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Kategorien > Science Fiction > Serie

Return to Home - Alles hat ein Ende

von Bone1979

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Alles hat ein Ende
(09.07.2008)
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"Diplomatie ist das Werkzeug der Schwachen"
(Oclean Prime)

-Prolog-
Seine Bemühungen seinen Vater davon zu überzeugen die Pläne aufzuschieben blieben erfolglos. Zu lange hatte er auf diesen Moment gewartet. Nach Jahrhunderten im Schatten der großen Sternennationen trat das Sternenreich Oclean hinaus, um seinen Platz im Universum einzunehmen. Für dieses Ziel hatte sein Vater alles geopfert was ihm einst Lieb und Teuer war. Jene, die sich ihm in den Weg stellten, ihn versuchten davon abzuhalten oder anderweitig versuchten seine Pläne zu sabotieren bezahlten es mit ihrem Leben und ihren Familien. Ganz egal welche gesellschaftliche Stellung sie innehatten oder wie viel Geld und Macht Sie besaßen.
Sein Vater war keinesfalls dem Wahnsinn verfallen oder verrückt. Er tat die Dinge, weil er dazu in der Lage war. Politische Ränkespiele, wie sie die Herren und Damen im Senat spielten waren nicht seine Art. Er war ein Stratege, Planer und Taktiker. Kein Diplomat, der heute das sagte und morgen etwas anders.
Neben ihm stand eine Frau, die er viele Jahre nicht gesehen hatte. Anfangs schien Sie ihm fremd. Es fiel ihm schwer ins Alltagsleben zurückzufinden. Schließlich unterschieden sich das Leben bei den Menschen und Ocleanern viel mehr als er zu Anfang glaubte. Vor allem die Stellung der Frau erwies sich als äußerst befremdlich. Selbst nach Jahren fiel es ihm schwer diesen Umstand zu akzeptieren.
Wie bei Ihnen üblich stand seine Frau seitlich einen Schritt hinter ihm, den Kopf auf den Boden gerichtet. Frauen war es nicht gestattet Politische Ämter zu bekleiden, im Management tätig zu sein oder höher gestellte Aufgaben zu haben. Dabei hatte er gesehen, zu was Frauen in der Lage waren. Die besten Beispiele waren Admiral Vic’torja und Vize Admiral Kijra. Obgleich er den beiden Frauen nie begegnet war, eilte Ihnen ihr Ruf voraus. Erst jetzt erkannte er wie antiquiert ihre Gesellschaftsform war.
Shira hob ihren Kopf nur ein wenig, schaute ihn an und schenkte ihm ihr bezauberndes Lächeln. Er erwiderte das Lächeln. Mit einem wundervollen Strahlen sah seine Frau wieder zu Boden. Ob Frauen seines Volkes jemals die Freiheit und Gleichstellung der Frauen in der Union bekamen? Er wusste es nicht. Jede Veränderung braucht Zeit, sagte man bei den Menschen.
Er sah wieder nach vorne. Hinter dem Panzerglas der Kuppelplattform lag die Weite des Weltraums, unzählige Sterne, die Sonne die Oclean Prime umkreiste, die Drei Monde, den Gasriesen und die Heimatwelt vom Sternenreich Oclean.
Im Orbit des 1. Mondes befanden sich Fünf der modernsten Werften des Reichs. Zwei weitere waren im Bau. Aus einer Werft zogen 12 Schlepperdrohnen ein Raumschiff, dass eine neue Epoche einläutete. Es handelte sich um ein Schlachtschiff, dem weitere Folgen sollten und dem Sternenreich eine Schlagkraft verlieh, die selbst der Union und den Crjanern gewachsen war.
So stolz ihn der Anblick auch machte, war ihm klar, was dadurch eingeläutet wurde. Eine Expansion, die das Sternenreich zur Dritten Macht in der Galaxie machen sollte. Der heutige Tag war der Anfang. Doch jeder Anfang hatte auch ein Ende, da gab er sich keiner Illusion hin. Wie das Ende aussah, bereitete ihm schlaflose Nächte. Schließlich hatte er lange genug mit und unter den Unionern gelebt, um zu wissen, wie ihre Reaktion aussah.
Als das Schlachtschiff die Werft verlassen hatte, lösten die Schleppdrohnen die Verbindungen und zogen sich zurück. Kurz danach sahen sie wie der Antriebskern hochgefahren wurde und sich das Kriegsschiff fortbewegte.
Ein Moment, der bei ihm eine Gänsehaut verursachte. Zum allerersten Mal kamen ihm Zweifel am Vorhaben seines Vaters.
________________________________________

-Eins-
Wie auf allen Raumschiffen gab es auf dem Schlachtkreuzer Darwin der Vereinten Terra-Gvan Flotte einen Tag-Nacht Rhythmus wie er auf Terra herrschte.
Zurzeit war Nacht auf der Darwin. Das Licht auf den Korridoren war um Fünfzig Prozent verringert worden. Um die Nacht auf Terra zu simulieren. Auf Raumschiffen der Vereinten Flotte gab es einen 25 Stunden Dienst, solange dauerte ein Tag auf Terra.
Das Kommando über die Darwin hatte Lieutenant Commander Dosa. Er war 27 Jahre, hatte die Flottenakademie als Zweitbester seines Jahrgangs abgeschlossen. Vor seinem Dienst auf dem Schlachtkreuzer war er Zweiter Offizier des Außenpostens Helena, nahe der Grenze zur Republik Goja. Als der Außenposten geschlossen wurde, versetzte man ihn als frisch gebackenen Lieutenant Commander auf den Kreuzer Noha. Die Noha war Teil des Flottenkontigents der Union für die Friedensmission E’an-Tanis-Sioxs. Sie gehörte jenem Flottenverband an, der Tanis Home kontrollieren sollte. Als die Familien auf E’an gegen die Marines der Friedenstruppen vorgingen, starteten die Tanis zusammen mit den Sioxs Angriffe auf die Flotte der Friedenstruppe.
Wegen des Rückzugs der Malianischen Streitkräfte mussten die verbliebenen Kräfte der Friedenstruppe verteilt werden. Wodurch die Präsenz der Flotte stark geschwächt wurde. Worin die Tanis ihre Chance sahen.
Die Noha war in schwere Kämpfe mit der Flotte von Tanis verwickelt. Am Ende musste der Kreuzer nach Hause geschleppt werden. Wo das Schiff schließlich verschrottet wurde. Eine Reparatur hätte Zweidrittel der Baukosten eines neuen Kreuzers gekostet. Da fiel die Entscheidung nicht schwer.
Die Besatzung wurde auf die Flotte verteilt. Lieutenant Commander Dosa kam auf die Darwin. Wo er seit 5 Monaten Dienst tat. Seiner Meinung nach hätte es ihn auch schlimmer treffen können. Wenn er zum Beispiel auf ein Schiff des Verband von Admiralin Xenia versetzt worden wäre.
Sie galt als eine gemeine Sadistin, die Ihren Leuten nicht mal an den Feiertagen Ruhe gönnte. Natürlich war das nur Hörensagen, jedoch hatte keiner jener Leute, die unter ihrem Kommando standen und die er getroffen hatte, etwas anders gesagt. Ihr tun beschränkte sich dabei nicht auf die Frauen und Männer der Flotte, sondern auch auf die Marines, die dem Verband zugewiesen waren. Angeblich soll der Befehlshaber der Marines nach nur Zwei Monaten unter ihrem Verbandkommando in den Ruhestand gegangen sein. Dass ein Marine mal vor jemanden aus der Flotte kapitulierte, war ihm bisher noch nicht untergekommen.

***
Die Darwin flog die Grenze zum Sternenreich Oclean ab, ein routinemäßiger Patrouillienflug. Auf der Brücke verrichtete die Nachtschicht ihre Arbeit. Sie bestand hauptsächlich darin Systemdiagnosen, Reparaturen oder Wartungsarbeiten durchzuführen.
Sie wurden auf ihrem Patrouillienflug von Zwei Zerstörern aus ihrem Teilverband begleitet. Die Aufgabe der Drei Kampfschiffe war es das Wartungsschiff zu schützen, das Sie begleiteten. Es nahm notwendige Wartung-, und Instandsetzungsarbeiten an den Sensorplattformen vor, die auf ihrer Route lagen.
Dosa sah auf dem Taktischen Display, wie das Wartungsschiff langsam an die nächste Sensorplattform heran flog

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Kommentare

Bone1979 schrieb am 2010-02-01 16:58:07:
Überarbeitete Episode trägt folgenden Titel: Es beginnt I
Bone1979 schrieb am 2009-10-10 13:03:51:
Diese Episode ist überholt und seiner Form nicht mehr aktuell.
Eine alternative Version ist in Arbeit.
Leider hat sich das erst nach der Fertigstellung weiterer Episoden ergeben.
Bone1979 schrieb am 2008-09-16 14:36:08:
!!!Kommentare sind gewünscht und werden ausdrücklich erbeten!!!

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