Sahra-Li und die Wiedergeburt des Dämons aufbruch
von
Freedom
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lehnte sich mit den Rücken gegen einen Stein. „Sahra-Li?“, fragte er, um zu hören, ob sie noch wach war. „mh?“, ihre Stimme klang bereits schläfrig. „wieso trägst du deine Haare in einer solchen Art?“ es war ihm bereits ganz am Anfang an ihr aufgefallen. Sie trug ihre Haare nicht offen, wie es für die Mädchen in ihrem Alter üblich war, sondern sie trug sie unter einem gefalteten Tuch, das sie um den Dutt geschlungen hatte. Das einzigste, was von ihren Haaren zu sehen war, waren einige einzelne, kurzen Strähnen des Ponys. Er konnte sich daran erinnern, dass zu früheren Zeiten die Arbeiterinnen auf den Feldern ihre Haare so hoch binden mussten. Sie antwortete, wie selbstverständlich: „mein Vater erwartet es von mir. Er hatte immer auf Sauberkeit und Ordnung geachtet. Selbst wenn er sich im tiefsten Rausch befand.“ „ab sofort musst du dir die Haare nicht hoch binden, wenn du nicht willst.“, meinte er. Sie sah ihn an. Dazu richtete sie sich mit ihrem Oberkörper auf und drehte ihn in seine Richtung. Dies tat sie, ohne das Gleichgewicht zu verlieren. „wirklich? Ich kann die Haare so tragen, wie ich es will?“ er nickte. „und ich kann auch die Kleider tragen, die ich will?“. Er nickte wieder. „wenn du willst kannst du auch Hosen tragen. Ich werde mit Meister Nonkill-kah sprechen, damit dir einige Klamotten zur Verfügung gestellt werden. Du kannst nun leben wie du willst Sahra-Li. So lange du dich an gewisse Regeln der Schule hältst, in die ich dich dann noch einweisen werde.“ Sie blickte ihn an. Ihr Blick lag voller Hoffnung. „wirklich? Ich darf Hosen tragen? Woooooow! Amagenon Mentara. Ich freue mich schon auf morgen. Wirklich.“ Er musste lächeln. Er merkte, dass es nicht schwer war sie zu begeistern. Sie hatte noch viel zu lernen „das ist gut so. Nun, sag mir noch eins.“ „was denn?“ „wie heißt du weiter?“ das Mädchen dachte nach. Dann antwortete sie zögernd. „Sahra-Li Gernonan“ er blickte weiter zu ihr hinauf. „falls jemand deinen Namen wissen möchte. Sag ihm erst deinen zweiten Namen. Dann deinen richtigen Namen. Und…Sahra-Li?“ „ja?“ sie hatte ihm mit schräg gelegtem Kopf zugehört. „falls du einen weitern Namen besitzt. behalte ihn für dich. Man kann jemanden seelisch beherrschen, wenn man seinen weiteren Namen erfährt. Hast du das verstanden?“ Sahra-Li nickte langsam. Er sah ihr an, dass sie über ihren Namen am Nachdenken war. Dieses Mädchen musste noch viel lernen. „nun schlaf Sahra-Li. Morgen will ich dir alles zeigen und werde mir einmal richtig deinen Kampfstil ansehen.“ „gut.“, sie drehte sich wieder auf die Seite. „gute Nacht Amagenon Mentara. Schlaft gut.“ Dann war sie auch schon eingeschlafen.
Nur einmal war sie aufgeschreckt, als ein Waldkauz in der Nähe ihres Astes landete. Sie blickte hinauf zum dunklen Himmel. Nun holte der kleine Bruder Lina-ru seinen Bruder ein. Ja, dachte sie. Auch ich werde alle einholen. Ich werde ein Numa!
Dann schlief sie wieder ein.
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