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Kategorien > Science Fiction > Serie

Return to Home - Endlich zurück

von Bone1979

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Prolog

Die Schlacht war im vollen Gange. Unerbittlich warfen sich die Feinde vernichtende Raketen oder Energiebolzen entgegen. Um dem jeweils anderen soviel Schaden wie nur möglich zu zufügen. Man konnte keine Rücksicht auf die Toten nehmen. Dafür würde am Ende noch genügend Zeit bleiben. Eine Schlacht wie diese war schon mehrere Male gefochten worden. Jedes Mal starben auf beiden Seiten Soldaten. Es war eben Krieg.
Admiral Flores Thor sah auf dem Taktischen Display (=TD), an seinem Kommandositz, wie die von ihm befehligte Angriffsflotte der Vereinte Terra-Gvan Flotte (=VTGF) den Feind besiegte. Der Feind waren die Crjaner. Seit nun mehr 8 Jahren tobte der Krieg zwischen der Union und dem Reich. Ein Krieg der noch verbissener geführt wurde als der Letzte.
„Sir. Die Marines sind soeben auf dem 3. Planeten gelandet. Luftunterstützung durch Langstreckenbomber wird eingeleitet. Soll das Geschwader Oberflächenbeschuss vollziehen, Sir?“, fragte der Com-Stationsoffizier.
Die Aufklärung seiner Angriffsflotte hatte auf dem 3. Planeten des Crjanischen Systems Pa’as eine Basis entdeckt. Um die Basis zu schützen hatte die Crjanische Flotte schwere Verluste hingenommen. Anscheinend hatte der Kommandeur großen Wert darauf gelegt das die Landungstruppen des Vereinte Terra-Gvan Marine Corp (=VTGMC) nicht auf dem Planeten landeten. Dafür hatte er sogar wichtige Einheiten von seiner Hauptflotte abgezogen und zur Verteidigung des Planeten abgestellt. Was seine Hauptflotte gegen die Angriffsflotte von Admiral Flores schwächte. Eine grobe Fehlentscheidung. Dennoch behielt er die Schiffe während der Schlacht beim Planeten. Das Geschwader hatte die Linie der abgestellten Schiffe des Reichs durchbrochen und somit ein Fenster für die Landungseinheiten geschaffen. Wirklicher Widerstand kam von den Crjanern nicht mehr. Sie gaben zwar nicht auf, aber ändern tat das an der Niederlage nichts.
Die Marines sollten die Basis, die nach Einschätzung der Taktischen Aufklärung ein Gefangenlager war, erobern und sichern. Dafür stellte man den Marines das nötigste zu Verfügung. Vorrang hatten die Gefangenen und deren Unversehrtheit.

Colonel Armin Mexes besaß den Oberbefehl der gelandeten Marines. Inzwischen gab es nur noch Schachmützel mit versprenkelten Einheiten der Reichssoldaten. Das Gefangenlager war nach Stundenlangen Gefechten in Unions Hand. Die Crjaner hatten das Gefangenlager stark befestigt und alle Mittel aufgewendet um es zu Verteidigen. So was hatten die Crjaner bisher nie getan. In der Vergangenheit hatten sie die Gefangenenlager bereitwillig aufgegeben um ihre Position zustärken. Daher war Mexes überrascht als die Crjaner das Gefangenenlager so verbissen verteidigten. Es musste einen Grund geben, da war er sich sicher.
Weite Teile der Basis, die Teilweise Unterirdisch lag, waren gesichert worden. Als Mexes den Gefangenentrakt betrat, traten ihm und seinem Fünfköpfigen Stab ein bestialischer Geruch entgegen. Fäkalien, Blut und aller arten ekeliger Gerüche kamen aus dem Trakt. Der Trakt selbst war ein schlecht beleuchteter Raum, kaum größer als ein Basketballfeld. Dreimal so viele Insassen wie der Raum fasste befanden sich vor Ort. Menschen wie Gvaner waren hier eingesperrt. Für ein Fünftel der Gefangenen gab es Betten oder Matratzen. Alle Gefangenen waren sichtlich unternährt. Nicht alle Insassen trugen mehr ihre Uniform. Manche hatten sie geflickt oder sich etwas aus Fetzen zusammengeschustert. In dem Raum war es kalt.
Einen solchen Anblick hatte keiner der Marines erwartet. Es war zwar bekannt das die Crjaner die Gefangenen nicht besonders gut behaltenden, doch das hier war unter jeder Würde eines Lebewesens.
Eine Stimme ertönte aus der Tiefe des Raums. „Achtung. In Reih und Glied aufstellen.“
Wie es die Frauen und Männer gelernt hatten stellten sie sich auf. Alles fein säuberlich nach Rängen. Die Offiziere in der Ersten Reihe. Danach folgten die Unteroffiziere und die Gunnys. Hinter denen standen die einfachen Soldaten. Ein Großteil der Gefangenen waren Marines. Der Rest war von der Flotte.
Was Colonel Mexes in den Augen der Frauen und Männer sah war Ehre und Stolz. Sie waren zu einer Gemeinschaft verschmolzen, wie es sie nirgendwo sonst gab. Diese Leute hatten allem widerstanden was ihnen die Crjaner entgegen gesetzt hatten.
„Salutiert.“, schrie die Stimme.
Ein Eiskalter Schauer überkam den 46 Jährigen Marine. Die Menge vor ihm salutierte wie bei einer Militärparade. Ohne groß zu überlegen, erwiderte Colonel Mexes den Gruß.
„Rühen.“, sagte er mit trockener Kehle.
Die Menge ging in Halbacht Stellung. Manche schienen sich kaum auf den Beinen halten zu können.
„Coporal.“, rief Mexes leise. Ein junger Coporal, etwas blasser als sonst, trat zu ihm. „Geben sie den Lufteinheiten unsere Position durch. Die Sanis sollen sich die Leute ansehen. Das Medizinische Corp soll sich auf Arbeit vorbereiten.“, ordnete er an ohne den Blick von den Gefangenen zu nehmen.
„Jawohl. Sir.“, erwiderte der Coporal und nahm seine Aufgabe in Angriff.
„Lieutenant.“ Ein älterer Mann trat zum Colonel. „Captain Hill soll die Landezone sichern. Lieutenant Oberhausen und seine Leute sollen für die Sicherheit der Gefangenen sorgen. Sobald die Sanis die ersten durchgecheckt haben werden diese ausgeflogen.“, befahl der Oberbefehlshaber der gelandeten Marines.

General Angelo Barcelona besaß weißgraues Haar. Sein Körper war gezeichnet durch die 67 Jahre, welche er auf dem Buckel hatte. Der Befehlshaber des Vereinte Terra-Gvan Marine Corp trug seine Uniform stets mit Stolz und Ehre. Mit 18 Jahren trat der Sohn eines Plantagenbesitzers ins Corp ein. Schulisch gesehen war er eine Niete zu dieser Zeit. Und da er auf keinen Fall weiter die Schulbank drücken wollte, schrieb er sich als Freiwilliger für das Corp ein. Knapp 50 Jahre, ein halbes Jahrhundert später, lebte und diente Angelo Barcelona im Corp.
Heute besaß er den Oberbefehl über Tausende Frauen und Männer. Eine schwere Last. Vor allem im Krieg. Neben ihm ging der 17 Jahre jüngere Lieutenant General Al Boomer.
Boomers Haare hatten ihn bereits vor Jahren im Stich gelassen. Sein Freund leitete den Kriegsstab.
„Wie viele waren in dem Lager?“, wollte Barcelona wissen.
Hinter ihnen gingen ihre jeweiligen Assistenten. Die beiden Freunde gingen im gleichen Takt den Flur entlang. Vor ihnen räumten Marines in Kampfanzügen ledigliche Art von Hindernissen aus dem Weg. Deshalb hatten sie freie Bahn. Außerdem ging jeder dem Trupp Soldaten aus dem Weg. Um nicht grob beiseite geschoben zu werden.
„Eintausendfünfhundert. Davon sind 70%% Marines.“, antwortete Boomer knapp.
Barcelona mochte es nicht wenn man nicht gleich zur Sache kam. Ohne Umschweife, gleich das Thema, Zahlen, Fakten, Antworten, ect.
„Die längsten waren Acht Jahren dort. Manche so glauben wir, sogar Neun Jahre.“ Sein Freund und Befehlshaber sah ihn an. Beide wussten was das bedeutete. Seine Miene wurde finster. Nicht wegen Boomers Darlegung der Fakten, sondern wegen der

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