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Kategorien > Science Fiction > Serie

Return to Home - Die Maskerade

von Bone1979

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Die Maskerade
(25.10.2007)

Prolog

Der Raum hatte dunkelgrüne Kacheln an den Wänden. Die Decke hatte einen grauen Anstrich und zwei Neonleuchten sorgten für die Beleuchtung. Der Boden war mit Plastikkacheln in Grau belegt. In der Mitte stand ein Tisch aus Aluminium der im Boden verankert war. Auf einer Seite standen zwei Stühle und gegenüber nur einer. Sie waren wie der Tisch aus Aluminium und hatten eine harte Polsterung. Gleich an der Wand neben der Tür befand sich ein wandbreiter Spiegel, dessen einzige Funktion daran bestand vom dahinterliegenden Raum in diesen Raum zusehen.
Mario Hoffmann musste feststellen dass die Verhörräume aus den Holofilmen so aussahen wie in der Realität. Er hatte sie sich immer anders vorgestellt. Beim dem Gedanken musste er schmunzeln. Jetzt hatte er seinen eigenen Eindruck von Verhörräumen.
Die Tür glitt beiseite und zwei Personen traten herein. Der Mann trug einen einfachen Anzug von der Stange. Er hatte dunkle Haut, einen stechenden Blick und sah durchtrainiert aus. Gleich hinter ihm betrat eine junge Frau den Raum. Sie trug ein bequemes Kostüm. Ihre schwarzen Haare waren zu seinem Pferdeschwanz zusammengebunden. Die mandelförmigen Augen waren wachsam und wirkten freundlicher als die des Mannes. Ihr Teint zeigte ihre asiatischen Wurzeln. Hinter ihnen schloss sich die Tür wieder.
Die beiden setzten sich auf jeweils einen Stuhl. Aus ihrer Aktentasche holte die Mischlingsfrau ein Datenpad heraus und einen altmodischen Notizblock. Ihr Kollege saß einfach nur da.
„Bitte geben sie ihren Namen und Rang für das Protokoll an.“, sagte der Mann mit harter Stimme.
„Mario Hoffmann. Lieutenant der Vereinten Flotte.“
„In welchem Bereich der Flotte sind sie tätig?“, fragte die Frau mit sanfter Stimme.
„Im Zentrum für Entwicklung & Technik der Vereinten Streitkräfte.“, antwortete Mario knapp. Nur auf das antworten, was man gefragt wurde.
„Welchem Projekt im ZETS sind sie zugeteilt?“, wollte der Mann wissen.
Mario schwieg einige Sekunden. „Amadeus.“ Die Partnerin machte sich eine Notiz.
„Seit wann sind sie im Projekt Amadeus tätig?“
„Siebzehn Monate.“
„Wo waren sie woher tätig?“, fragte die Mischlingsfrau weiterhin freundlich. Ihr Kollege hingegen ließ jede Freundlichkeit vermissen. Guter Cop, Böser Cop.
„Im Flottenprogramm Tiberius zur Weiterentwicklung von Plattformen aller Art.“, antwortete Mario kooperativ. „Meine Aufgabe war es die Nahbereichssensoren mit dem Raketenleit-system zukoppeln.“ Der Mann funkelte ihn kurz an. Anscheinend hatte Mario eine Antwort auf eine Frage vorweggenommen.
Seine Kollegin sah ihn kurz an und machte sich eine weitere Notiz. „Was war ihre Aufgabe beim Amadeus Projekt?“, fragte sie statt ihr Kollege.
„Ich sollte die Probleme der Zielreichweite beheben.“
Nun nahm der Mann das Datenpad zur Hand, aktivierte es und tippte was ein. Kurz darauf legte er es wieder auf den Tisch. „Erzählen sie vom Anfang, wie sie zum Amadeus Projekt gekommen sind.“, forderte der Mann forsch.
Mario sah ihm einige Augenblicke in die Augen. Eine offene Abneigung schlug ihm entgegen. Seine Partnerin hingegen schien weitaus offener zu sein. Jedenfalls sah er bei ihr nichts, was ihn an seiner Einschätzung zweifeln ließ. Mario legte seine Hände auf die Tischkante. Er trug Magnetfesseln. Ein kurzer Blick zur Decke. Wo war er da bloß reingeraten! Bevor er intensiv darüber nachdenken konnte, blickte Mario die beiden Agenten vom Ab-wehrdienst der Streitkräfte an. Es schien schlimmer zu sein, als er gedacht hatte. Also begann Mario zuerzählen…

~1~
Mario schob seine Schlüsselkarte ins Wohnungsschloss. Die Tür zu seiner Wohnung in Vega Stadt glitt beiseite und er trat ein. Seit seinem letzten Besuch hatte sich nichts in der Wohnung verändert. Alles andere hätte ihn auch gewundert. Seine Nachbarin, Ingrid Oz, goss seine Blumen und hatte daher eine Schlüsselkarte für seine Wohnung. Die Rentnerin war eine liebe Frau. Zurzeit war sie auf Kreuzfahrt. Als sein Versetzungsbefehl kam, hatte er ihr eine Nachricht geschickt. Sie freute sich das er wieder zurückkehrte. Leider konnte sie bei seiner Ankunft nicht dabei sein, da sie zu diesem Zeitpunkt auf der alljährlichen Kreuzfahrt mit ihrer Freundin Viktoria Javi war.
Mario stellte seine Reisetasche neben der Kommode ab. Die Schlüsselkarte legte er ins Glas-gefäß, das er vor Jahren auf einem Flohmarkt kaufte. Zu dieser Zeit studierte er Allgemeine Raumtechnik an der Technischen Hochschule in Am’osh. Ein Stipendium der Flotte ermöglichte es.
Gleich nach seiner Grundausbildung kam er ins Technische Corp der Streitkräfte. Wo Mario seinen Grundwehrdienst ableistet. Kurz vor Ende bewarb er sich auf einen Studienplatz an der Technischen Hochschule. Da ihm der passende Bildungsabschluss fehlte, beantragte er einen Studienzuschuss durch die Flotte. Das man ihm ein Stipendium zuteilte überraschte ihn. Er verpflichtete sich für Fünf Jahre um seinen Anspruch auf das Stipendium vollständig zumachen. Mario hätte sich auch beim Studienzuschuss für Fünf Jahre verpflichten müssen, daher machte es ihm nichts aus.
Nach seinem Studium kehrte Mario ins Technische Corp der Streitkräfte auf Terra zurück. Wenige Tage, nach dem er in die Wohnung eingezogen war, wurde er auch schon zum Pega-sus Programm versetzt. Genau zu diesem Zeitpunkt war er mit den Renovierungsarbeiten in seiner Wohnung fertig geworden und wohnte seit Drei Tagen in ihr. Durch seine Versetzung ins SubSeven System bezahlte die Flotte ihm seine Wohnung. Was nicht nur bei ihm so war, sondern bei allen aktiven die nicht am Wohnungsort oder in unmittelbarer Nähe für die Streit-kräfte arbeiteten.
Vor seinem eigentlichen Mitwirken im Pegasus Programm wurde er dem Mitarbeiterstab eines Unterprogramms zugeteilt. Die Aufgabe des Stabes war es technische Konzepte zuentwickeln auf Basis der Leopard Jäger vom Air Marine Corp. Fünf Monate lang arbeitete der Stab an unterschiedlichsten technischen Konzepten. Am Ende wurden lediglich Zwei Konzepte übernommen. Eins der Konzepte brachte die Sechste Version der Leopard Jäger Generation auf den Weg. Wobei einige Änderungen vorgenommen wurden. Das zweite Konzept fand Anwendung bei einer neu entwickelten Bomberklasse, dem Takahashi Bomber. Inzwischen ging der Bomber in die Dritte Version.
So rückte Mario ins Pegasus Programm der Flotte auf. Das Unterprogramm war eine Zu-sammenarbeit der Flotte mit dem Air Marine Corp. Im Pegasus Programm wurde ein komplett neuer Schiffstyp entwickelt. Grundlage waren die in Vergessenheit geraten Korvetten. Unter der Leitung von Commander Irina Simeretov schufen sie die Pegasus Klasse. Man konzipierte eine völlig neue Art der Korvette für Raumgefechte. Durch den gewaltigen Erfolg, vor allem bei Einsätzen unter dem Kommando des Galaktischen Sicherheitsrats, liefen Korvetten der zweiten Generation vom Stapel. Die Planung für die Dritte Generation befand sich in den Schubladen.
Knappe Drei Jahre arbeitete Mario beim Pegasus

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Kommentare

Lurz schrieb am 2008-01-05 12:51:10:
Recht gut, du könntest manchmal statt einem "und" einen "," setzen oder "oder" schreiben.

Aber sonst ist das eine extrem gut gelungene GEschichte

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