Roter Sand
von
Shelly
Die Leute johlten vor Aufregung als ein Schwarzer Stier die Arena betrat. Er war wütend, hatte Angst und Schmerzen, denn in seiner engen Box hatten sie ihm kleine Widerhaken in den Rücken gerammt, damit er überhaupt angriff. Auf der anderen Seite betraten vier Männer mit ihren Pferden die Arena. Den Pferden war nasses Zeitungspapier in die Ohren gesteckt worden, damit sie den Stier nicht hören konnten. Ihre Augen waren verbunden damit sie den Stier nicht sahen und in panik geraten konnten. Das das eingentlich verboten war kümmterte keinen.
Sie schwenkten ihre Tücher und reizten den Stier sodass er Angriff. Sein Rücken war überströmt von dunkelrotem, fast schwarzem Blut. Er raste auf die vier Reiter zu, die jedoch schnell auseinanderstoben. Doch er erwischte etwas, eines der Pferde. Sein Reiter hechtete hinter eine Holzwand und wurde schnell aus der Arena gezgen, sein Pferd jedoch, blind und taub hatte keine Chance dem Stier zu entkommen. Es schrie vor Schmerzen als eines der Hörner sich tief in sein Fleisch bohrte aber die Menge war fast aus dem Häusschen vor Freude. Plötzlich lies der Stier von dem Pferd ab und fegte wie ein Orkan duch die Arena. Das Pferd, es bewegte sich nicht mehr und wurde einfach an den Rand der Arena geschleift, noch nicht tot, doch zu schwach um zu leben. Die Männer mit den Pferden ritten noch einmal auf den Stier zu, rammten ihm einen Degen in den Rücken. Endlose Sekunden, so fest sie konnten. Der Stier schrie so unerträglich und verlor aus Angst Kot. Die Menge verstummte, würde er jetzt sterben? Sein Rücken war nur noch eine rote Masse und sein Blut schwappte in Stößen an seinen Flanken herunter. Mit kurzen kraftlosen Schritten trottete er zu dem Tor durch das er in die Hölle geschickt worden war und hoffte es würde sich öffnen und seiner Qual ein ende bereiten. Doch es öffnete sich nicht, der Tot wartete. Erst jetzt, als der Stier schon fast verblutet war und seine Beine ihn kaum noch zu tragen vermochten, betrat der Torero die Arena. Er reizte den Stier mit einem Tuch noch ein letztes mal anzugreifen. Der Stier wehrte sich mit letzter Kraft und bewegte sich in Zeitlupentempo und schwankend auf den fetten Mann zu. Der stieß ihm mit einer gleitenden Bewegung einen langen Degen in das Genick bis zum Anschlag, einen halben Meter tief. Es wurde totenstill und die Menge wartete ob der Stier fallen würde. Er fiel nicht, obwohl ich mir gewünscht hätte sein Leiden wäre endlich vorüber. Der Stier schwankte gefährlich bevor er endlich in die Knie ging. Die Menge johlte hysterisch und warf dem Torero Blumen zu. Doch mir rannen Tränen über das Gesicht als ich die Augen des einst so stoltzen Tieres brechen sah.
Das Blut wurde danach einfach weggekehrt.
Kommentare
,,, schrieb:
Hey! Eigentlich wollte ich etwas über die vielen Rechtschreibfehler sagen, habe aber gesehen das du erst 14 Jahre alt bist! Also lasse ich das und sage stattdessen : Glückwunsch, super Geschichte!
schnackerhannes schrieb:
Find ich auch, aber auch wenn du erst 14 bist, ein bisschen mehr auf die Rechtschreibung solltest du schon achten. Aber sonst ist die Geschichte richtig gut.
nathalie_husemann@web.de schrieb:
hi !!! ich bin erst 12 und habe ein gedicht hierrein geschriebn !!!
zu deiner geschichte , ich finde sie total gut
Swenja@nix.de schrieb:
WOW, also auf die Fehler hab ich echt nicht geachtet... dazu war die Geschichte viel zu ergreifend! Ein dickes Lob von mir!!!!
dondana@toggo.de schrieb:
Das ist der Horror was Menschen einfach so mit Tieren anstellen.Stellt euch vor, ihr wärt ein solches Tier und man würde euch einfach so quälen.(Das geht nur an Tierquäler)
Hey,ich finde es super das du die Geschichte geschrieben hast.Aber wieso warst du zugucken?Aber das ist im Moment nicht so wichtig.Ich finde es eben super das du diese Geschichte geschrieben hast, damit die Menschen auch sehen was sie anstellen mit Tieren, die UNSCHULDIG SIND.Diese Menschen sollte man einsperren.Kompliment!
Manu schrieb:
Hi!
Find auch echt gut und ergreifend geschrieben, schreibe auch gerne von den Schrecklichen Dingen, zu denen Menschen fähig sind um die Menschen die Wahrheit vor Augen zu führen!
kief-woodpeck@web.de schrieb:
echt schlimm sowas,aber leider war.
vielleicht wirst du ja mal tierschützer*hoff*,bin ich auch.kannst ja mal auf peta.de gucken...
finds echt gut,das du so eine geschichte hier reinstellst,vielleicht öffnet sie manchen menschen die augen!!!
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