Sahra-Li und die Wiedergeburt des Dämons
von
Freedom
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Vorgeschichte
Der Dämon Slairan-kah
Der Himmel verdüsterte sich. Dunkle Nebelwolken trieben über dem Boden und nahmen einem die Sicht.
(also wenn es jemand gut findet mache ich fortsetzungen wohl noch rein...)
Selbst das helle Sternbild des Taurens und die zwei Monde Lina-ru und sein große Bruder Akkala-ru wurden verdeckt von der dunklen Macht, die sich wie schwarze Tinte über dem Himmel ausbreitete.
Plötzlich wurde es gleißend hell und ein gewaltiger, dunkelblauer Blitz schoss auf die Krieger zu. Der Warnruf kam zu spät und wäre auch immer zu spät gewesen. Etliche ließen ihr Leben dabei einen anderen zur Seite zu stoßen. Doch trotz diesen mutigen Taten ließen Tausende und aber Tausende Menschen ihr Leben auf dem Feld vor dem verwunschenen Wald Rinankal`jama. Ein dunkler Umriss zeichnete sich aus der Dunkelheit ab. Dunkelblaue, gefährlich züngelnde Flammen bewegten sich um die Gestalt. Die Luft schien elektrisch geladen. Menschen lagen wie auf einem Schlachtfeld, schrieen nach Hilfe oder vor Schmerzen. Oder sie starben in dieser elektrischen Kälte und hatten die Hoffnung bereits aufgegeben. Die Hoffnung, dass ihre Kinder einmal in einer Welt aufwachsen könnten, in der es nicht eine solche Gefahr bestand. Hell wurde es vor dem Wald, als ein weiterer Lichtblitz herabfuhr und weitere Dutzende von Menschen tötete. In diesem düsteren Licht konnte man die riesige Gestalt die über den Baumwipfeln schwebte genauer erkennen. Es war eine Frau. Ihre Haut schimmerte blau-schwarz in der Dunkelheit. Ihre langen Haare schwebten in wallenden Bewegungen um ihren Kopf. Ihr knielanges Kleid schien durch einen unspürbaren Wind ununterbrochen in Bewegung zu sein. Die feuerroten, grausamen Augen spiegelten den Tot unter ihnen wieder. Die Arme streckte sie waagerecht von ihr weg. Aus ihren Fingerspitzen schlugen blaugeladene Blitze und töteten jedes Mal aufs Neue die Menschen, deren Formation sich schon längst aufgelöst hatte. Sie hatten keine Chance. Niemand hatte eine Chance. Sie lachte. Ein grausames, kaltes Lachen und die Menschen hielten sich unter ihren Füßen die Ohren zu. Ja, sie war grausam. Und sie würde die Welt von diesem Ungeziefer befreien. Sie waren es nicht würdig auf dieser Erde zu laufen, dieses Wasser zu trinken. Sie würde sie alle auslöschen. Von jedem Neugeborenen bis hin zum alten Greis, in dessen Augen sich die Jahre widerspiegeln.
Die Nadelspitzen Zähne blitzten in dem blauen Licht der elektrischen Feuergeschosse. Doch das konnte ihn nicht abschrecken. Er war für diesen Auftrag geboren worden und sein ganzes Leben hatte aus Übungen für diesen Tag bestanden. Er musste sie töten. Und er würde sie töten. Er stand auf einem Baumwipfel mehrere Hektar von der Frauengestalt entfernt. Sie war groß. Viel größer als er, ein normale Mensch, von der Größe her. Aber Größe machte in diesem Kampf keinen Unterschied. Etliche Menschen sind auf dieses Feld getreten um für ihre Kinder eine sichere Zukunft zu beschaffen. Doch er wusste ganz genau, dass sie alle sterben würden, wenn er es nicht tat. Er musste sie herausfordern. Es war seine Bestimmung. Schon von Anfang an war er der Auserwählte gewesen. „Dämon!“, rief er mit fester Stimme über dass Donnergrollen hinweg, der aufgekommen war, als ein Blitz unweit in den Boden eingeschlagen war. Sie wante noch nicht einmal den Kopf. „Dämon Slairan-kah! Höre mir zu! Beende den Krieg zwischen dir und den Menschen!“. Der Dämon lachte nur wieder. Und wieder stürzten die Menschen unten auf den Boden und schrieen unter den Schmerzen, die dieses schrille, kreischende Lachen in ihrem Gehör auslöste. Doch nicht er. Er blieb völlig ruhig auf der Baumspitze stehen. „so viele haben schon gebetet, versprochen und gefleht.“, lachte sie gackernd. Ihre schrille, hohe Stimme durchschnitt die düstere Nacht. „ihre eigenen Kinder haben diese Würmer mir versprochen, nur damit ich sie selbst verschonen solle! Warum sollte ich dir- Unwürdigen- zuhören?!“. Er konnte die Menschen unter sich weinen und schreien hören. Aber er durfte nicht angreifen. Noch nicht. Es war noch zu früh. er musste warten. „weil ich der bin, der dich vernichten wird, Dämon!“ wieder war die Antwort nur ein schreiendes Lachen. „du?! Du wirst mich nicht vernichten! Niemand kann mich besiegen! Ich bin unerreichbar für euch Gewürm!“. Sie richtete eine Hand auf ihn und ein elektrischer Feuerball kam auf ihn zugeschossen. Er sprang auf die nächste Baumkrone, die sich fünf Meter entfernt befand, um auszuweichen. Dort, wo er zuvor gestanden hatte, klaffte nun ein dunkles, Loch. Die Äste der Bäume in der Nähe rauchten und manche fingen Feuer. „du schreckst mich nicht ein Slairan-kah!“. Er konnte sie Lächeln sehen. Ihre nadelspitzen Zähne waren dabei zu sehen. „ach nein? Und wieso nicht, dummer Held?“ „weil niemand darauf wartet, dass ich von diesem Gemetzel zurückkehre. Ich kämpfe für mein Volk!“. Sie gluckste und schoss einen weiteren Feuerball in die schreiende Menge. Er konnte nichts dagegen tun. Er musste warten. Und solange auch zusehen, wie diese Menschen starben. „wer ist denn dein Volk?“, fragte sie in einem desinteressierten Tonfall. „mein Name ist Numa-kill. Und ich stamme aus dem Volke der Goldenhelaier!“
„ein Goldenhelaier? Soso…interessant. Und du meinst, das macht dich dazu fähig, dass du auch nur daran denken könntest, mich zu töten?“.
Dieses Mal lachte er. Tonlos und ohne den wirklichen Klang eines Lachens. „ich werde dich töten!“, sagte er und bildete mit dem Daumen und dem Zeigefinger der rechten Hand einen Kreis. Dann öffnete er die Hand und legte den ausgestreckten Ring- Mittel- und Zeigefinger der linken Hand auf die rechte Handfläche. Sie lachte. „du denkst, du könntest mich mit einem einfachen Zweihand-Fluch überwältigen?“, sie schickte einen gewaltigen blauen Feuerstrahl in seine Richtung. Er durfte sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Er drehte die linke Hand mit der Handfläche nach oben und machte einige andere Bewegungen mit den Händen. Dazu murmelte er einige Wörter, die er seit seinem zweiten Lebensjahr beherrschte.
Ein Grollen ertönte. Es war tief und schien aus der feuchten Kühle der dunkel schwarzen Erde zu kommen. Dann brach die Erde auf. Er konnte mittlerweile die Hitze der elektrischen Gewalt spüren. Da schnellte ein mächtiges, golden leuchtendes Wesen aus der Tiefe hervor. Strahlend hell stieg es empor und breitete die gewaltigen Flügel aus. Die Energiekugel traf auf dem harten, blendend goldenen Panzer und zerfiel. Es regnete blaue Flämmchen auf die Erden. „Nikana!“, rief er. Der mächtige Kopf drehte sich und die leuchtend, eisblauen Augen richteten sich auf den jungen Mann, der auf einem Baumwipfel stand. „du, die immer bei mir war, hast nun deine wahre Gestallt erlangt. Nun liegt es an dir die Menschen vor dem Untergang zu erretten. Kämpfe für mich Nikana. Kämpfe mit mir zusammen!“. Der Drache hörte die vertraute Stimme und verstand den Sinn. Er konnte die Gefühle und Gedanken in der kalten Luft ertaste. Ein durchdringendes Brüllen
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