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Kategorien > Science Fiction > Serie

Return to Home - Nebukadnezar

von Bone1979

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Prolog

Noch befand sich die ehemalige Fregatte der Streitkräfte im Umbau. Klaffende Löcher, so groß wie kleine Asteroidenmonde, ließen Zweifel aufkommen das dass Raumschiff je das Raumdock verlassen würde. Überall sah man die Lichtbogenblitze der Dockarbeiter. Gewaltige Stahlplatten wurden von Dockrobots zu der Stelle geschafft, wo Dockarbeiter diese dann einsetzen wollten.
Dort wo einst die Bewaffnung der Fregatte lag hatte man zusätzlichen Platz geschaffen. In dem Raumschiff wurde der Platz mit Laboren, vergrößerten Frachträumen und erweiterten Mannschaftquartieren ausgebaut. Ebenso umgestaltet wurde die Kommandobrücke und der Maschinenraum. Auch die Energieleitungen wurden durch leistungsstärkere Komponenten ausgetauscht. Man gestaltete das Energiegitter neu, um so mehr Leistung rauszuholen. Denn sobald die ehemalige Fregatte das Raumdock verlassen hatte, sollte es nicht so schnell wieder irgendwo andocken. Es sollte das erste Raumschiff einer neuen Reihe werden.
Niemand ahnte jedoch was auf die Besatzung des Raumschiff zukam als es das Raumdock verließ. Nur Sechs Wochen nach in Dienstnahme verschwand das Raumschiff spurlos. Eine Suchaktion endete ergebnislos. Das Projekt zu dem das Raumschiff gehörte wurde nach einer gründlichen Untersuchung eingestellt. Die Wahrheit kam bei dieser Untersuchung nie ans Licht. Nur wenige Personen kannten zudem die Wahrheit, worum es bei dem Projekt, bzw. dem Raumschiff wirklich ging. Es handelte sich um eine Streng Geheime Forschungsstudie. Man wollte einfach etwas in der Hinterhand haben, falls einer der Feinde der Union einen Krieg provozieren wollte. Durch das Scheitern des Projekts musste man das Hauptaugenmerk auf die konventionelle Forschung & Entwicklung legen. Doch irgendwann war die Zeit gekommen das Projekt wiederzubeleben. Daran bestand für die Eingeweihten kein Zweifel. Solange mussten sie die Wahrheit verschleiern. Was Ihnen gelang. Der Preis dafür war hoch, sehr hoch…
-1-

Der Rückflug nach Cologne Stern erwies sich als sehr ereignislos. Was gar nicht mal schlecht für ihn und die Crew war. So konnten sie sich von den letzten Strapazen erholen. In ihrem Geschäft war die Konkurrenz groß und vielfältig. Große Jobs waren daher sehr begehrt und hart umkämpft. Sie hatten sich schon oft durchgesetzt, aber auch verloren. Wenn das geschah ging man zum nächsten über.
Ihr letzter Job war nichts großes, eher etwas kleines. Unbedeutend in den Augen der Konkurrenz und genau das hatte man beabsichtigt. Ein Kundenstamm brauchte immer wieder frisches Blut. Auch wenn es bedeutete sich unter Wert zu verkaufen. Nicht viele in ihrem Geschäft verfuhren so, das wusste er. Schließlich war er lange genug dabei um die Konkurrenz zu kennen und zu wissen wozu sie in der Lage im Stande waren. Daher lächelte er auch so zufrieden. Sein Lächeln spiegelte sich in dem Taktischen Display wider.
Björn Dahlin war nicht nur Captain des Raumschiffs, auf dem er sich befand, sondern auch sein eingetragener Besitzer. Seit nun mehr 7 Jahren gehörte ihm die Katarina. Zusammen mit seiner 7 Mann starken Crew waren sie im umkämpften Bergungsgeschäft tätig. Sie hatten ihre Höhen und Tiefen, waren dennoch recht erfolgreich und gehörten zu den besten.
Dahlin war 37 Jahre, in der Union aufgewachsen und ging mit 18 Jahren ins Marine Corp. Dort blieb er 17 Jahre, bevor er in die Freie Marktwirtschaft wechselte, sich ein Schiff leaste und mit kleinen Bergungsaufträgen für eine Rohstoffförderungsgesellschaft anfing. Damals hatte er Zwei Leute die ihm halfen. Heute lebte nur noch einer und der war sein Partner. Zusammen schmießen sie den Laden.
„So zufrieden habe ich dich bei unserem letzten Aufenthalt auf Paradies Prime gesehen.“, sprach ihn ein schmächtiger Mann mit Brille an. Es war sein kleiner Bruder, Shawn. Er war Zwei Jahre jünger wie Björn und zusammen hatten sie angefangen. Shawn hatte einen Abschluss in Ingenieurwissenschaften und Weltraumtechnik. Mit seiner Hilfe blieb die Alte Korvette in Schuss.
„Da hatte ich ja auch allen Grund zufrieden zu sein, Junior.“, entgegnete Björn seinem kleinen Bruder. Shawn mochte es nicht wenn man ihn Junior nannte. Schon als Junge hatte er dagegen eine Abneigung entwickelt. Sein Bruder wusste das natürlich.
„Dann sollte ich dir wohl nicht sagen das der Kahn eine Generalüberholung bei Javier braucht und wir die Energieknoten austauschen müssen.“, erwiderte Shawn leicht verärgert.
Von Cologne aus operierten sie mehr oder weniger. Sie hatten dort ihr Büro. Eigentlich war ja das Raumschiff ihr Zuhause. Die Generalüberholung war längst überfällig. Sein Bruder war einer der besten Ingenieure die er je erlebt hatte, aber er war nun mal kein Zauberer. Manchmal dachte Björn etwas anderes. Schon seit Wochen hatten sie Probleme mit den Energieknoten. Bisher hatten sie keine Zeit gefunden sie ebenfalls auszutauschen. Zumal die Dinger teuer und der Austausch einige Zeit erforderte.
Die Com-Station begann zu piepen. Sofort kümmerte sich eine junge Mischlingsfrau darum. Ihr Name war Clajr und seit 3 Jahren dabei. Sein kleiner Bruder war heimlich in sie verliebt. Er versuchte stets in ihrer Nähe zu sein.
„Boss, wir empfangen ein Notsignal auf den Langstreckensensoren.“, meldete Clajr. Sie war 22 Jahre Alt. Bis vor Neun Monaten hatte sie auf Raumtransportern ihr Geld verdient. Björn heuerte sie in einer Bar auf einem der Monde der Starlight Express Handelsgesellschaft an.
„Die ID Frequenz?“, kam ihm Shawn zuvor. Was für Björn nicht weiter schlimm war.
Ihre Antwort kam nicht sofort. Sie tippte herum. „Eine der Union. Sie ist dem Computer aber völlig unbekannt.“ Das war ungewöhnlich. Jede Sternennation benutzte für ihre Kommunikation eine bestimmte ID Frequenz. Dazu besaß jedes Signal seine eigene Signatur, wodurch man feststellen konnte von wo oder von wem es kam.
„Wie weit ist das Schiff entfernt?“, fragte Björn. Natürlich konnte man die Signale auch verschleiern oder fälschen. Hier draußen gab es keinerlei Aktivitäten von Piraten oder Schmugglern. Dazu waren sie zu weit von denn Hauptrouten entfernt.
„Es befindet sich in einer hohen Umlaufbahn des Gasriesen.“ Der Gasriese war der einzige Planetoid in diesem System. In diesem System gab es nichts was Banditen, Piraten oder Schmugglern Schutz bot.
Wenn es also eine Falle war, brauchten die Leute eine mobile Basis. Das wiederum war auffällig und in einem solchen System nicht zu tarnen oder zu verschleiern.
„Irgendwelche Echos?“, fragte er seinen kleinen Bruder an der Sensor-Station.
Shawn hatte die Software zu den Sensoren geschrieben und sie aufgemotzt, wie er gerne sagte. Dadurch erreichten ihre Sensoren eine Empfindlichkeit die man sonst nur bei Raumschiffen der Flotte fand.
„Nein.“ Wenn dort draußen jemand war, dann besaß er eine perfekte Abschirmung. Und perfekt war nichts, das hatte er gelernt.
„Also gut. Schauen wir uns das erstmal an.“, meinte Björn. Anschauen kostet nichts, hatte ihre Mutter immer gesagt. Außer etwas Sprit und Zeit,

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Kommentare

Pit Petrol schrieb am 2006-12-23 00:22:33:
Also die Geschichte driftet für meinen Geschmack etwas zu weit in Richtung Fantasy...

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