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Kategorien > Fantasy > Reise

Ring von Ijial - Teil 6

von Ciina

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Ako wachte am nächsten Morgen erst nach Sonnenaufgang auf. Der anstrengende Tag und der Kampf hatten seinen Tribut gefordert. Sie sah zu Kaí und lächelte als sie sah, dass dieser noch tief und fest schlief. Leise stand sie auf und kramte in ihrer Tasche nach einem frischen Hemd und nach einer anderen Hose. Dann ging sie damit in die kleine Dusche neben an. Dort wusch sie sich und zog sich um. Danach verließ sie das Zimmer und ging in den Speisesaal und nahm sich ein etwas zu Essen. Damit ging sie nach draußen und stellte sich ans Geländer. Sie sah am Horizont einen dunklen Strich, der wohl das Land darstellte. Der Wind spielte in ihrem Haar, dass sie offen gelassen hatte und ließ es fliegen. Sie genoss den Wind, denn er gab ihr das Gefühl von Freiheit. Genuss voll biss sie ihn ihr Brot, dass mit Tomatenpüree beschmiert war. Es schmeckte nach süßer Sonne und erfrischender Frucht. Das dunkle Brot bildete einen herzhaften Zusatz. Sie stand immer noch so da, als sich Luis neben sie stellte.
" Guten Morgen!", sagte er und riss sie aus den Gedanken.
" Guten Morgen, Luis. Wo ist Ciina denn?", Ako sah zu ihm herüber und lächelte.
" Sie schläft noch. Ich wollte ihr ein Frühstück holen.", erklärte der braunhaarige und sah aufs Meer.
" Wenn die Sonne sich im Meer spiegelt, dann sieht Inayo lächelnd auf uns herab.", sagte er schließlich.
Ako lachte auf und sah in den Himmel.
" Ja, dass kann gut sein.", stimmte sie ihm zu.
" Hoch gelobt ist der Herr, dem ich diene so sehr. Oder so was in der Richtung! (Caro)", sagte Luis grinsend und sah zu Ako. Die lachte und strich sich die Haare aus dem Gesicht.
Einem Moment blieben sie einfach neben einander stehen. Dann stieß sich Luis vom Geländer ab und sagte:
" So, ich bring Ciina dann mal ein Frühstück."
" Ja, okay.", Ako war wieder alleine.

Gegen Mittag legte das Schiff im Hafen von Sonaja an. Luis, Ciina, Ako und Kaí verließen zusammen das Boot und gingen an den Stadtausgang. An einem Meilenstein blieben sie stehen.
" Und ihr seid nun auf dem Weg nach Jômran?", fragte Luis.
Ako nickte und zog sich ihren Rucksack auf den Rücken.
" Ich würde euch gerne helfen!", meinte Luis und legte Ciina eine Hand um die Hüfte.
" Wobei?", fragte Kaí irritiert.
" Ihr sucht doch den Ring von Ijial um Savagon aufzuhalten.", Luis sah sie geradeheraus an.
" Woher...?", Ako unterbrach Kaí:
" Ciina hat sich wohl verplappert. War ja klar. Wir hätten sie nicht mitnehmen sollen."
" Tut mir Leid.", murmelte Ciina und sah verlegen auf ihre Stiefel.
" Verdammt. Warum müssen Frauen...!", Kaís Stimme bebte, doch Ako sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an:
" Frauen? Du meinst sicherlich Ciina. Ich kann nämlich, wie heißt es so schön, schweigen wie ein Grab!"
" Schade, dass du das nicht öfter machst.", murmelte Ciina belustigt.
Akos Hand zuckte zu Wood, doch dann ballte sie doch nur die Hand zur Faust und zischte:
" Vielleicht solltest du dir an deine eignen Nase packen. Schließlich hast du dich verplappert."
" Aber so schlimm ist das doch gar nicht.", verteidigte Luis die Sängerin.
" Ach nein. Es heißt ja nur, dass bald alle auf der Welt wissen, dass wir Savagon aufhalten wollen.", Kaí senkte seine Stimme.
" Ja und was ist daran schlimm?", Luis sah ihn verständnislos an.
" Dass Savagon uns überall finden und töten kann?", meinte Ako.
Luis sah Ciina an, die immer kleiner zu werden schien.
" Es tut mir wirklich Leid.", murmelte sie.
Kaí fuhr sich durch die Haare und meinte:
" Jetzt ist es so wie so zu spät."
" Und was tun wir jetzt?", fragte Ako.
" Luis will uns begleiten!", sagte Ciina.
" Das heißt aber nicht, dass er nicht doch etwas mit Savagon zu tun hat."
" Du willst damit sagen...!", Luis sah sie empört an.
" Nein, ich glaube dir, dass du uns helfen willst. Doch ich weiß nicht, ob ich dir jetzt schon vertrauen kann.", erklärte Ako schlicht.
" Du meinst also: ' Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser' (Lenin)!", Luis schüttelte missmutig den Kopf.
" Ich habe lange Leuten vertraut, die mit mir gemacht haben, was sie wollten. Also sei so lieb und bilde dir kein Urteil über mich.", Akos Stimme war ein bedrohliches Flüstern.
Kaí sah sie überrascht an. Dann sah er nachdenklich zu Ciina und Luis.
" Ich möchte, dass ihr beide einen Verschwiegenheitseid schwört.", sagte er und zog seinen Dolch. Luis, Ciina und Ako sahen ihn überrascht an.
" Verschwiegenheitseid?", fragte Luis noch mal nach.
" Ja. Du bist ein Poet und bist gewandt in Wörtern. Ich will nicht, dass dir zufällig etwas über unsere Mission herausrutscht. Und Ciina... na ja... da wissen wir ja, was passiert."
" Hat Ako auch so einen Eid geschwört?", fragte Ciina trotzig.
" Nein. Aber ich habe mich auch so nicht verquatscht.", erklärte Ako und zwinkerte ihr zu.
" Ich habe das Wort von Moon bekommen, dass sie vertrauenswürdig ist. Und bis jetzt haben seine Worte Recht.", erklärte Kaí.
" In Ordnung. Aber für einen Verschwiegenheitseid benötigt man einen Beschwörer, der den Eid festigt.", sagte Luis.
" Ich weiß. Ich werden den Eid mit euren Blut festigen.", Kaí reichte dem Poeten den Dolch.
Der nahm ihn und schnitt sich in den Daumen. Aus dem Schnitt quoll ein Tropfen Blut. Kaí nahm sich seine Hand und drückte an der Wunde bis das Blut auch seine Finger berührte.
„ Dieses Blut ist das Zeichen deines Eids. Schöre ihn!“, meinte Kaí und seine Stimme war feierlich.
„ Bei meinem Lebensblut schwöre ich, dass nie ein Wort von unserer Mission über meine Lippen kommt.“, erklärte Luis.
„ Geist des Lebens, höre mein Rufen. Nehme seinen Eid ab, bis ich ihn breche.“, sagte Kaí und hob die Hand.
Aus Luis Blut löste sich ein Lichtschein und legte sich auf Luis Lippen.
Dann wandte sich Kaí an Ciina. Er reichte ihr ebenfalls seinen Dolch, doch sie Trat einen Schritt zurück.
„ Ich kann das nicht.“, murmelte sie.
Ako schnaubte und griff nach dem Dolch. Mit der anderen Hand packte sie Ciinas linke Hand und hob sie hoch. Sie senkte den Dolch und sah Ciina fragend an:
„ Du willst es wirklich nicht selber machen?“
Ciina sah sie erschrocken an und nahm ihr den Dolch schnell aus der Hand.
„ Lass mich los!“, grummelte sie dann und schnitt sich ebenfalls in den Daumen.
Als das Blut austrat, nahm Kaí ihre Hand und begann die Zeremonie. Widerwillig sprach Ciina ihren Eid und Kaí beendete ihn, in dem er den Geist des Lebens anrief. Auch er legte sich auf Ciinas Lippen. Danach schwiegen alle einen Augenblick. Ciina lutschte an dem Schnitt und Ako sah auf den Boden.
Kaí wischte seinen Dolch an seiner Hose ab.
„ So, das war es schon.“, er lächelte Ciina an und steckte den Dolch weg. Ciina lächelte ihm nur kurz an.
„ Hey, Süße. Tut es sehr weh?“, fragte Luis sie und legte ihr einen Arm um die Hüfte. Ako drehte sich weg. Sie ging an den Rand der Lichtung und lehnte sich an einen Baum. Sie wich den Blicken von anderen aus. Kaí sah sie fragend an. Ciina lehnte sich an Luis und Luis erzählte ihr leise

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Kommentare

!!! schrieb am 2010-05-17 15:14:27:
Hey,
ich hab mich ja über die Fortsetzung sooo.. gefreut! =)
Schreib schnell weiter!
LG
lulu schrieb am 2010-05-14 21:05:48:
oh mann, toll <3
schnell weiter ;D

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