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Kategorien > Fantasy > Reise

Ring von Ijial - Teil 7

von Ciina

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sich verwirrt an und zuckten die Schultern.
„ Versteh einer die Frauen!“, erklärte Luis schließlich und sie gingen zurück zum Hotel.
Am Abend hatte Ciina ihren Auftritt im Restaurant. Die anderen hatten sie nur kurz beim Abendessen gesehen, wo sie mit Kim aufkreuzte. Ako ging alleine zum Restaurant, da die Jungs schon vorgegangen waren, um einen Tisch frei zuhalten. Ako hatte länger gebraucht um sich fertig zumachen und trug nun ein dunkelblaues Top und den beigen Rock. Sie hatte ihre Haare hochgesteckt und sie mit den Sticks verziert. Sie trug ihre schwarzen Wildlederstiefel, die sie für den Abend sauber gemacht hatte. Nun stand sie in dem überfüllten Restaurant und sah sich suchend nach den Männern um. Sie sah schließlich Luis, der aufgestanden war und ihr zuwinkte. Sie ging zu ihnen und erhielt von Luis einen anerkennenden Blick.
„ Du siehst gut aus!“, meinte er und nun drehte sich auch Kaí zu ihr um. Er lächelte sie beeindruckt an und Ako merkte, wie es ihr heiß wurde.
„ Ihr seht aber auch nicht schlecht aus.“, meinte sie.
Die Männer trugen weiße Hemden und einfache Stoffhosen. Kaí trug eine schwarze und Luis eine braune. Außerdem trug der Poet noch ein grünes Halstuch.
„ Auch eine Qualquappe wird mal zu einem Frosch! (Caro)“, meinte Luis und erntete von Kaí und Ako einen verständnislosen Blick.
„ Ach, ihr seid totale Kunstbanausen!“, beleidigt sah Luis weg.
„ Weißt du, was er meinte?“, fragte Ako Kaí leise, als sie sich neben ihn setzte,
„ Nee. Vielleicht, dass wir uns auch heraus putzen können?!“
„ Na dann.“, Ako sah zur Bühne, wo ein paar Musiker die Instrumente stimmte.
„ Kann ich mich zu euch setzen?“, fragte eine Frauenstimme von hinten.
Ako drehte sich um und sah in die grauen Augen von Kim Vokal. Die Sängerin trug ein violettes Wickelkleid, das gerade noch den Hintern bedeckte. Ein weißes Strumpfband verzierte ihre gebräunten Beine, die durch die weißen Highheels noch schlanker wirkten. Ihre braunen Haare waren wild gelockt und gingen ihr bis zu ihren Schultern. Sie trug Kreolen und ihre Lippen leuchteten blutrot. Luis sprang von seinem Platz auf und zog einen Stuhl vom Tisch weg.
„ Setz dich doch!“, forderte er sie auf und schob ihr den Stuhl an den Tisch. Kim verwickelte Kaí und Luis direkt in ein Gespräch und rückte unauffällig an Kaí heran. Ako stütze sich gelangweilt auf ihre Hand und blickte durch das Restaurant. Das Restaurant war maßlos überfüllt und Ako vermutete, dass die Hälfte der Gäste ein Vermögen besaß, denn sie trugen teuren Schmuck und teuere Kleidung.
„ Ein Paradies für Taschendiebe.“, murmelte sie und schüttelte den Kopf. Dann sah sie wieder auf den Tisch, denn ein Kellner brachte Getränke. Während sie langsam ihre Orangenlimonade schlürfte, sah sie genervt zu, wie Kim die beiden Männer noch immer bequatschte. Kim saß eng an Kaí und der hörte ihr aufmerksam zu. Ako musste schlucken und blickte zurück in ihr Glas. Dabei fiel ihr auf, dass Kim ein Armband trug. Es passte nicht zu ihrem Outfit. Es war… Ako wurde schwindelig.
„ Hey, Ako. Ist alles in Ordnung?“, fragte Kaí von der anderen Seite des Tisches. Ako sah ihn an und lächelte:
„ Klar, mir geht es gut!“
„ Du bist aber ganz blass!“, Kaí stand auf und kam zu ihr rüber. Er legte ihr eine Hand auf die Stirn.
„ Also, Fieber hast du nicht. Ako, was ist los?“, er musterte sie besorgt.
„ Nichts. Ich bin nur müde.“, murmelte Ako und merkte, wie ihr Gesicht heiß wurde. Sie griff nach ihrer Kette und hielt sie fest. Um sie herum brach Jubel aus. Ako sah zur Bühne und dort stand in einem blauen eng anliegenden Kleid Ciina. Sie nickte den Musikern zu und begann zu singen. Im Augenwinkel sah Ako, wie Kaí sich wieder hinsetzte und ebenfalls zur Bühne starrte. Luis klatschte begeistert im Rhythmus der Lieder mit. Nach drei Liedern machte Ciina die erste Pause. Kim stand auf und lächelte:
„ Ich bin mal kurz wohin!“
Kaí und Luis nickten. Ako sah ihr hinter her und sie hatte ein ungutes Gefühl im Magen.
„ Du siehst echt nicht gut aus!“, meinte Luis und beugte sich zu ihr.
„ Mir ist auch nicht gut. Vielleicht sollte ich schon einmal auf mein Zimmer gehen.“, murmelte Ako und stand auf.
„ Soll ich dich begleiten?“, fragte Kaí und stand auf.
„ Nein, danke. Das brauchst du nicht.“, erklärte Ako schnell. Sie musste einen Augenblick alleine sein. Sie verließ das Restaurant und sah vor der Brücke Kim. Die stieg die Treppe zur Dachterrasse hoch. Ako folgte ihr. Bevor sie oben ankam, hörte sie Flügelschläge.
„ Da bist du ja. Ich habe mir schon Sorgen gemacht.“, hörte Ako Kim sagen. Leise schlich Ako höher und bald konnte sie über die Terrasse sehen. In der Mitte stand Kim und küsste… Lewy. Der grünhaarige trug die gleichen Sachen wie bei der ersten Begegnung. Kim löste sich von ihm und holte etwas aus ihrer Rocktasche.
„ Hier ist der Schlüssel. Die Typen sind ja total naiv. Ich konnte ihn ohne Probleme stehlen.“, sie lachte kokett.
„ Und war auch das blonde Mädchen dabei?“, fragte Lewy und nahm ihr den Schlüssel ab.
„ Meinst du Ako? Die ist ja so was von komisch. Kein Wunder, dass Ciina sie als Verrückte beschreibt.“, Kim verstummte als Lewy sie an die Schultern packte.
„ Aua. Lewy, das tut weh!“, jammerte Kim.
„ Beleidige Ako nie wieder in meiner Gegenwart. Wo ist sie?“, zischte Lewy, ließ Kim aber nicht los.
„ Sie ist im Restaurant. Wie die anderen. Was hast du nur mit der?“, fragte Kim.
„ Das geht dich gar nichts an!“, grummelte der grünhaarige und ließ sie los. Er drehte sich weg und fuhr sich durch die Haare.
„ Nein, dafür ist keine Zeit. Wo ist das Zimmer?“, fragte Lewy. Kim umarmte ihn und lächelte:
„ Das kann ich dir zeigen!“
Lewy beugte sich zur ihr herunter und küsste sie. Ako hatte genug gehört. Mit zitternden Beinen stieg sie die Treppe hinab und sah in Richtung Restaurant. Lewy hatte Kaís Schlüssel. Er wollte die Ringteile holen. Ako wandte sich zur Brücke und rannte darüber. Sie durfte keine Zeit verlieren. Lewy und Kim konnten jeden Augenblick kommen. Sie musste die Ringteile in Sicherheit bringen. Als sie am Zimmer von Kaí und Luis ankam, zog sie sich einen der Sticks aus den Haaren und zog die Lederhülle hinunter. Sie steckte den Stick ins Schlüsselloch und drehte ihn leicht. Nach ein paar Sekunden war die Tür offen. Ako lächelte. Sie konnte es immer noch. Sie schlüpfte ins Zimmer und schloss es von innen wieder ab. Schnell ging sie zu Kaís Bett und holte den Rucksack hervor. Der Beutel mit den Ringteilen war in einer kleinen Tasche am Boden des Rucksackes. Ako holte sie heraus und steckte sie in ihren Rockbund. Dann hörte sie, wie ein Schlüssel in Schloss gesteckt wurde. Panisch sah sich nach einem Versteck um und sah die Badezimmertür. Das Schloss knackte. Ako griff nach ihrer Kette, da ging die Tür auf.

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Kommentare

Nella schrieb am 2010-06-30 20:17:05:
Du kannst doch jetzt nicht aufhören :D
Bin schon total gespannt wie es weiter geht!
Freu mich drauf.
Nella ;)
!!! schrieb am 2010-06-30 12:26:59:
schreib schnell weiter! ich möchte wissen woher sie sich kennen
LG

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