Resi und Jakob
von
chiomara
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Augen recht gut, geschickt gegen Resis Fenster. Lange tut sich gar nichts und Jakob ist nun bereit auch einen größeren Stein zu werfen, da geht das Licht in ihrem Zimmer an. Die Balkontür wird geöffnet und mit wehendem Haar lehnt sich Resi nun über die Brüstung. „Was...“
„Resi, ich bins, Jakob“, raunt er ihr zu.
Resis starrt angestrengt in die Dunkelheit, dann sieht sie seinen Schatten.
„Was..“ stottert sie wieder.
„Hör mir nur zu, ich bitte dich“ und er legt los:
„Wie der Himmel im Sommer so blau sind deine Augen
Wie Feenhaar, so ist das deine
Dein Blick, so lieblich, dass mein Herz mir rührt
Deine Worte, so schön und so gut und so richtig
Meine Resi, liebste Resi, du gabst mir wieder Sinn
nun geh doch nicht fort, denn ich brauch dich so sehr,
komm jetzt sofort hierhin!
„Aber, aber Jakob, was tust du denn?“
„Das habe ich nur für dich geschrieben, und hier, hier hab ich noch einen Strauß für dich, die schönsten Rosen.“ ereifert sich Jakob. „Ich werde ihn dir hoch werfen!“
„Lieber n...“
Zu spät, Jakob wirft, im Affekt fängt Resi und quietscht leise auf, die Dornen.
„Oh, daran hab ich nicht gedacht, hast du dir sehr wehgetan?“ fragt Jakob kleinlaut.
„Es geht“ kommt von oben. „Jakob, du hast dir so viel Mühe gemacht, und das nur für mich“ Resi ist den Tränen nahe.
„Ich...ich hätte nie gedacht es noch einmal in meinem Leben zu sagen, aber ich.. ich liebe dich, Resi“
Nun fließen oben die Tränen.
„Oh, Jakob, bleib wo du bist, ich komme herunter.“ Nach unendlich langen fünf Minuten fliegt Resi, noch im Nachthemd, ihrem Jakob in die Arme.
„Und nun?“ flüstert sie ihm ins Ohr.
„Und nun gehen wir beide fort von hier, ich hab ein wenig gespart und ich wünsche mir ein kleines Häuschen mit Garten für uns beide.“ Damit drückt er ihr einen Kuss auf die tränenfeuchten Wangen.
„Folgst du mir?“ „Bis ans Ende der Welt“ kommt die Antwort. „Ich liebe dich“
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