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Kategorien > Fantasy > Andere Wesen

Sahra-Li und die Wiedergeburt des Dämons der erste

von Freedom

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war. Es ärgerte sie, dass er sie mit einem so einfachen Trick besiegen hat können. Doch ihr war bewusst, dass sie ihn nie besiegen hät können. „gut“, lobte er sie gut gelaunt. „wirklich gut.“ Er musste noch nicht einmal etwas schneller atmen. Sahra-Li musste schwer Luft holen. „nein.“, sie schüttelte den Kopf. „was soll ich hier in dieser Schule, wenn ich es noch nicht einmal vermag, jemanden überhaupt auch nur zu streifen?“ Amagenon musste lachen. Irgendwie klang es aufmunternd. „du bist hier um zu lernen. Nicht, weil du es mit einer vollen Perfektion kannst. Dir fehlt noch das gleiche, was auch mir einmal gefehlt hatte.“ Sie blickte ihn fragend an. „einmal die Erfahrung. Du wirst Aufgaben bekommen. Und mit jeder Aufgabe, ob zufrieden stellend ausgeführt, oder ob du versagt hast, lernst du dazu und dein Kampfstil bildet sich weiter. Und zweitens fehlt dir noch etwas, was so wichtig ist, wie der Wille zum Kämpfen selber.“ Sie legte wieder den Kopf schräg. Sie hörte ihm aufmerksam zu. „es ist gut, dass du einen eigenen Kampfstil hast, doch dies reicht nicht aus.“, erklärte er ihr. „was ist es?“, fragte sie neugierig. „dein Tierstil.“, antwortete ihr Meister. Sie legte den Kopf noch etwas schräger. Amagenon wusste nicht warum sie das tat. Es schien ihr nicht bewusst zu sein, dass sie dies tat, wenn sie sich etwas fragte. Vielleicht hatte sie es sich unbewusst von ihrem Vater abgeschaut. „damit ist gemeint, dass jeder Kämpfer hier, egal wie alt er ist, seinen eigenen Tierstil hat. Es kommt vor, dass welche den gleichen Stil hat, doch jeder führt in anders aus. Er sagt viel über den Charakter des Menschens aus. Nicht über den Vorgespielten, sondern den Wahren. „aber der Charakter eines Menschens bildet sich doch erst langsam, oder?“ er schüttelte den Kopf. Er würde versuchen es ihr zu erklären. Sie musste es begreifen, wie wichtig der Tierstil für einen Kämpfer war, auch wenn es Stunden oder Jahre dauern würde. „nein, das stimmt nicht. Der äußere Charakter bildet sich. Also das, was die Anderen denken, wie du bist. Aber dein Tiercharakter steht eigentlich von Anfang an fest. Er ändert sich nicht mehr. Bildet sich vielleicht noch fort. Perfektioniert sich, doch Grundlegend ändern tut er sich nicht mehr.“ Sie nickte langsam. „Mh….welcher Tierstil ist euer?“, fragte sie vorsichtig, als wäre es unhöflich danach zu fragen. „es ist klüger, wenn man nicht jeden seinen Tierstil verrät, damit er deine Techniken zu schnell durchschaut, doch dir als mein Schüler kann ich ihn natürlich sagen. Ich lebe gerne für mich alleine. Meine Angriffe gehen meistens schnell und kurz, so dass ich meinen Gegner überrasche. Bei meinen Techniken ist das Che sehr wichtig.“ Sie überlegte. „die innere Kraft?“, fragte sie nach. Er nickte. „nun Sahra-Li? Was meinst du? Welches Tier ist es?“ sie lächelte. „was für ein Ratespiel“ sie musste daran denken, wie schnell er ihr ausgewichen war, nur um dann plötzlich und überraschend anzugreifen „…mir fällt auf die Schnelle nur die Schlange ein.“ Wieder nickte er. „du kannst dir die Tiere denken. Das ist gut.“ Er lächelte. Dann wurde er wieder ernst. „aber vorher lernst du noch etwas anderes.“ Sie blickte ihn neugierig an. Er erklärte weiter: „Numas kämpfen sowohl mit Kampftechniken, wie die Tierform und dem Kopf, um die Techniken des Gegners ausfindig zu machen, aber auch mit Wurfmessern. Dies wirst du in den nächsten Tagen lernen.“ Er zog aus einer Tasche an seiner Seite ein solches Messer heraus. Der Griff war mit weißem Band umwickelt und hatte einen Ring am Ende. Die Klinge war in einem dunklen Silber. Sie war so gefertigt, dass das Ende gefährlich spitz zulief. „d…das sieht scharf aus…“, meinte Sahra-Li unsicher. Amagenon grinste. „es ist auch gefährlich, wenn es in die falschen Hände gerät, oder dir damit ein Feind gegenüber steht.“ Er ließ das Messer vor ihren Augen hin und her pendeln, indem er es an dem Ring festhielt. Plötzlich ließ er das Messer kreisen, warf es hoch in die Luft, wobei es sich um die eigene Achse drehte und fing es zwischen Mittel- und Zeigefinger an der Spitze. Er hatte alles getan, ohne von Sahra-Lis Gesicht weg zu sehen. Dann strechke er die Hand nach vorne. „nimm es.“, sagte er. „du musst ein Gefühl dafür kriegen. Vielleicht wird es dir eines Tages sogar das Leben retten.“
Vorsichtig nahm sie das Messer entgegen. Es war nicht unbedingt schwer, doch es so zu werfen, dass sie sich damit wirklich verteidigen konnte, konnte sie sich nicht vorstellen. Sie blickte auf die Klinge und versuchte den Mittelpunkt zu finden. Das Messer war perfekt in der Mitte ausbalanciert. „du wirst bald lernen, wie du damit umzugehen hast.“, meinte Amagenon. Sahra-Li war sich dessen nicht so sicher. Sie hatte noch nie schnell etwas gelernt. Geschweige denn mit Messern oder ähnliches. Amagenon nahm ihr das Messer aus der Hand und steckte es zurück in das vorgesehene Fach in der Tasche.
„und nun.“, sagte ihr Trainer ernst. „Dein Stil. Du darfst nicht zu stark darüber nachdenken. Du darfst nicht überlegen, welches Tier dir am wirkungsvollsten, oder am mächtigsten erscheint. Du musst eigentlich aus den Bauch heraus entscheiden.“ Sie überlegte. Blickte auf den Boden und dachte nach. Eine Weile. Dann sah sie wieder auf. „Amagenon Mentara. Mir kommt keine Idee. Habt ihr nicht vielleicht noch ein Beispiel für mich?“ er war nicht erstaunt über diese Frage. Viele seine Schüler hatten ihn schon gefragt. Nicht bei allen hatte er geantwortet. Doch bei ihr antwortete er ohne nachzudenken. „es gibt jemand an dieser Schule, der wird von vielen Kindern ausgelacht und sie machen sich über seinen Tierstil lustig. Doch seine Wahl steht fest. Er ist stolz auf seine Technik und ich habe ihn noch nie etwas anderes darüber sagen gehört. Er repräsentiert ein kluges Tier. Das schnell und kräftig angreift. Vielleicht ist es nicht unbedingt in allen Dingen das wirkungsvollste, doch es ist so wie viele anderen Techniken verletzbar und auch tödlich. Es spricht aus seiner Seele. Er will nicht töten, doch wenn es irgendwann einmal darauf ankommen wird, werden die Aufzieher verstummen. Dann werden sie schweigen und sehen, dass seine Technik genauso wirkungsvoll ist, wie ihre. Wenn nicht sogar noch stärker. Er lebt sein Tier zwar nach innen, doch es ist seine Technik.“ Sie hatte ihm mit leicht schräg gehaltenem Kopf gelauscht. Dann meinte sie: „ich kann mir ehrlich gesagt nicht wirklich denken, was für ein Tier es sein kann... Es muss etwas sein, von dem alle denken, dass es lieb ist, doch das auch ziemlich kräftig und gefährlich werden kann…“ er nickte. „das stimmt. Es ist der Pferdestil. Er ist der Einzigste auf dieser Schule, der diesen Stil ausübt.“ Sie blickte ihn nun mit hochgehobenen Augenbrauen an. „Pferdestil?“, fragte sie. In ihrem Ton lag etwas, das bewundernd und unglaubwürdig zugleich war. Er nickte nur. „das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.“, meinte sie. Er nickte lächelnd. „ich konnte es auch nicht. Doch ich habe ihn einmal beim Üben beobachtet. Er übt nie,

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Kommentare

elfentaenzerin@gmx.de schrieb am 2007-10-20 23:15:19:
Hallo Freedom !
Du hast dir wirklich viel Mühe mit deiner Geschichte gegeben. Ich hoffe es gehtmit Sahra-Li bald weiter. Liebe Grüße
Elfentaenzerin

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