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Kategorien > Fantasy > Magie und Helden

Runenmeister Stufe 4 - Gefahr

von Zilfalon

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Stufe 4 - Gefahr

Die Sonne brannte in die Arena und eine grosse Menschenmenge hatte sich versammelt, in Gespreachen vertieft, um sich das Spektakel, das groesste Event alle 3 Monate, nicht entgehen zu lassen.
Trompeten durchdrangen die Geraeuschkulisse und kuendigten den Sultan an, der in seinem Privatbalkon erschien und das Volk mit einer Geste begruesste. Nachdem er sich auf seinen gepolsterten Thron niedergelassen hatte trat rechts von ihm eine schlanke Gestalt an seinem Thron vorbei nach vorne, an den Rand des Balkons.
„Meine Damen und Herren, es ist mir eine Ehre, Sie im Namen von Sultan Hasaan zum vierteljaehrlichen Runenturnier Wilkommen zu heissen!“.
Das Volk folgte mit tosenden Zurufen und Applaus.
„Dem Gewinner winkt natuerlich die Zulassung zur Weltmeisterschaft, die dieses Jahr in Pengaru stattfindet. Ausserdem stehen dem Gewinner eintausend Goldstuecke zu!“.
Wieder antwortete das Publikum mit Applaus.
Eine Wache im Hintergrund, mit einem Speer und einem Schild in der Hand kam auf den Herold zu, sagte ihm was, was der Herold mit einem Nicken aufnahm. Dann verzog er sich wieder nach hinten ins Gemaeuer.
Der Herold richtete sich mit ausgebreiteten Armen wieder zum Publikum:“Doch bevor wir mit dem Viertelfinale beginnen, gibt es noch etwas zur Unterhaltung. Aufgrund unseres Grosszuegigen Sultans, hat er drei Kriminellen, die zor kurzem festgenommen wurden, die Chance gewaehrt, in der Arena um ihre Freiheit zu kaempfen.“.
Er breitete seine Arme zum westlichen Arenateil aus.
In der Arena wurde ein Gittertor von 2 aussen stehenden Wachen aufgezogen. Von Innen wurden ein Mann und zwei Jungs in die Arena mit Handketten gefuehrt. Sie waren miteinander zu einer Schlange verbunden. Das Publikum konnte nicht fuehlen welch trotzige Gefuehle in dem abgemagerten Mann sich aufwuehlten, als er den Kopf hob und das schreiende Publikum betrachtete. Nicht nur die Sonne blendete die Jungs, sondern auch die Angst, was jetzt passieren mag. Das war es also, dachten sie. Endlich aus unserem kleinem Walddorf entfohlen und jetzt werden wir hier vor aller Augen abgeschlachtet.
Die Wachen bildeten einen undurchdringlichen Kreis um sie, als sie die Mitte der Arena erreichten und zum Sultan blickten. Die Handschellen wurden ihnen abgenommen und das Volk war ausser sich.
Dann wandten sich die Wachen ab, gingen wieder zureuck durch das Gittertor.
Der Herold beim Sultan versuchte die Menge wieder zu uebertoenen:“ Meine Damen und Herren, die wilden Tiere!“, schrie er mit ausgebreiteten Armen.
Im oestichen Teil wurde ein weiteres grosses Tor geoeffnet. Allerdings war es diesmal aus Holz und es war nicht moeglich hineinzusehen. Die Wachen, versteckten sich im Schutze der grossen Tore, und verschwanden dahinter in einer eigens dafuer angefertigten Tuere. In der Zelle selbst befanden sich etwa zehn grosse Raubkatzen.
Die Gefangenen rueckten naeher zusammen, das Publikum jubelte.
Die Tiere waren sichtlich unruhig bei dem ganzen laerm und eine Hand voll tappte langsam in die Arena.
Isaac und Jon schluckten als sie zwei schwarze Raubkatzen auf sie zugehen sahen. Eine weitere goldene Raubkatze folgte ihnen. Die Anderen hatten sich auf dem Weg irgendwo in die Sonne gelegt, gaehnten und warteten das Geschehen ab. Der elegante Gang hatte etwas anmutiges, wobei das Isaa und Jon wenig interessierte. Mit jedem Schritt, den sie naeher kamen, taten die Jungs einen Schritt zurueck.
„Was jetzt? Irgendwann gibt es kein „weiter-zurueck“.“, sagte Jon. Auch der abgemagerte Mann sah sich um. Die hohe Arenamauer hoch zum Zuschauerraum war gut und gerne 2 bis 3 Meter hoch. Zum festhalten war nicht viel vorhanden. Die Katzen waren derweil schon bedrohlich nahe und wurden langsamer.
„Sie setzen zum Sprung an!“, schrie der Mann.
Eine der Schwarzen Katzen schaute Isaac direkt in die Augen. Bei seinem letztem Schritt spuerte er die Wand hinter sich. Dann sprang es mit ausgebraiteten Pranken auf ihn als erstes zu.
<Willst du nicht reagieren?>, sprach eine laute uebermuedete Stimme in Isaac.
Die Katze sprang immernoch auf ihn zu, Isaac stolperte langsam wie in zeitlupe nach hinten.
<Wer bist du?>, fragte Isaac instinktiv.
<Jemand, der lieber lebt, als von Raubkatzen getoetet zu werden!>, antwortete die Stimme etwas muerrisch, dann gaehnte sie.
<Dann habe ich keine Wahl.>, sprach die Stimme dann.
In einem sekundenbruchteil fand Isaac wieder das gleichgewicht, mit einer Hand auf Kopfhoehe am Boden, unter dem Raubtier durchgetaucht. Eine fixe Bewegung liess seinen Fuss nach oben gegen den Schaedel der Katze donnern. Durch den Impuls dieser Bewegung stand Isaac, sofort wieder auf seinen Beinen, ueber sich die Katze wegfliegend, voll ausgenockt von seinem Tritt. Im selben Moment, eigentlich nicht mal 2 sekunden nachdem die erste Katze ihn angefallen hatte, sprang die zweite auf Jon los. Mit einer blitzschnellen linksdrehung zu Jon liess er die rechte Faust gegen den Seitenkopf der Katze schleudern. Auf den Treffer folgte ein stummes winseln, dass endete, als sie mit dem Kopf zusammen gegen das andere goldene Raubtier zusammenstiess. Beide schliffen noch ein paar Meter ueber den Boden, eine hohe Sandwolke liess sie kurzzeitig verschwinden, dann sah man sehr gut, dass sie mit raushaengender Zunge auf dem Boden ein ungewolltes Nickerchen hielten.
<Gut, ich geh wieder schlafen.>, sagte die Stimme zufrieden. Dann brach Isaac keuchend zusammen.
Jon, der noch nicht wirklich realisiert hatte was in den letzten sieben Sekunden abgelaufen war, bemuehte sich um den vor ihm liegenden Isaac. Auch ganz entgeistert war der magere Mann bei ihnen, der nicht ganz verstand was passiert war, und ob es mit der aufgenommen Runen zusammenhing, oder jemand anders hier im Kollosseum nicht will, dass er stirbt. Erst jetzt erkannten sie auch, dass ihre Ohren vor Aufregung nicht taub geworden waren, sondern, dass eine atemlose Stille eingekehrt war. Nur Isaacs keuchen war zu vernehmen.
Doch die Gefahr war eigentlich noch nicht vorrueber. Ein paar weitere Katzen waren noch in der Arena. Aber sie schienen kein Interesse mehr zu haben, sondern drehten sich, ein wenig beleidigt, aber mit Wuerde weg, um zu verschleiern, dass sie erkannten untelegen zu sein.
Der Sultan versuchte seine Wut dem Volke vorzuenthalten und machte ein Handzeichen zum Herold, der erst zoegerte und dann zu einer Wache hinter dem Suedtor der Arena nickte.
Die Wachen beeilten sich, verschwanden, und daraufhin wurde ein ungewoehnlich grosses Tor aufgezogen. Es dauerte eine Weile bis es offen war.
„Es ist noch nicht vorbei!“, sagte der Magere, und machte ein ernstes Gesicht und versuchte sich bereit zu machen auf irgendwas zu reagieren.
Auch Jon konzentrierte sich auf das Tor, und stand langsam auf, um sich ebenfalls auf das gefasst zu machen, was auf sie wartete.
Eine gut und gerne 2 Meter hohe Echse auf vier Pfoten und einem langen Schwanz windete sich in Seilen. Ihr langes Maul war zugeschnuert, und wurde durch ein halbes Dutzend dicker Seile, die

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Kommentare

YOHO schrieb am 2007-07-08 16:16:38:
Ahhh bewustlos (siehe mein anderes Kommentar ), macht aber nix solange die geschichte weiter fliessen kann , und ausserdem , wer ist nicht erschöpft nach soetwas ? (stimmt das , das es soetwas wie ein gespaltener geist ist , der sich nur bei gefahr weckt , den sich
isaac da eingefangen hat ? und wen ja , dan errinnert mich das stark an Bartimäus 3 . kennst du das buch auch ?)

Wir kommen bestimt hinter das Geheimniss , wenn es eine oder ein paar vortsaetzungen gibt !

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