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Kategorien > Fantasy > Reise

Ring von Ijial - Teil 2

von Ciina

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Sie liefen schon eine Weile durch den Wald und man merkte nicht mehr, ob die Sonne noch schien. Ab und zu fiel ein Stahl durch das dichte Geäst. Ako und Kaí sahen Hasen und Wildschweine. Außerdem hörten sie die Vögel zwitschern und die Bäume rauschen. Sie folgten einem Weg, der so breit war, dass man zu zweit neben einander laufen konnte. Ako lief rechts und beobachtete ihre Umgebung genau. Immer wieder deutete sie auf Gebüsche, in denen in Vogelnest war, oder eine Spinne ihr Netz spann. Kaí dagegen schien jedem Geräusch zu misstrauen und Ako fiel ein, dass er vor kurzen erst, von einem Dämon angegriffen worden war.
„ Sag mal, was ist eigentlich passiert, als du verletzt worden bist?“, fragte sie ihn.
Kaí sah sie überrascht an und meinte:
„ Ich weiß nicht mehr genau. Ich bin durch diesen Wald gelaufen und plötzlich brach großer Lärm los. Ein Dämon, in Form eines Bärs, stürzte sich auf mich. Ich weiß noch, dass ich ihn auch getroffen hatte, dann weiß ich nichts mehr.“
„ Das ist schlimm. Meinst du der Dämon lebt noch?“, wollte Ako wissen.
„ Nein, ich denke, Moon wird ihn getötet haben!“, erwiderte Kaí. Eine Weile schwiegen sie.
„ Sag mal, Kaí, kennst du dich hier aus?“, Ako sah sich um.
„ Nun, so einiger Maßen. Ich weiß, dass wir diesem Weg folgen müssen und irgendwann in Laufe des Tages einen Fluss überqueren. Dann müssen wir in nördlicher Richtung weiter, damit wir aus dem Wald kommen. In zwei Tagen müssten wir Pura eigentlich erreichen.“, erklärte Kaí und blieb plötzlich stehen. Ako sah ihn fragend an:
„ Was ist los?“
„ Mir gefällt das nicht!“, murmelte der und sah sich immer wieder um.
„ Was?“
„ Hörst du denn nichts?“, er zog sie weiter.
„ Nein!“
„ Ja, eben. Die Vögel haben aufgehört zu singen.“, erklärte Kaí leise. Erst nun bemerkte Ako die unheimliche Stille im Wald. Sie erreichten eine Lichtung, in deren Mitte ein großer Fels stand. Kaí und Ako blieben am Rand der Lichtung stehen und sahen sich um. Auf der Lichtung war nichts zu sehen. Ako sah Kaí an und nickte ihm zu. Der folgte ihr, als sie über die Lichtung eilte und hielt sie aber plötzlich am Arm fest. Sie drehte sich zu ihm und fragte flüsternd:
„ Was ist?“
Kaí erwiderte nichts, sondern zeigte auf den Stein. Darauf stand nun ein Wolf. Er war nachtschwarz und hatte rote Augen.
„ Ein Schattenwolf!“, stellte Ako unglücklich fest. Der Wolf knurrte und beobachtete die beiden. Es verstrichen Sekunden, in welchen sich der Wolf und Ako und Kaí einfach nur ansahen. Dann merkte Ako, wie sich die Muskeln vom Wolf anspannten. Er setzte zum Sprung an und stürzte sich auf sie. Aus dem Augenwinkel sah Ako einen Lichtstrahl und der Kopf des Wolfes rollte ihr vor die Füße. Ako sah zu Kaí, der mit gezogenem Schwert dastand und den Rand der Lichtung beobachtete. An der Klinge lief das violettfarbene Blut des Schattenwolfs herunter.
„ Puh, das war aber knapp!“, seufzte Ako erleichtert und grinste.
„ Schattenwölfe treten normaler Weise in Rudeln auf.“, sagte Kaí grimmig und beobachtete einen Busch, der sich bewegte. Ako straffte sich. Ihre Hand griff nach dem Stock und zog ihn. In diesem Augenblick sprangen von allen Seiten Schattenwölfe aus den Büschen. Ako stellte sich mit dem Rücken zu Kaí und beobachtete die Wölfe, die sich langsam näherten.
„ Wenn eine Lücke entsteht, fliehst du!“, erklärte Kaí. Ako konnte nichts erwidern, denn die Wölfe griffen an. Kaís Schwert wirbelte durch die Luft und tötete mehrer Wölfe. Da sah sein Besitzer aus dem Augenwinkel, wie sich ein Wolf auf das blonde Mädchen stürzte, und wirbelte herum. Doch Ako machte eine Handbewegung in Richtung des Wolfes und der fiel tot zu Boden. Erst jetzt bemerkte Kaí die dünne silberne Klinge, die an einem Ende des Holzes war. Die Klinge war wie sein Griff etwa so lang wie Akos Unterarm und an der Spitze Leicht gebogen. Diese Waffe wirbelte nun von einer Hand gehalten durch die Luft und traf zwei weitere Wölfe im Gesicht. Die zogen den Schwanz ein und flüchteten. Kaí wandte sich den letzten beiden Wölfen zu und trieb den einem sein Schwert ins Herz. Der zweite flüchtete ebenfalls. Stille breitete sich über das Kampffeld aus und Ako und Kaí sahen sich um. Schließlich richtete das Mädchen sich auf und meinte:
„ Sie dürften erst mal genug haben.“
Kaí nickte zustimmend. Sie verließen die Lichtung und nur ein paar Minuten später erreichten sie den Fluss. Der Fluss war gute zwei Meter breit und hüfttief.
„ Lass uns den Fluss überqueren und auf der anderen Seite lagern.“, schlug Kaí vor.
„ Gut.“, meinte Ako und zog sich ihre Hose und ihre Schuhe aus. Ihr Hemd reichte ihr bis knapp unter den Po. Ako schulterte ihren Rucksack, band ihre Decke, Hose und ihre Schuhe um ihre Waffe und watete ins Wasser. Kaí tat es ihr gleich und folgte ihr. Als sie auf der anderen Seite ans Ufer traten, klebte Akos Hemd an ihrem Po und Kaí sah ihre lieblichen Rundungen. Schnell sah er weg. Ako lachte:
„ Man war das erfrischend! Ich zieh mich mal eben um.“
Damit verschwand sie mit einem T-Shirt und ihrer Hose hinter einem Busch. Kaí nutzte den Augenblick ebenfalls um sich um zuziehen und trug als Ako wieder kam ein schwarzes Hemd über einer grauen Hose. Er machte Feuer und sah nur kurz auf, als Ako hinter dem Busch hervor trat. Sie trug nun ein mintgrünes Oberteil über der brauen Hose. Ihre Haare waren nun offen. Sie legte ihr nasses Hemd über einen Stein und griff nach ihrer Waffe. Die Klinge war immer noch violett. Schnell tauchte Ako die Klinge ins Wasser und das Blut wurde abgespült. Ako schwang die Waffe einmal über ihrem Kopf und legte sie dann neben ihren Rucksack. Die Klinge war verschwunden. Kaí sah die Waffe erstaunt an und öffnete den Mund:
„ Was ist das für eine Waffe?“
„ Oh, nun es ist eine magische Waffe. Die Klinge ist immer dann nur da, wenn ich sie brauche. Ich nenne sie „Wood“, weil sie aussieht wie ein normales Stück Holz.“, erklärte das Mädchen und hob die Waffe wieder auf.
„ Eine magische Waffe? Hast du denn Magie?“
„ Nein, eigentlich nicht! Und du?“
„ Ich bin ein Beschwörer.“, sagte Kaí schlicht.
„ Echt, kannst du wirklich Geister beschwören?“, Ako setzte sich zu ihm.
„ Ja.“
„ Würdest du es mir zeigen?“, ihre Augen leuchteten.
„ Tut mir Leid, aber ich brauche dazu bestimmte Utensilien und die habe ich nicht dabei!“
„ Schade!“, Ako zuckte mit den Schultern. Dann kramte sie aus ihrer Tasche einen Metalltopf und füllte ihn am Fluss mit Wasser. Danach stellte sie ihn ins Feuer. Auf einen flachen Stein legte sie verschiedene Pflanzen und kleiner Fleischstücke, die sie ebenfalls aus ihrer Tasche holte.
„ Kochst du?“, fragte Kaí überflüssiger weise.
„ Ja.“, Ako begann mit ihren Dolch die Pflanzen zu schneiden.
„ Kann ich dir helfen?“
„ Hmm, nein. Wenn ich alleine arbeite, bin ich ganz schnell fertig.“, meinte sie und warf eine Hand voll Blätter in das Wasser. Dann schnitt sie das Fleisch in Mundgerechte Stücke und warf dieses auch in das Wasser. Sie ließ alles zusammen aufkochen und schob den Topf dann mit einem Stock aus dem

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Kommentare

!!! schrieb am 2008-11-18 14:08:34:
Schreib bitte schnell weiter!!!
LG

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