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Kategorien > Fantasy > Reise

Ring von Ijial- Teil4

von Ciina

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Sie erreichten Mian am frühen Abend während es regnete. Der Torwächter ließ sie ein und beschrieb ihnen den Weg zur Gästehalle. Diese Halle war ein großer Raum, wo alle Reisende ihr Lager aufschlagen konnten. Ciina bemerkte entgeistert, dass der Raum, voll von übel riechenden Männern war.
„ Hier schlaf ich nicht!“, zischte sie Ako und Kaí zu.
„ Dann viel Spaß im Regen!“, grinste Ako und bahnte sich einen Weg zu einem freien Platz.
Kaí folgte ihr und ließ Ciina in der Tür stehen. Die beiden breiteten ihre Decke aus und aßen den Eintopf, den eine Wirtin verteilte.
„ Hey, Süße. Hast du keinen Schlafplatz? Ich teile gerne meine Decke mit dir!“, sagte ein Söldner, der in der Nähe der Tür schlief zu Ciina.
„ Oh mein Gott.“, murmelte Ciina und ging auf Zehenspitzen durch die Halle. Sie ließ sich neben Kaí nieder und grummelte:
„ So was bin ich nicht gewohnt!“
Ako begann zu kichern.
„ Das ist nicht witzig!“, regte sich Ciina auf.
„ Doch!“, lachte Ako.
Kaí schnaubte und sah sich um. Ako beruhigte sich und musterte ihn.
„ Wir können auch draußen schlafen!“, gab sie dann zu bedenken.
Kaí sah sie verwundert an und lächelte:
„ Nein, es geht schon.“
„ Na dann.“, Ako aß weiter.
Ciina musterte die beiden nachdenklich.
„ Wie lange seid ihr schon zusammen unterwegs?“, fragte sie dann und knabberte an einem Stück Brot.
„ Hmm, seit 4 Tage!“, Kaí rechnete schnell nach.
„ Dafür scheint ihr euch schon gut zu kennen!“, lächelte die Sängerin.
„ Danke.“, gab Kaí zurück. Er sah zu Ako und lächelte, doch die sah mit traurigem Blick in ihr Essen. Als sie bemerkte, dass Kaí sie ansah, grinste sie ihn frech an und aß weiter. Verwirrt wandte sich der Schwarzhaarige ebenfalls seinem Essen zu und aß langsam weiter. Er hatte das Gefühl, dass mit Ako etwas nicht stimmte.
" Sagt mal, warum seid ihr überhaupt zusammen unterwegs?", fragte die schwarzhaarige.
Ako und Kaí sahen sich an.
" Wir...", begannen beide und brachen zusammen ab.
" Kaí hilft mir bei der Suche nach einem Freund.", sagte Ako schließlich und Kaí nickte bekräftigend.
" Ach so...", Ciina sah sie nur kurz an und wandte sich wieder ihrem Eintopf zu.
Nach dem Essen legte sich Ciina hin. Sie erklärte, dass sie von ihrer anstrengenden Wache müde sei.
Ako schnaubte nur verächtlich und sah zu Kaí, der mit dem Kompass spielte.
" Wir müssen das Stück suchen, ohne dass jemand auf uns aufmerksam wird.", murmelte er.
" Ja, am besten heute Nacht....", stimmte Ako zu.
" In der Nacht?", Kaí sah verwundert auf.
" Natürlich. Dann ist keiner auf der Straße.", lächelte Ako und zuckte mit den Schultern.
" Ja, da hast du Recht.", Kaí lächelte und sah Ako in die grünen Augen. Die hielt seinem Blicke nur einen Moment stand, dann wurde ihr Blicke undurchdringlich und sie wandte sich ab. Einen Moment dachte Kaí daran, sie zu fragen, was mit ihr los sei, doch ihm war klar, dass sie so wie so nur abblocken würde.
" Vielleicht sollten wir jetzt schon los!", damit stand er auf und schnallte sich sein Schwert um.
Ako nickte und nahm Wood.
Sie verließen ohne große Eile den Raum. Vor der Tür blieben sie stehen und sahen in den Regen.
" Oh man.", seufzte Ako und verzog den Mund.
" Jetzt ist auf jeden Fall keiner draußen.", gab Kaí zu bedenken und trat in den Regen. Ako folgte missmutig und sah gespannt zu wie Kaí den Kompass öffnete und ein schwacher Lichtstrahl durch den Regen drang.
" Komm!", Kaí rannte dem Lichtstrahl hinter her und Ako folgte ihm.
Der Lichtstrahl endete an der Tür von dem Tempel von Inayo. Vorsichtig öffnete Kaí die schwere Holztür und trat in das Innere. Der runde Raum war verlassen. Nur ein paar Kerzen brannten an den Säulen und warfen die Halle in ein gespenstisches Licht. Durch das Flackern der Kerzen sah es aus als würden die Schatten leben. Kaí beschlich ein komisches Gefühl. Er zog sein Schwert und sah sich aufmerksam um. Hinter sich hörte er Akos Atem. Langsam ging er den Gang zum Altarraum lag, denn dort führte der Strahl hin. Der Lichtstrahl endete auf einem Wandbild. Dieses stellte eine Szene des himmlischen Krieges dar, den Inayo gegen sie Wesen der Unterwelt geführt hatte. Kaí sah sich dieses Bild näher an und sah, dass es aus einzelnen Steinen bestand. Der Kompass wies auf einen Stein aus dem Himmel hin. Kaí berührte ihn und bemerkte, dass der Stein nicht befestigt war. Er war ganz einfach zu lösen. Nachdem er Kaí in die Hand gefallen war, drehte sich der um und sah, dass Ako sich nervös um sah.
" Was ist los?", fragte Kaí.
" Psst.", fuhr sie ihn an und ihre Augen verengten sich zu Schlitzen. Ihre rechte Hand hielt ihren Anhänger umschlossen. Langsam sah sie sich um und betrachtete die Schatten.
Akos Verhalten machte Kaí unruhig. Auch er sah sich um und lauschte in die Stille der Halle. Plötzlich meinte er Schritte zu hören, doch bloß einen Augenblick, dann war Stille. Er schüttelte den Kopf und nannte sich im Gedanken einen Spinner.
" Lass uns gehen, Ako!", Kaí richtete sich auf und wollte an der angespannten Ako vorbei gehen. Doch die hob plötzlich Wood so dass Kaí stehen bleiben musste. Genau in diesen Augenblick fiel ein milchiges Licht durch das Fenster im Altarraum und erhellte die Schatten. In dem Schatten rechts von Kaí erschien ein Mann mit dunkler Haut und braunen Haaren. Seine Augen waren schwarz und mehrer Narben zierten seinen nackten Oberkörper. Er trug eine schwarze Hose und einen Schulterpanzer. Seinen Säbel hielt er zum Angriff bereit.
Kaí wirbelte zu ihm herum und ging in Verteidigungsposition. Ako warf ihm nur einen kurzen Blick zu und beobachtete den Schatten im hinteren Teil der Halle.
" Ruf deine Leute!", zischte sie dem dunklen zu.
" Du hast sie also bemerkt!", meinte dieser vergnügt.
Ako erwiderte nichts, sondern beobachtete die beiden Frauen, die sich von den Schatten lösten. Eine hatte schwarze Haare und ihre Augen leuchteten rötlich. Ihre linke Wange war mit einem roten Flammentattoo verziert. Sie trug einen ledernen Brustpanzer und eine schwarze eng anliegende Leinenhosen. Mit beiden Händen trug sie einen Stab, der eine rote Kugel als Spitze hatte. Die dritte hatte eine Art Sichel als Waffe. Ihre kurzen Haare hatten die Farbe von Moos und ihre Haut hatte eine ungesunde graue Farbe. Die mandelförmigen Augen waren grün. Sie trug ein schwarzes Kleid, das eine Kapuze hatte und ihr bis zu den Oberschenkeln reichte.
Kaí sah nun auch zu den Frauen und grummelte:
" Eine Gorgone."
" Was? Das soll eine Schlangenfrau sein?", fragte Ako ungläubig.
Die grauhäutige fuhr sich mit ihrer gespaltenen Zunge über die Lippen.
" Der Junge riecht köstlich. Der gehört mir.", zischte sie und fixierte Kaí.
" Reg dich ab, Vyper. Keiner von uns würde ihn dir wegessen!", die andere Frau verzog das Gesicht.
" Du weißt gar nicht, was du verpasst, Xyna.", grinste die Schlangenfrau.
" Hört auf!", brummte der Mann.
" Was wollt ihr?", fragte Ako, obwohl sie die Antwort vermutete.
" Aber, aber nicht so hastig!", grinste die

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Kommentare

!!! schrieb am 2009-12-22 17:16:43:
würde mich freuen wenn die story endlich weitergeht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
loveless schrieb am 2009-10-24 16:02:52:
wann schreibst du die geschichte weiter?
will wissen wies weiter geht!!
!!! schrieb am 2009-03-05 18:41:57:
Schreib schnell weiter!!!

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