Sahra-Li und die Wiedergeburt des Dämons der erste
von
Freedom
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Türen, die nach draußen führten. Sie spürte die Blicke der Anderen, die wie mit Kleber befestigt an ihr hafteten. Als sie wieder auf dem Platz war holte sie tief Luft und schloss für einen kurzen Moment die Augen. Dann stoppte sie. „Amagenon Mentara?“ er sah zu ihr hinunter „mh?“ „wo ist denn hier eine Toilette?“, fragte sie schnell. Er lächelte „wie dumm von mir. Tut mir leid. Also, du gehst durch diese Tür“, er deutete auf einer der vor ihnen liegenden Türen, „den Gang links entlang, hältst dich links und gehst dann die Treppe ein Stockwerk hinunter. Dann den Gang rechts und die fünfte Tür zu deiner linken. Hast du das verstanden?“ sie nickte langsam. Sie hatte es sich nicht merken können. Aber das musste er ja nicht wissen. „danke.“ Sie ging auf die Tür zu und dann den Gang zu ihrer linken entlang. Es kamen einige Ecken und weitere Gänge. Sie wählte immer den linken. Dann kam eine Treppe. Sie schritt die steinernen Stufen hinunter. Nun waren die Wände nicht mehr weiß getüncht, sondern in einem sanften blau. War es der Gang links oder rechts? Fragte sie sich in Gedanken. Oder doch der gerade aus? Sie zuckte mit den Schultern und ging nach rechts. Keiner ließ sich auf den Gängen blicken und nirgends konnte sie etwas hören. Welche Tür war es bloß? Vor ihr lagen an die zwanzig Türen. Amagenon wartet sicher schon, dachte sie gehetzt und ging den Gang ein Stück hinauf. Überlegte es sich dann anders und ging wieder hinunter. Sie zuckte abermals mit den Schultern und öffnete eine Tür, wovor sie sich gerade befand. Vorsichtig lugte sie hinein. Hellblaue Kacheln an den Wänden und Dunkelblaue am Boden konnte sie erkennen. So sah es zwar nicht in dem Badezimmerraum in der Hütte aus, doch Sahra-Li konnte sich denken, dass auch so ein Badezimmer aussehen konnte. Sie trat weiter in den Raum. Das Geräusch von fließendem Wasser war zu hören. Sie schien richtig zu sein. Sie atmete erleichtert auf. An den Wänden reiten sich weiße Wachbecken mit Spiegeln. Sie machte noch einen Schritt und schloss die Tür. Wo waren nur die Klos? Der Raum mit den Waschbecken endete an einer Tür. Sie öffnete die Tür und trat in einen neuen Raum. Er war rechteckig und erstreckte sich von links nach rechts. Sie sah sich um. Die Fenster standen auf Kipp und leichte Vorhänge versperrten die Sicht nach innen. Links entdeckte sie eine Reihe von Klokabinen. Sie schritt darauf zu, als sie etwas weiteres entdeckte und inne hielt. Pissoirs? Was machten die denn hier? Oh nein…dachte Sahra-Li. Wenn links die Klos waren. Was war dann rechts? Sie wand sich langsam um. Vor ihr sah sie einzelne Duschköpfe an der Decke. Aus einem floss fließend Wasser. Dem Wasserdampf nach zu schließen war es recht warm. Und in dem Wasserstrahl stand…ein dunkelhaariger Junge. Als hätte er ihre Blicke erst jetzt bemerkt wante er sich um und sah sie erschrocken und erstaunt an. Sahra-Li lief Klatschmohnrot an und wante sich schnell um. „t -tut mir l-l-leid.“ Stotterte sie „ich…ich h-hab die falsche Tür genommen.“ Bevor der Junge ihr antworten konnte war sie hinaus gestolpert und hatte die Tür zugeschlagen. Draußen lehnte sie sich an die blaue Wand gegenüber. Ihre Knie zitterten unaufhörlich. „ohh….“ Stöhnte sie und wand sich zu der Tür um. Ein Schild war am oberen Teil der Tür befestig. Darauf konnte man ein blaues Männchen erkennen, das eindeutig männlich sein sollte. Dann blickte sie zwei Türen weiter. „verdammt.“ Fluchte sie. An dieser Tür war ein Schild mit einer roten, weiblichen Figur befestigt. Schnell öffnete sie die Tür und schloss sie stärker als es nötig gewesen wäre.
Wieder draußen auf dem Platz wartet ihr Trainer Amagenon. „na? Hast du die Tür gefunden?“, fragte er, als sie zu ihm trat. Sie merkte wie sie rot wurde und senkte den Kopf. „ja hab ich. Danke.“ Er schien es nicht bemerkt zu haben. Dann folgte sie weiter ihrem Meister durch eine andere Tür. Sie gingen einen Gang entlang, indem in regelmäßigen Abständen Fenster eingelassen waren. Nach jedem Fenster kam zu ihrer linken eine Holztür. Die dritte Tür davon öffnete Amagenon und sie trat ein. Vor ihr lag ein Trainingsraum. Spiegel waren an der Wand befestigt. Ihr bleiches Spiegelbild starrte ihr entgegen. Sie streckte ihm die Zunge heraus und drehte sich zu ihrem Meister. „nun Sahra-Li, zeig mir etwas von deinem Kampfstil Freiheit!“, forderte er sie auf. Sie blickte ihn zuerst fragend an, zuckte dann jedoch mit den Schultern und schritt in die Mitte des Raumes, konzentrierte sich mit geschlossenen Augen und fing dann an. Sie zeigte ihre Lieblingsform. “der Ruf der Wildnis“, nannte sie ihn. Sie ging völlig in den Schlagabfolgen und Bewegungen auf. Vergas die Leute, die sie vorher so angestarrt hatten, vergas ihren Vater, Amagenon und ihren gütigen Meister. Der Raum verschwand vor ihren Augen und sie lebte ihren Kampfstil. Sie musste nicht überlegen, welcher Schlag als nächstes kam. Sie tat es aus Gefühl.
Als sie endete blickte sie auf. Es dauerte, bis sie sich orientiert hatte. Nur ganz kurz. Doch Amagenon hatte es trotzdem bemerkt. „sehr gut“, lobte er sie. „doch nun, wollen wir mal sehen, wie du gegen einen anderen Menschen kämpfen kannst. Greif mich an.“ Sahra-Li sah ihn verständnislos an. Er musste lachen. „ich möchte sehen, wie du gegen mich kämpfen würdest. Stell dir vor ich wäre dein Feind. Ich hätte deinen Vater und deine Mutter beleidigt und hätte über deinen Kampfstil gelacht. Glaube mir. Du wirst mich kein Mal treffen. Versuche es. Greif mich an.“
Sie nahm einige Meter abstand von ihm. Dann blickte sie ihn wieder in die Augen. „ich werde euch nicht treffen?“, fragte sie. „nein“, versicherte er ihr. „du wirst mich nicht berühren können. Doch versuche es.“ Sie nahm ihre Kampfhaltung ein. Sie war mit einem sicheren Stand und recht tief. Sprungbereit schien sie zu sein. Entschlossenheit blitzte in ihren Augen. Plötzlich schnellte sie vor, drehte sich in der Luft und zielte mit ihrem linken Bein auf Amagenons Kopf. Sie landete sicher in ihrer Kampfhaltung. Doch getroffen hatte sie nicht. Ihr Meister war nur wenige Zentimeter zurück gewichen. Doch sie hatte nicht getroffen. „gut.“, meinte er. „weiter.“ Nun versuchte sie es mit einer Schlagreihenfolge, aus kurzen Schlägen. Er musste keinen einzigen blocken. Er wich ihr nur tänzelnd aus. Sahra-Li testete nun, ob sie ihn erstaunen konnte. Vielleicht würde diese Zeit ja ausreichen, um ihn treffen zu können. Sie täuschte einen Sprung nach oben an, drehte aber im letzten Moment nach unten und zielte mit einem Krallenschlag auf die Kehle des Mannes. Wieder wich er ihr nur aus. Doch, kurz nachdem sie stand, schnellte er vor und hatte sie so schnell gepackt und auf den Boden geworfen, dass sie nicht fähig gewesen war zu reagieren. Er ließ sie los und richtete sich auf. Benommen stand auch sie auf. Erst jetzt verstand sie langsam, was er getan hatte. Er hatte sie knapp unterhab des Halses an den Klamotten gepackt und sie mit einer solchen Drehung seines eigenen Körpers so geworfen, dass sie auf den Boden gefallen
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Kommentare
elfentaenzerin@gmx.de schrieb am 2007-10-20 23:15:19:
Hallo Freedom !
Du hast dir wirklich viel Mühe mit deiner Geschichte gegeben. Ich hoffe es gehtmit Sahra-Li bald weiter. Liebe Grüße
Elfentaenzerin
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