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Kategorien > Science Fiction > Serie

Return to Home - Alpha Centauri (Part I)

von Bone1979

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Alpha Centauri
(Part I)

***

Vor wenigen Tagen feierten die Menschen auf der Erde das Hundertjährige bestehen der Demokratischen Erdrepublik. Überall fanden Festlichkeiten statt. Auf den Straßen gab es Feste mit Musik und abschließenden Feuerwerk. Der Hundertjährige Jahrestag war gleichzeitig ein historischer Moment. Seit jenem Tag herrschte Frieden auf der Erde. Die Länder führten keine Kriege mehr gegeneinander oder miteinander. Kein Land verfügte mehr über eine Armee. Alle nationalen Streitkräfte wurden der damaligen Erdrepublik unterstellt. Welche als einzige die Befehlsgewalt über die weltweiten Streitkräfte besaß.
Catherine Vega hatte den Feiertag mit ihrer Familie im kleinen Kreis gefeiert. Zusammen mit ihrer Mutter, Schwester und Bruder, sowie deren Familien. Catherine selbst besaß keine Familie. Sie war einmal verlobt gewesen, doch das war Jahre her. Inzwischen hatte ihr damaliger Verlobter eine andere Frau geheiratet und lebte glücklich und zufrieden auf einer Ranch seiner Familie in Südafrika.
Catherine saß in einem Abteil der Kontinentalen Untergrundmagnetbahn und schaute auf die Streckenübersichtskarte. In Einer Stunde würde die Magnetbahn in Madrid eintreffen. Der Hauptstadt der Erdrepublik. Nach der Auflösung der UN Vollversammlung und der Gründung der Erdrepublik wurde aus dem Kanditatenpool die zukünftige Hauptstadt gewählt. Das war zugleich die Erste Amtentscheidung vom Erdparlament.
Sie besaß ein kleines Apartment in der Altstadt. Ihr gefiel es in Madrid. Es war eine schöne Stadt, die einen besonderen Glanz besaß. Vor allem das Alte Madrid gefiel ihr besonders. Darum hatte sie sich auch ein Apartment in einem historischen Künstlerviertel gemietet. Für einen Kauf reichten ihre Ersparnisse nicht.
Vor Drei Jahren hatte Catherine einen Posten im Katastrophenamt der Erdumweltbehörde für die Region Asien angetreten. Aus diesem Grund war sie nach Hongkong gezogen, wo das Katastrophenamt für Asien seinen Hauptsitz hatte. Sie hatte dort das Amt für die Wiederaufbauhilfe Westasien. Zusammen mit ihrem Fünfzigköpfigen Team hatte Catherine Vega versucht den Menschen in Westasien so gut es ging zu helfen. Dabei war sie sich nicht zu schaden auch mal selbst Hand anzulegen, oder sich mit Landesregierungen anzulegen. Durch ihre Arbeit hatte sie sich auf Regierungsebene nicht viele Freunde gemacht. Was ihr auch gänzlich egal war, schließlich war es ihre Aufgabe den Menschen zu helfen. Genau das tat sie zusammen mit ihren Leuten.
Ihre Reise nach Madrid war Offiziell. Die Staatssekretärin der Erdumweltbehörde hatte sie zu einem vertraulichen Gespräch nach Madrid geladen. Zusätzlich hatte man ihr einen Flug von Hongkong nach Alexandria gebucht. Von Alexandria aus ging es mit einem Erste Klasse Ticket der Kontinentalen Untergrundmagnetbahn nach Madrid. Zwischenstationen machte die Hochgeschwindigkeitsbahn in Iraklion (Griechenland), Valletta (Malta), Cagliari (Italien), Palma (Spanien) und Valencia (Spanien). Alles zusammen dauerte die Reise Sieben Stunden.
Mit durchschnittlich Siebenhundert Stundenkilometer schoss die Magnetbahn durch die am Meeresboden gelegene Röhre. Auf den Hochgeschwindigkeitspassagen konnten Magnetbahn-züge eine Geschwindigkeit von Neunhundertfünfzig Kmh erreichen. Da es keinen freien Flug mehr von Hongkong nach Madrid gab, musste sie mit der Magnetbahn weiterreisen. Was sie genau in Madrid erwartete wusste Catherine nicht. Niemand hatte ihr etwas gesagt oder eine Andeutung gemacht weswegen sie dringend nach Madrid musste.
Letztenendes spielte es auch keine Rolle. Catherine glaubte den Grund dafür zu kennen. Beim letzten Einsatz mit ihrem Team hatte sie dem pakistanischen Gouverneur von Kaschmir die Nase gebrochen. Dafür hatte sie eine Nacht in einem pakistanischen Gefängnis verbracht und war ausgewiesen worden. Auf der Indischen Seite Kaschmirs wurde sie vom indischen Gouverneurssekretär erwartet. Der indische Gouverneur lud sie ein die Hilfsaktion von da aus zuleiten. Im Gouverneurspalast angekommen, nahm sie eine Dusche und begann dann mit Hilfe der indischen Regierung eine Großangelegte Hilfsaktion zuleiten.
Siebzehn Stunden später wurde sie aufgefordert nach Hongkong zurückzukehren. Catherine übergab an ihren Stellvertreter Bruno Berger. In Hongkong angekommen bekam sie von der Sekretärin ihres Chefs einen Umschlag ausgehändigt. Indem befanden sich die Reisetickets, sowie die unmissverständliche Dienstanweisung sich umgehend in Madrid zumelden.
Vor ihrem Abflug hatte Catherine versucht herauszufinden wie schlimm es um ihre Person stand. Keiner konnte oder wollte ihr diesbezügliche Informationen geben. Demzufolge ging sie vom schlimmsten aus. Mit Sicherheit musste sie vor eine Untersuchungskommission und ihre Sicht der Dinge erklären. Der indische Gouverneur hatte ihr jedoch versichert seine Regierung würde sie unterstützen. Er hatte bereits ein Protestschreiben nach Madrid geschickt. Ob das half, bezweifelte sie ein wenig.
Ganz gleich was geschah, sie hatte richtig gehandelt. Wenn sie aus dem Regierungsdienst ausscheiden musste, fand sich bestimmt eine Stelle in der Privatwirtschaft. Dahingehend machte sich Catherine keine Sorgen.
Das Fenster hellte sich langsam auf. Soeben war die Magnetbahn an die Erdoberfläche zurückkehrt und fuhr in der Oberröhre weiter in Richtung Madrid. Die Skyline Valencia, sowie der Hafen, verschwanden innerhalb von Sekunden. Mit Sechshundert Kmh schoss die Magnetbahn durch die spanische Landschaft. Trotz der Hohen Geschwindigkeit bot sich einem ein herrlicher Blick.

***

Morgens um Sieben Uhr traf Catherine in Madrid ein. Vom Bahnhof aus nahm sie ein Taxi zu ihrem Apartment. Bevor sie ihrem regierungsdienstlichen Ende entgegen schritt, wollte sie Duschen, sich umziehen und frühstücken.
Um Achtuhr Zwanzig bezahlte sie indem Cafe, um die Ecke, ihr Frühstück und nahm den städtischen Verkehrszug ins Regierungsviertel der Erdregierung. Beim Regierungsbahnhof stieg Catherine zusammen mit hunderte anderen aus und betrat beim verlassen vom Bahnhof den Regierungscampus. Von dort aus ging sie zum Sitz der Erdumweltbehörde. Wie die meisten Hauptsitze der Erdregierung handelte es sich beim Sitz ihres Arbeitgebers um einen Wolkenkratzer aus Glas, Chrom und Ultrastahlbeton.
Wenige Schritte vor der Drehtür befand sich ein Granitblock. Auf der geschliffenen Sichtseite stand – Sitz der Erdumweltbehörde. Darunter stand das Gründungsdatum. Sie ging dran vorbei, durch die Drehtür und betrat die Eingangshalle der Erdumweltbehörde. An den Wänden hingen Gemälde vom Amazonas, Antarktis, Grand Canyon, Nil, Mount Everest und Serengeti.
Catherine ging am Infoschalter vorbei zu den Fahrstühlen, stieg mit einer Gruppe Frauen und Männern ein und drückte den Rufkopf der Direktoretage. Im 75. Stock stieg sie aus, ging am Empfang vorbei, den Flur entlang und bog in einen Vorraum ab. Dort saß die Sekretärin ihres Chefs.
„Ich muss zum Direktor.“
„Haben sie einen Termin?“, erwiderte die

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