Requiem für eine Welt die es nichtmehr gibt
von
Michael Behofsics
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Requiem für eine Welt die es nicht mehr gibt
In einsamen Nächten erinnere ich mich gern an ihren Körper.
An ihren Duft, wenn ein Windhauch mir ihr Haar entgegen weht.
An schlanke Finger in meinem Haar, meinem Nacken, auf meinem Gesicht.
An die Augen die mich ansehen, manchmal traurig, manchmal lächelnd. Manchmal voller Leidenschaft.
An die Umarmungen, manchmal aus Liebe, wenn es kalt ist, um sie zu wärmen.
An die Beine die sich um meinen Körper schlingen.
An die Küsse im Bett, Küsse im Regen, Küsse im Gras, Küsse in verrauchten Spelunken, Küsse auf Parties, Küsse im Dunkeln, Küsse am Morgen, Küsse aus Liebe, Küsse aus Verzweiflung, Küsse die mir den Atem rauben, Küsse die mir den Verstand rauben.
In einsamen Nächten flüchte ich mich in diese Welt aus Zärtlichkeit und Gefühl, und Verlangen und Leidenschaft.
Und wenn ich zurückkehre erschient mir meine Welt noch ein bisschen trister.
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