zwischen zwei Entscheiden. Sie wäre einfach ihren Weg gegangen, ohne mich.
Er guckte mich scharf an und streckte die Hand nach meinem Arm aus. Ich zog ihn weg, bevor er ihn berühren konnte. Er durfte mich nicht berühren. Ich konnte sie doch nicht noch einmal verraten!
Ich stand vor einer Entscheidung: Wen sollte ich retten?


Vanessa Wolfe - Prolog

Da saß ich wie jeden Tag in der Cafeteria und stocherte in meinem Essen rum. Allein. Ich bin immer allein. Ich möchte es auch nicht ändern. Ich verdiene kein schönes Leben. Ich schlug mir gegen den Kopf. Ich wollte auch nicht darüber nachdenken wieso. Ich hasste es nachzudenken. Jedenfalls seit ... Ich versetzte mir noch einen Schlag und zermatschte meine Nudeln weiter.
"Vanessa Wolfe!", sagte ein Mädchen, Courtney. Mein Kopf schnellte in die Richtung aus der die Stimme kam. Ein anderes Mädchen saß neben Courtney. Sie war neu in Monticello und hieß soweit ich weiß Laura O'Brian. Einfallsloser Name ...
Laura zuckte vor mir zurück. Ich runzelte die Stirn und überlegte warum. Ihr Herz pochte etwas schneller als vorhin. Ich kaute auf meiner Lippe rum und suchte den Blickkontakt zu Laura. Vielleicht konnte ich aus ihrer Mimik lesen, wie ich sie angeguckt hatte. Ich hatte mir nämlich fest vorgenommen neue Schüler nicht mehr wütend anzustarren, nur weil sie nicht selber zu mir kommen und mich fragen wie ich heiße. Seh ich denn so furchteinflößend aus? Ich schüttelte den Kopf und versuchte das Bild von meinem morgendlichem Spiegelbild wieder aus meinem Hirn zu verscheuchen. Ich sah wieder zu Laura. Sie hielt den Blick gesenkt und starrte auf ihr Essen. Was sie wohl in meinem Blick gesehen haben muss, dass sie plötzlich so still ist? Ich hab mich echt bemüht sie nicht anzustarren und wütend auszusehen. Anscheinend vergebens ...
Aber es war doch wirklich ärgerlich das mich keiner selbst fragt, oder? Ich würde nicht antworten, denn ich rede schon seit fast einem Jahr nicht mehr, aber es geht ums Prinzip. Mir stiegen die Tränen in die Augen. Vor fast einem Jahr ... Ich vergrub das Gesicht in den Händen und schob das Tablett mit dem Essen weg. Vor fast einem Jahr war ich noch eine andere. Ich war erfüllt mit Lebensfreude. Ich bin rumgehüpft wie ein kleines Kind. Ich habe mit meiner Familie Spaß gehabt. Esme hat mir Privatunterricht gegeben und Dad hat mir das Klavier spielen beigebracht. Alice und Rose haben mich jeden Tag eingekleidet. Mit Mom war ich immer spazieren. Wir konnten gut schweigend nebeneinander her laufen. Es war nicht unangenehm.
Ich versuchte nicht weiter über meine Familie nachzudenken. Im Alter von 14 Jahren hatte ich es geschafft meine ganze Familie zu töten. Ich hatte zwar nicht selber Hand angelegt, aber ich war verantwortlich dafür, dass sie da waren.
Ja, früher war ich eine andere. Renesmee Cullen war ich. Jetzt bin ich ein anderes Mädchen. Ich rede nicht mit Jake, der sich auf mich geprägt hatte. Eine Eigenschaft von Werwölfen - oder besser gesagt Gestaltenwandler. Ich rede nicht nur nicht mit Jake, ich rede mit niemandem. Ich bin still für mich. Sitze da und tu Buße. Nachts habe ich Albträume. Auch das ist gut für meine Buße. Aber ich werde nie genug Buße tun können. Ich werde in alle Ewigkeit leben - sofern sie mich nicht finden - aber ich werde nie genug gebüßt haben. Die Ewigkeit wird erbarmungslos mit mir sein und mich quälen. So wie ich es verdiene ...
Es klingelte zum Ende der Mittagspause. Ich rieb mir die Augen trocken und brachte mein unangerührtes Tablett weg. Jedenfalls war das Essen nur zermanscht und nicht gegessen. Blut ist immer noch besser als stinkendes Menschenessen.

Nach der Schule tuckerte ich in meinem Auto nach Hause. Es war zwar kein langer Weg, denn Monticello ist eine sehr kleine Stadt - sogar kleiner als ... Forks.
Zu Hause ging ich ohne Umwege in mein Zimmer, schmiss die Tasche in eine Ecke und setzte mich an den Schreibtisch. Ich atmete tief ein und aus, ermahnte mich die Ruhe zu bewahren. Schon oft hatte ich mit dem Gedanken gespielt mich umzubringen. Aber das wäre feige. Ich muss meine Strafe absitzen und kann mich nicht einfach umbringen, so wie ich es meinen Eltern angetan habe. Außerdem würde ich Jake damit wehtun. Ich hatte ihm schon genug wehgetan. Da musste ich mich nicht auch noch umbringen. Nein, ich würde meine Strafe klaglos absitzen.
Seufzend stand ich auf, holte meine Tasche und machte mich an die Hausaufgaben.
Ich hörte den Motor, sein Herz und seinen Atem noch bevor er durch die Tür kam. Jake kam nach Hause von der Arbeit. Wie jeden Tag kam er in mein Zimmer und wie jeden Tag fand er mich am Fenster stehen, in die Ferne gucken.
"Was willst du heute essen?", fragte er. Ich zuckte mit den Schultern, wie jeden Tag. Ich würde sowieso nichts essen. Das wusste er, aber er wollte wohl die Höflichkeitsregeln bewahren und trotzdem nachfragen. Mich störte es nicht. Jacob ging wieder raus und ich hörte ihn in der Küche rumhantieren. Spaghetti, was für ein Einfallsreichtum er doch hat.
Als ich hörte wie er das Essen auf den Tisch stellte, gesellte ich mich zu ihm. Unser Zusammensein bestand leider nur noch aus Höflichkeit.
Ich sah ihm beim Essen zu, setzte mich aber danach nicht mehr mit ihm auf das Sofa um Fernsehen zu gucken. Das machte ich nie.
"Wir müssen bald wieder jagen gehen.", sagte Jake als er sich erhob und seinen Teller abwusch. "Hast du denn noch keinen Durst? Es ist fast zwei Wochen her das wir jagen waren." Ich schüttelte kaum merklich mit dem Kopf. Ich hatte noch keinen großen Durst. Es war mir sowieso recht egal, aber irgendetwas musste ich zu mir nehmen. Sagt Jacob jedenfalls. Anfangs habe ich versucht mich zu Tode zu hungern, dann hat er mir aber Menschenessen eingezwängt und ich habe freiwillig Blut getrunken nur um den Kohl nicht essen zu müssen. Gott, hat der gestunken.
"Am Wochenende gehen wir jedenfalls jagen, Renesmee. Du musst etwas zu dir nehmen. Ich schwör dir, ich füll dich sonst wieder mit Kohl!"
Ließt er meine Gedanken? Ich dachte er wäre ein Gestaltenwandler, nicht D ... Nicht daran denken. Nicht daran denken. Vergebens! Die Tränen schossen gegen meinen Willen in die Augen und überfluteten sie. Ich drehte mich schnell um damit Jacob mich nicht sieht und verschwand eilig im Zimmer. Ich legte mich auf mein Bett und schloss die Augen. Die letzten Tränen flossen hinaus.
Früher hatte ich nie weinen müssen. Nur einmal! Es war, als sie das erste mal da waren. Sie dachten ich wäre ein unsterbliches Kind und wollten mich vernichten. M ... Mom hatte sich von mir verabschiedet. Sie wollte, dass Jake mit mir wegrennt als es so weit war. So wollte sie es auch

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Kommentare

Vanessa schrieb am 2011-05-06 20:09:53:
kannst du bitte weiter schreiben? ich möchte bitte wissen wie es weiter geht
gruß vanessa
lana schrieb am 2010-09-30 18:32:17:
deine story ist super
ich wart jetzt schon seit monaten auf eine fortsetzung
schreib bittttttte weiter
lg
aya schrieb am 2010-05-02 19:05:49:
kommt da noch was
denn ich find die geschichte voll fesselnd
würd gerne wissen wie´s weiter geht.
Lg
Jessie schrieb am 2009-09-12 19:01:52:
Hey,
ich find deine Story echt gut geschrieben und musst unbedingt weiterschreiben ;-)
Bela schrieb am 2009-07-07 16:32:17:
Hallo Anna,

schreib doch bitte bald weiter. Du hast meine Lesesucht geweckt;-)))
Aurora schrieb am 2009-05-14 18:32:51:
Hi
Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich mag vortsetzungsgeschichten von büchern etc eigentlich nicht so wirklich. ich könnte auch nie eine schreiben, glaube ich. wenn ich eine geschichte schreibe, dann sind die handlung, die personen und ihre charaktere, die vorgeschichten, das umfeld usw meine produktion. ich hab dann sozusagen eine gewisse macht darüber, was in einer geschichte passiert. jeder autor denkt, fühlt und verfolgt ein anderes ziel, wenn er schreibt (glaub ich halt) und deshalb finde ich es ziemlich schwierig, an etwas anzuknüpfen, dass bereits existiert. ich weiß nicht, ob ich sowas nachfühlen konnte. schwierig wird es vor allem wenn die "Originale" so erfolgreich waren und sind wie die Twilight - Saga.

ich hab die ganze story jetzt trotzdem auf einen sitz durchgelesen =)
hab halt die tatsache ignoriert, dass ich die personen und so schon kenne.... aber die geschichte ist ziemlich gut geworden. ist am anfang vielleicht ein GANZ KLEINES BISSCHEN zäh, aber es wird schnell flüssiger zum lesen, und richtig spannend. die idee ist sehr gut, und die umsetzung prinzipiell auch.... achte nur ein bisschen auf rechtschreibfehler, da sind schon einige drinnen, teilweise schlimme... zum beispiel: "ich legte den kopf SCHRÄK" statt "schräg" oder irgendwas war mit: "VERNHALTEN" statt "fernhalten".... einfach besser aufpassen..
und du musst unbedingt eine fortsetzung schreiben. bitte. du hast mich neugierig gemacht. hahahahah.

naja ich hoffe du kannst was damit anfangen, ich hab keine ahnung ob das, was ich geschrieben habe, irgendeinen sinn ergibt =)

Liebe Grüße, Aurora



ernsthaft, BITTE eine fortsetzung...

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.