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Kategorien > Fantasy > Magie und Helden

Runenmeister - Stufe 2 - Kursaenderung

von Zilfalon

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Stufe 2 - Kursaenderung

Im dunklem Zwielicht eines Kutschenwagens, der innen geraeumiger aussah, als von aussen, blickten zwei junge Burschen in das panische Gesicht eines schlanken, grossen Mannes, der sich zu ihnen bedrohlich nahe herunterbeugte.
“Du hast mich ruiniert!! Verstehst du??”, er packte Isaac an den Schultern schuttelte ihn heftig, dass seine Zaehne klapperten.
“Ruiniert!!”, sagte er nochmal mit Nachdruck, dann lies er von Isaac ab. Er drehte sich wieder schnell um, wandte sich an die Frontseite im Wagen und klopfte heftig gegen die Wand.
Isaac sortierte seine Zunge, blickte zu John, der ihm zunickte. Ruinieren wollten sie ihn, immerhin wollten sie ihn bestehlen, aber, dass der Kerl sie auf frischer Tat ertappte, war nicht geplant.
Beide sprangen gleichzeitig auf, und rannten zur Tuer.
Der komische Kerl, der gegen die Wand klopfte, wandte sich den beiden wieder zu, spurtete ebenfalls auf die Tuer zu, um sie aufzuhalten.
“Ihr lasst mir keine Wahl.”, sagte er, als er merkte, das sie fuer ihn zu schnell waren.
Er streckte seine Arme in ihre Richtung, zeigte mit seinen Handflaechen auf sie. Ploetzlich schuss aus seinem Aermel ein merkwuerdiges violettgefaerbtes Gas, dass schlagartig den hinteren Gang, der eigentlich viel zu langen Kutsche umhuellte. Isaac und John ging das alles viel zu schnell und hatten keine Chance darauf zu reagieren. Sie wurden langsamer und glitten langsam zu Boden. Mit letzter Kraft versuchten sie die Lieder ihrer Augen offen zu halten. Vergebens.

John hoerte Stimmen. Schwach und ohne Sinn schien man sich um ihn herum zu unterhalten. Er blinzelte, konzentrierte sich auf seinen Seh und Tastsinn. In einer ihm weissen Umgebung bewegte sich eine Schemenhafte Gestalt. War es eine? Oder doch zwei? Er vernahm zwei unterschiedliche Stimmen.
“…unmoeglich…nichts…anderer Weg”
“…bezahlen…Preis…”
“…laufen lassen….”
“…Danke.”
Dann viel er wieder in einen tiefen Schlaf.

Die Sonne brannte in Isaacs Augen als er das Bewusstsein wiedererlangte und sie aufschlug. Irgendwas in seinem Kopf droehnte schwer, und er fuehlte sich durchgeruettelt. Ein bestaendiges Klocken in seinem Kopf haemmerte eine ganze Weile auf ihn ein. Er versuchte die Umgebung auszumachen und er merkte, dass er gesiebte Luft atmete. In einem kleinem Kaefig auf einem Anhaenger an einem Pferdegespannt. Es war gerade so viel Platz um darin zu sitzen, die Beine angezogen. Um ihn herum auf dem Anhaenger waren weitere Kisten und Kaefige. In einem erkannte er ein seltenes Raubtier. Es lag zusammengerollt in seinem kleinem Kaefig in dem es nicht mal haette stehen koennen, und schlief.
Isaac schaute weiter, drehte sich um und sah in Fahrtrichtung. Hinter ihm war ein weiterer Kaefig.
“John!”, rief Isaac.
Ruecken an Ruecken, in getrennten Kaefigen, sassen die beiden aneinander. Mit der Hand sich durchs Gesicht fahrend, drehte sich John aechzend um. Er verdrehte die Augen und stoehnte.
Beide merkten, dass das Haemmern in ihrem Kopf, nichts weiteres war, als der Hufschlag der zwei angespannten Pferde auf das Pflaster ist.
“Wo sind wir?”, fragte John.
Sie schauten sich um. Sie befuhren grade so breite Strasse wie der Karren breit war. Diese zog sich durch eine breite Ebene immergruener Wiesen. Ab und zu ragten ein paar trockene Felsen aus den Graesern, damit die Landschaft nicht so einseitig wirkt.
“Da vorne!”, John zeigte nach vorn am Horizont.
Der Kutscher, ein gut gekleideter Kerl, ebenfalls mit Zylinder., beide wollten schon was sagen, aber dann sahen sie, dass dieser Kerl lange blonde Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden trug, wandte sich zu ihnen um, verzog eine Miene und blickte wieder nach vorn. Das war nicht der Kerl von vorhin, dachten sie.
Auch Isaac sah jetzt worauf John gezeigt hatte. Eine Stadt. Zumindest sah man fast den gesamten Horizont entlang eine lange Stadtmauer. John befuerchtete das Schlimmste:” Ob wir bei einem Sklavenhaendler gelandet sind und jetzt verkauft warden?”.
Isaac zuckte zusammen. Daran hatte er noch nicht gedacht.
Der Kutscher fing an zu lachen und die beiden Jungs verstummten und sprachen bis zur Ankunft in der Stadt kein Wort mehr.

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Kommentare

YOHO schrieb am 2007-07-08 15:58:17:
Ups keine extrabuchstaben ...
Zilfalon schrieb am 2007-06-14 16:03:05:
Alles klar. Dieses Kapitel ist auch nur eine Art Uebergang. Es ist zumindest wichtig fuer spaeter. Es ist nicht schlimm, wenn man es jetzt nicht versteht.
Aber, du hast definitiv recht. Eine Geschichte wird zu schwer zu Lesen, mit zu viel spruengen.
YOHO schrieb am 2007-05-25 21:18:49:
ich möchte , das du das nicht falsch verstehst die geschichte ict klasse , aber ich hab auch mal ein paar
geschrieben und ich weiß bewustlose helden ersparen eine mänge schreibarbeit und es ist immer was tolles ,
wenn man sie an ganz anderen orten aufwachen lässt (das finde ich am besten , diesen >Wo-bin-ich-effekt) , aber
pass auf , das das nicht zuoft vorkommt sonst wird's blöd , aber ein bis zewi mal kommt das in jeder guten
geschichte ;-)

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