 |
|
 |
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln. |
 |
 |
 |
|
|
 |
 |
Runenlied I
von
Lord Gentle
Es regnete. Es regnete in Strömen. Es war, als ob der Himmel seine Pforten geöffnet hatte um die Welt, das Land, oder vielleicht auch nur diese Stadt von ihren Sünden rein zu waschen, in dem das Wasser alle Sünder ertränkte. Sie war eine von ihnen, die hätten ertränkt werden sollen. Was machte es also, wenn sie die Himmelstränen willkommen hieß um ihre heiße, blasse Haut zu kühlen. Und doch entfernte sie sich nach einem kurzen Moment, langsam, die Arme um ihren schmalen Körper geschlungen, vom Fenster im ersten Stock des "Hexenkessels", bis die Geräusche des Regens zu einem dumpfen Prasseln auf dem Dach des Gebäudes wurden, den hektisch geschlagenen Trommeln der Verdammnis gleich. Sie lehnte sich erschöpft an die Wand. Das Wasser rann aus ihren langen Haaren ihren Körper hinab um sich dann am Saum des Hemdes, das sie trug zu sammeln und auf die Holzbretter des Bodens zu tropfen wo es sich Spalten und Ritzen suchte um in den darunter liegenden Schankraum zu gelangen. Die Gäste - Söldner, Glücksritter, Diebe und anderes Gesindel - waren viel zu beschäftigt oder zu betrunken um die gelegentlichen Wassertropfen zu bemerken.
Sie ließ sich an der Wand zu Boden gleiten und ihre fiebrig glänzenden Augen suchten den Raum ab, als könnte in der Dunkelheit, die nur durch einen gelegentlichen Blitz gleißend erhellt wurde, irgendetwas verborgen sein, das nur sie wahrnahm.
Sie war ein Krüppel. Zwar fehlten ihr nicht Arme oder Beine, oder gar das Augenlicht, sondern etwas sehr viel wichtigeres für Wesen ihrer Art. Ihr fehlten die Flügel. Und wie auch jetzt, durchs offene Fenster, folgte der Wind ihr nach und verhöhnte jeden ihrer schleppenden Schritte.
Ihr ganzer Körper begann unter einem weiteren Fieberschub zu beben. Für einen kurzen Moment vermeinte sie in der Dunkelheit Bewegung, ja Leben zu sehen. Aber als das Zimmer wieder in die stechendweiße Helligkeit eines Blitzes getaucht wurde, erkannte sie dort nur den Stuhl, der den Rest ihrer Kleidung und ihre Schwertscheide trug, welche sie erst Stunden zuvor abgelegt hatte.
Auch jetzt gebrach es ihr nicht an Spuren von Anmut, wenn es auch nur ein Abglanz von dem war, was ihr zustand. Es war nur ein Schatten von Schönheit, vielleicht imstande, den einen zu reizen, den sie jetzt suchte. Sie hatte Angst vor dem Mann, den sie finden wollte, den sie war nie mutig gewesen. Nur einmal hatte sie Mut bewiesen und dafür war sie tief gefallen.
Begleitet von einem Donnern flog die Tür des "Hexenkessels" auf und mit dem Wind und dem Regen spuckte die Nacht auch eine unheimliche Gestalt aus. Einen kurzen Moment spielte der Sturm mit seinen langen weißen Haaren, so dass es den Anschein hatte, sie besäßen ein eigenes unheiliges Leben. Der wehende schwarze Umhang verstärkte den Eindruck eines Sendboten der Verdammnis nur noch mehr, genauso wie seine blasse, ja fast weiße Hautfarbe, die einen scharfen Kontrast zu der dunkelgrauen Lederrüstung bildete, die er trug. Aber das Funkeln in seinen rubinroten Augen ließen ihn auch für den letzten Zweifler wie ein Schrecken aus längst vergangenen Tagen wirken. Langsam schloss der Mann die Tür hinter sich und sperrte somit auch die wild rasende Natur aus. Ohne ein Wort des Grußes oder auch nur die angstvollen bis interessierten Blicke zur Kenntnis zunehmen, die ihm das hiesige Lumpenpack zuwarf, ging er direkt auf einen Bereich der Spelunke zu, der von einem schweren, roten Vorhang mehr schlecht als recht vom Schankraum getrennt war. Seine beiden Schwerter, deren Scheiden er fachmännisch überkreuz auf den Rücken gebunden trug, waren ihm Versicherung genug, das keiner des anwesenden Gesindels auf dumme Gedanken kommen würde. Er schlug den Vorhang beiseite und merkte dass er in dieser Nacht in dem Separee nicht allein war. Auf der gegenüber liegenden Bank kauerte sich ein schlankes Mädchen zusammen und starrte ihm mit wildem Blick entgegen. Er betrachtete sie ausdruckslos. Sie hielt ihm einen Dolch entgegen auf eine Art, als könne sie damit umgehen. Aber er ließ die Hände von den Schwertgriffen. "Leg dein Messerchen weg.", empfahl er ihr.
Der Donner hallte noch immer in ihren Ohren nach und ihr geschundener Körper reagierte darauf mit erneuten krampfhaften Zuckungen. Sie lehnte sich erschöpft an die Wand zurück und Strähnen ihres verklebten Haares fielen ihr ins Gesicht. Einen Augenblick lang fühlte sie sich zu schwach, diese wieder zu entfernen. Was konnte sie denn schon für den Fehler ihrer Geburt? Warum hatte sie das Schicksal so grausam bestraft?
Sie betrachtete das Schwert, eigentlich ein Anderthalbhänder, der auf dem Boden ihres Zimmers lag. Auf dem vorderen Teil der Klinge waren die feinen silbernen Runen zu erkennen, deren glanzvoller Schimmer sicher nicht nur von der trüben Helligkeit stammte die dieses dämonische Wetter zuließ. Aber etwas stimmte mit dem Licht nicht. Es war da, aber es war nicht wirklich hell, als erreiche es die Oberfläche der schwarzen, handbreiten Klinge nicht.
Sie fragte sich, wie lange sie dem Verlangen noch widerstehen konnte. In solchen Momenten wurde der betörende Singsang in ihrem Kopf wieder etwas lauter.
Der untere Teil der Waffe wurde vom Schatten des Bettes verdeckt, so dass sie sich die filigranen Ornamente und Ziselierungen die den Griff bildeten nur vorstellen konnte. Aber sie spürte fast das Gewicht des Schwertes in ihrer Hand und den kurzen Schmerz, der immer dann entstand, wenn die Klinge eine Bindung mit ihr einging.
Kurz übermannte die Schwäche sie und als sich ihr Blick wieder klärte, war sie nicht sicher, ob der schwarze Anderthalbhänder nicht ein kleines Stück näher gerückt war. Vielleicht nur zwei Fingerbreit, oder Einen.
"Khadgar, nicht wahr?", zischte das Mädchen, ohne sich zu bewegen.
Er lachte. "Warum wartest du hier auf mich?"
Sie dachte einen Moment nach. "Ich will deinen Tod!" presste sie dann langsam die Worte hervor.
"Wenn du eine gedungene Mörderin bist, die hier auf mich lauert, was hindert dich daran, dein Glück, wie so viele andere vor dir, zu versuchen?" stellte er mit einem kalten Lächeln im Gesicht fest.
Zorn funkelte in ihren Augen auf. "Ich bin keine bezahlte Meuchlerin. Ich will persönlich an dir Rache nehmen."
"Rache, meine Kleine, ist ein Gericht, das am besten kalt genossen wird." sprach er mit emotionsloser Stimme.
"Also bring es entweder hinter dich, oder geh und spiel weiter mit deinen Freundinnen."
"Interessiert es dich gar nicht, warum ich dich töten will?" fragte sie nun doch etwas verwundert. "War dir Alessandra so wenig wert? Hat dir meine Schwester nichts bedeutet?" Während dieser Worte entflammte wieder das Feuer ihrer Wut und sie griff ihre Waffe fester. Sie wünschte sich trotzdem, er würde den Blick seiner schrecklichen roten Augen von ihr abwenden. "Tag für Tag wartete ich hier auf dich. Jeden Abend, jede Nacht seitdem du diese Stadt verlassen hast. Und heute nun kommst du zurück. Du sollst deiner Strafe nicht entgehen. Mörder!"
Sie wusste gar nicht wie Recht sie hatte. Jeder musste für seine Taten im Leben bezahlen. "Alessandra?" Er dachte einen Augenblick nach. "Alessandra starb nicht durch meine Hand. Sie sprang in den Tod. Das war ihre Entscheidung."
"Und trotzdem bist du Schuld an ihrem Tod. Sie starb, weil du sie verlassen hast, nach dem du eine kleine Weile deinen Spaß mit ihr hattest", sie spie die Worte fast aus.
"Und jetzt willst du dein Leben wegwerfen? Warum bist du so erpicht darauf im Tod Zuflucht zu finden?"
Sie schauderte, mehr vor dem eigenartigen Klang seiner Stimme als vor seinen Worten.
"Du wirst nie Zuflucht im Tod finden, Khadgar. Noch gibt es dort Erlösung für dich."
" So hat man mir gesagt.", erwiderte er schroff und verbittert. " So hat man mir gesagt."
Kaum merkbar bewegte sie den Dolch in die Angriffshaltung, die ihr ein Söldner vor kurzem im Austausch gegen gewisse Gefälligkeiten gezeigt hatte. Sie wusste, mit einem Stoß würde alles vorbei sein. Sie war auf ihrem Weg seit dem Tod ihrer Schwester weit gegangen, und doch zweifelte sie jetzt.
Noch während sie ansetzte die Waffe in Angriffsposition zu bringen, reagierte Khadgar reflexartig. Die Rechte seiner silbernen Klingen sauste blitzartig aus ihrer Scheide und fuhr in einem kurzen Bogen direkt auf den Hals des Mädchens zu. Blutspritzer verteilten sich im Raum, bedeckten sein weißes Gesicht. Ein dumpfes Poltern, als der Kopf zu Boden fiel. Das Gesicht war voller Unglauben und ihre Augen, deren Funkeln nun erloschen war, schienen ihm wie das Tor zur Seele, und zeigten ihm, dass sie in dem einen letzten Augenblick sich gegen seinen Tod entschieden hatte. Einen kurzen Augenblick verspürte er Trauer, für das vergossene Leben. Doch dann säuberte er die Waffe an der Kleidung des toten Mädchens, drehte sich um und entfernte sich schnellen Schrittes aus dem Separee.
Es war wie ein vibrieren. Ein vibrieren, das ihre Muskeln, ja ihren ganzen Körper erfasste. Erst dachte sie, dass dies die ersten Anzeichen für einen erneuten Anfall verursacht durch ihre Krankheit waren. Doch dieses Gefühl war anders, stärker und brachte ihre Seele zum klingen. Sie wusste was das bedeutete. Irgendwo in der Nähe war Blut geflossen und ihre Runenklinge spürte das. Und sie spürte die Erregung, ja den Hunger der Waffe. Nein, dem Schwert verlangte es nicht nach Blut des Opfers, sondern viel mehr nach dessen Seele.
Das Runenlied in ihrem Kopf schwoll an. Es versprach Leidenschaft, Leben, Stärke. Sie spürte wie die Klinge an den Fesseln zerrte, die ihr Wille der Waffe aufgezwungen hatte und wie es die Grundfesten ihres Geistes erbeben ließ.
Ein Blitz erhellte das Zimmer und zeichnete die Konturen der Waffe nach. Sie spürte körperlich wie das Verlangen der Waffe langsam abnahm, als die Seele ihrem Zugriff entschwunden war. Schwärze hüllte sie eine unbestimmte Zeit lang ein und als sie wieder ihre Umgebung wahrnahm, lag sie auf dem Boden und ein dünnes Blutrinnsal war aus ihrer Nase geflossen.
Es war ihr eigener Wille, der sie Zwang der Waffe, ihrer Krücke, zu entsagen. Und doch, spürte sie dass eben dieses ihren Körper immer stärker belastete. War es denn so unverständlich gewesen, das sie, dass flügellose Kind, das sich nichts mehr wünschte, als mit den anderen in Sternenhöhe zu fliegen, der Versuchung nicht widerstehen konnte?
Langsam erhob sie sich und entfernte sich in die äußerste Ecke des Raumes, möglichst weit entfernt von der teuflischen Waffe. Gerade, als sie glaubte, das die Erschöpfung sie wieder übermannte, erklang der Gesang des Schwertes erneut und sie fühlte, das es erregter war, als jemals zuvor, seitdem sie die Waffe in dem einen mutigen Augenblick aufgenommen hatte und sie ein Teil ihres Seins geworden war.
Kommentare
daratheis@web.de schrieb:
Hallöchen!! (*g)
Schöne Geschichte, verwirrende Handlung (positiv *g), ein kleines Engelchen, mit dem ich Mitleid hab, interessante Charaktere (vor allem Khadgar, der ist so schön böse *g) UND jede Menge Rechtschreib- und Kommafehler. Gaaaanz viele, und es bleiben viele Fragen offen, viele "Hä?"'s, aber bei dieser Geschichte nicht schlimm, weil sie lang ist, weil Handlung drin ist, weil du beschreibst, erzählst und da ist nicht wichtig, warum wer was macht. *g
Außerdem ist es ja nur der erste Teil (oder?)... Ein bisschen mehr würde ich natürlich gerne über die Chars erfahren, aber das ist meine persönliche Neugier und die Geschichte funktioniert auch ohne die Infos.
"Das Runenlied in ihrem Kopf schwoll an" da muss sie aufpassen, dass der Kopf nicht platzt *gg, ich weiß nicht, schwoll passt da irgendwie nicht, aber ich weiß auch nix besseres...
"die nur durch einen gelegentlichen Blitz gleißend erhellt wurde" liest sich bissl komisch, "die nur gelegentlich durch einen gleißenden Blitz erhellt wurde" (nur ein Vorschlag *g)
"für das vergossene Leben" Blut vergießt man, Leben beendet man...
"dass sie in dem einen letzten Augenblick sich gegen seinen Tod entschieden hatte." ungeschickt konstruiert, "dass sie sich in dem einen letzten Augenblick gegen seinen Tod.." klingt besser
Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass du dir für diese Geschichte nicht so viel Zeit genommen hast, wie für die anderen, weil stellenweise (siehe oben) unschöne Formulierungen drin sind und viele (unnötige) Rechtschreibfehler. Die Story hat mir dennoch gefallen, und ich freue mich schon auf deine nächste.
Liebe Grüße, Lanna
Lamyrethian@gmx.de schrieb:
Heyho Lanna,
erstmal finde ich es gut, das dir meine Geschichte grundsätzlich gefallen hat. Deine Einwände sind sicherlich berechtigt, auch wenn ich zu meiner Entschuldigung nur vorbringen kann kann, das es zwischen 2 und 4 uhr morgends war, als ich diese Geschichte geschrieben habe. Das gilt für einige unpassende Formulierungen, sowie vor allem für die Rechtschreibung. Aber wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
Bei den Charakteren habe ich noch einige Gedanken im hinterkopf und da es erst der erste Teil ist, wird da sicherlich auch noch etwas zu kommen, aber die Spannung möchte ich nicht vorwegnehmen.
Da du mir bisher bei allen meinen hier veröffentlichen Geschichten bisher die Ehre erwiesen hast sie zu kritisieren, möchte ich dich gerade bei dieser Geschichte nochmal besonders Fragen, was dir gefallen hat und was nicht.
Schon mal danke im voraus!!!
Bis denne
Gentle
daratheis@web.de schrieb:
Werter Lord Gentle,
dass ist doch keine Entschuldigung!!! *g
ne, bei mir is es nur so, dass gerade zu dieser Uhrzeit meine besten Geschichten entstehen *g, aber dir soll verziehen sein
JUHU, jetzt hab ich ganz viele Rechtschreibfehler, die bau ich dann alle in meinen nächsten Text ein *gg
Und jetzt zu den (negativen und positiven) Kritikpunkten :
“am Saum des Hemdes, das sie trug“ -> „am Saum ihres Hemdes“
„um die gelegentlichen Wassertropfen“ -> „um die vereinzelten“ (weil du zwei Sätze später „gelegentlich“ benutzt)
„Sie war ein Krüppel“ -> das kommt so plötzlich, grade beschreibst du noch den Raum und dann dieser Einwurf. Versuche eine Überleitung zu schaffen „Wie immer folgte der Wind ihr auch jetzt nach und verhöhnte jeden ihrer schleppenden Schritte, weil sie ein Krüppel war. Zwar fehlten ihr....“ So rum liest es sich mMn flüssiger.
„..Nacht auch eine unheimliche..“ -> das „auch“ ist überflüssig
„..mit seinen langen weißen Haaren..“ -> du erwähnst vorher nicht, dass die Gestalt ein Mann ist... „mit den langen, weißen Haaren des Mannes..“
„blasse, ja fast weiße“ -> lass das „ja“ ruhig weg
„zu der dunkelgrauen Lederrüstung bildete, die er trug.“ –> „zu seiner dunkelgrauen Lederrüstung..“
„deren Scheiden er fachmännisch überkreuz“ -> „fachmännisch“ gefällt mir nicht, vielleicht „wie ein Krieger“
„kauerte sich ein schlankes Mädchen zusammen und starrte ihm mit wildem Blick entgegen“ -> kauerte hört sich nach ängstlich an, aber dann passt der wilde Blick nicht mehr....
„diese wieder zu entfernen“ -> hört sich an, als wolle sie sich die Haare abschneiden, „diese wieder zurück zu streichen“.. oder so
„Ziselierungen“ -> an dem Wort hab ich persönlich etwas gehangen
„Sie wünschte sich trotzdem“ -> „dennoch wünschte sie sich“ (hätte ich geschrieben *g)
„Sie war auf ihrem Weg seit dem Tod ihrer Schwester weit gegangen,“ -> „sie war, seit dem Tod ihrer Schwester, auf ihrem Weg weit gegangen..“
„Noch während sie ansetzte die Waffe in Angriffsposition zu bringen“ -> hat sie in dem Absatz davor schon getan, „als ihr Dolch vorschnellte“ oder so (weiß nicht genau, was du mit Angriffsposition meinst *g)
„und ihre Augen, deren“ -> und die Augen (weil du auch „das Gesicht“ schreibst)
„ihm wie das Tor zur Seele,“ -> „das Tor zu ihrer Seele“ (sonst könnte es auch seine sein)
„Einen kurzen Augenblick verspürte er Trauer, für das vergossene Leben.“ -> Augenblick wird wiederholt.., „Kurz bedauerte er es, das junge Leben beendet zu haben.“ Oder so...
„ja den Hunger“ -> wieder das „ja“ weglassen...
„Verlangen der Waffe langsam abnahm“ -> Wortwiederholung Waffe, schreib „Schwert“, oder „Klinge“
„entfernte sich in die äußerste“ -> Wortwiederholung entfernt, eventuell „zog sich in die äußerste Ecke des Raumes zurück“
„ein Schatten von Schönheit“ –> sehr schön
„"Leg dein Messerchen weg.", empfahl er ihr.“ -> Wunderschön, wie du mit einem Satz seine Überlegenheit rüberbringst
„Was konnte sie denn schon für den Fehler ihrer Geburt?“ -> das frag ich mich auch manchmal *g, das zeigt sehr schön ihre Verzweiflung
„gewisse Gefälligkeiten“ -> gute Wortwahl *g
„Sie spürte wie die Klinge an den Fesseln zerrte, die ihr Wille der Waffe aufgezwungen hatte und wie es die Grundfesten ihres Geistes erbeben ließ“ -> sehr schön
„dass flügellose Kind“ -> süüüüß, auch wenn ein Rechtschreibfehler drin ist (dass = das)
Außerdem hat mir das Gespräch zwischen dem namenlosen Mädchen und Khadgar sehr gut gefallen, vor allem, weil Khadgar sich seiner Überlegenheit so sehr bewusst ist und am Ende auch der „Sieger“ bleibt.
Auch wenn ich jetzt mehr negative als positive Kritikpunkte aufgelistet habe, hat mir deine Geschichte gut gefallen, es ist nur so, dass ich negative Textstellen zitieren kann und dazu schreib kann, was mir nicht gefällt, weil es meistens nur einzelne Worte oder Formulierungen sind. (Wobei ich bei so was aber auch eine kleine Perfektionistin bin, dabei finde ich es grundsätzlich viel wichtiger, dass Charaktere, Hintergrund, Handlung ... ordentlich sind und in diesem Text habe ich an allen drei Punkten (auch wenn ich vom Hintergrund noch nicht soo viel weiß) nichts zu meckern.)
Wenn du auch noch ’ne Rechtschreib- Kommakorrektur willst, sag Bescheid, dann schick ich dir per E-mail eine Korrektur (weil du ja auch meine Geschichten bisher alle kommentiert hast *g)
Ich hoffe, die Kritik war ausführlich genug und schreckt andere Leser nicht ab, ebenfalls zu kommentieren *g
Liebe Grüße, Lanna
Lamyrethian@gmx.de schrieb:
Ave Lanna,
erstmal danke für die ausführliche Kritik und auch eine Entschuldigung, das ich darauf erst so spät reagiere. Ich hatte einfach viel Unvorhergesehenes zu tun.
Mit vielen deiner Verbesserungen stimme ich über ein und habe diese auch an dem Originalscript vorgenommen, sowie ich auch sonst noch einige Kleinigkeiten verbessert habe.
Desweiteren habe ich auch noch einen Einleitung geschrieben. Ich werde die überarbeitete Version wohl dann nochmal hier reinstellen.
Wenn du nichts dagegen hast, schigge ich sie dir vorher zur Rechtschreibprüfung usw. *G*
Nochmal danke.
Mfg
Gentle
daratheis@web.de schrieb:
Hab nichts dagegen, dann bin ich immerhin die erste, die die überarbeitete Version lesen darf *gg.
Tja und außerdem bist du mir jetzt zu ewigem Dank verpflichtet!!! *ggg
Ne, war kein Problem, ich freu mich, wenn ich anderen helfen kann und noch mehr Spaß macht's, wenn es was zu verbessern gibt, was sowieso schon ziemlich gut ist. *g
Liebe Grüße, Lanna
toennis-at-me@t-online.de schrieb:
Ich bin begeistert! Vielleicht nicht so sehr vom Stil, der war (s. Lanna) in anderen Geschichten schon besser, aber die Handlung ist so richtig schön spannend. Außerdem hast du hochinteressante Protagonisten, das beides weckt Hunger auf mehr.
Näher auf Details eingehen möchte ich nicht, da ich mich wohl totsuchen würde, ehe ich was finde, das Lanna noch nicht angesprochen hat! *g
Viele Grüße
Raul
Kommentar hinzufügen
|
 |
|
|